Die Bekämpfung von Softwarepiraterie birgt großes Wachstumspotential für die weltweite Volkswirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Microsoft in Auftrag gegebene Studie, die anlässlich des Fair Play Days präsentiert wurde. Danach sind die finanziellen Auswirkungen durch den Gebrauch von illegaler Software in den aufstrebenden Schwellenländer - die sogenannten BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China - besonders hoch. "Das Potenzial von mehr als 1,5 Milliarden Dollar pro Jahr für die Volkswirtschaften dieser Länder sollte Grund genug sein, fair zu spielen - ganz unabhängig von allen anderen von Softwarepiraterie ausgehenden Gefahren für Unternehmen", betont David Finn, Associate General Counsel bei Microsoft und weltweit zuständig für Produktpiraterie.

Raubkopien verhindern zusätzliche Arbeitsplätze und Steuereinnahmen

Dass die Softwarepiraterie nicht nur Schwellenländer, sondern auch große Industrienationen schädigt, zeigt eine weitere Studie. Eine Reduzierung der Piraterie um 10 Prozent hätte deshalb enorme Auswirkungen auf die weltweite Wirtschaft. Allein in Deutschland könnten innerhalb weniger Jahre 12.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Hinzu kommen rund 1,7 Milliarden Euro zusätzliche Steuereinnahmen sowie zirka acht Milliarden Euro mehr Umsatz für deutsche Unternehmen.

Hohe Sicherheitsrisiken für den Verbraucher

Neben dem gesamtwirtschaftlichen Schaden, der durch gefälschte Software verursacht wird, stellt der Gebrauch und Handel von Raubkopien ein immenses Sicherheitsproblem für den Verbraucher dar. Jede vierte illegal heruntergeladene Anwendung enthält schädliche Programme wie Spyware und Viren, die die Unwissenheit der Anwender ausnutzen. Das bestätigt eine Studie des Analystenhauses IDC, der zufolge bei 25 Prozent aller illegalen Downloads aus dem Internet nicht nur die raubkopierte Software selbst herunter geladen wird, sondern unbewusst auch schädliche Software auf Rechnern installiert werden. Oft stecken hinter Raubkopien kriminelle Gruppen, die sogenannte Botnets einsetzen, um über Datennetze fremde Computer fernzusteuern und illegale Geschäfte über das Internet zu betreiben. Datenverlust und Vermögensschäden auf Seiten des Verbrauchers sind die Folgen.

Windows 7 jetzt auch in einer ganz speziellen Version

Microsoft nutzte den Play Fair Day ebenfalls, um mit einem satirischen Video auf das Problem von Softwarepiraterie und die damit verbundenen Sicherheitsprobleme aufmerksam zu machen. Einzelheiten zur "Windows 7 Ultimate Pirate Edition" sind dem Produktvideo zu entnehmen.

Play Fair Day trägt zum Schutz des geistigen Eigentums bei

Mit den jährlich stattfindenden Fair Play Days möchte Microsoft mit einer Vielzahl von Initiativen auf der ganzen Welt Verbraucher, Unternehmen und staatliche Organisationen für das Thema Softwarepiraterie sensibilisieren. Ziel ist es, ein stärkeres Bewusstsein für geistiges Eigentum zu schaffen.
Weitere Informationen zum Fair Play Day und die vollständige Studie zum wirtschaftlichen Schaden durch Softwarepiraterie in Schwellenländern können auf www.playfairday.com heruntergeladen werden.

Echtheit überprüfen: Der Microsoft PID-Service hilft kostenlos

Seit dem 1. Oktober 1999 bietet Microsoft Fachhändlern und Kunden einen ganz besonderen Sicherheitsservice an. Verdächtige Software kann danach an den Microsoft Produktidentifikationsservice (kurz: PID-Service) geschickt werden, der das Programm auf seine Echtheit hin überprüft. Über 220.000 eingesandte sowie beschlagnahmte Produkte wurden bereits untersucht. Der Anteil illegaler Produkte liegt dabei bei 96 Prozent! Eindeutig getäuschten Kunden ersetzt Microsoft in der Regel die Fälschungen kostenfrei gegen die originale Software.