Dicht gedrängt standen die Besucher aus Wirtschaft, Politik und Kultur vor der Bühne und verfolgten den Startschuss des neuen Microsoft Centers in Berlin, der mit einer großen Party gefeiert wurde.

„Die Hauptstadt bietet ideale Rahmenbedingungen für Unternehmen der digitalen Wirtschaft”, sagte Berlins Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer in ihrer Begrüßungsrede. „Microsoft ist mit dem neuen Standort ein wichtiger Partner für die IT-Branche in der Hauptstadt und setzt ein Zeichen für Innovation und den offenen Dialog. Wir freuen uns auf den intensiven Austausch.”

Treffpunkt für IT-Interessierte
Auf vier Etagen und insgesamt 3000 Quadratmetern soll das Gebäude an der Topadresse „Unter den Linden 17“ Treffpunkt für alle Besucher Berlins werden. Im Erdgeschoss entsteht die „Digital Eatery“, ein Café, in dem Besucher in verschiedenen Bereichen Produkte wie den Tablet-PC Surface, die Spielekonsole Xbox oder Windows Phones testen und sich von Microsoft-Technikern beraten lassen können – „nicht kaufen. Denn unser Microsoft Center wird kein Verkaufsladen“, erklärte Microsoft Deutschland Chef Christian Illek. An sieben Tagen die Woche wird das Café ab September 2013 geöffnet sein und auch für Passanten zur Verfügung stehen, die sich eine Verschnaufpause gönnen und WLAN kostenlos nutzen oder ihre technischen Geräte aufladen möchten.

Der angrenzende Eventbereich, „Microsoft Atrium”, wird zukünftig für Veranstaltungen genutzt werden, zum Beispiel für Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen aus der IT-Welt. „Wir wollen in Berlin Gastgeber, Ansprechpartner und Treffpunkt sein. Berlin wird damit zur wichtigsten Microsoft-Drehscheibe in Europa“, erklärt Illek.

„Berlin ist der perfekte Ort für unser erstes Microsoft Center“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland weiter. Die Hauptstadt sei Trendsetter für IT-Gründer und würde inzwischen London den Rang ablaufen. „Auch viele unserer Partnerunternehmen sind hier angesiedelt.“ Mehr als 70.000 Beschäftigte arbeiten im Großraum Berlin-Brandenburg in der IT-Wirtschaft, darunter haben mehr als 12.500 von ihnen Kontakt zu Microsoft. „Wir wollen hier alle Stakeholder zusammenbringen und etwas für die Wettbewerbsfähigkeit Berlins tun sowie einen Ort der Vernetzung und Innovation schaffen“, so Illek.

Das neue Startup-Center
Dafür werden in der zweiten Phase des Gebäudes gleich zwei Etagen für Startups eröffnet, die hier zukünftig speziell gefördert werden. Fünf bis zehn der erfolgversprechendsten Startups sollen eine besondere Chance erhalten und in den obersten Stockwerken des Centers arbeiten, netzwerken und von Microsoft-Experten bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen intensiv betreut werden.

Eine weitere Etage ist für den Dialog mit Partnern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft reserviert. Bis Mitte nächsten Jahres sollen auch alle 100 Microsoft Mitarbeiter aus der Berliner Niederlassung hierher gezogen sein.

„Mit dem Microsoft Center vereinen wir Dialog und IT-Innovationen unter einem Dach. Das ist in dieser Form bislang einzigartig“, bekräftigt Henrik Tesch, Direktor Politik und gesellschaftliches Engagement und als Berliner Niederlassungsleiter verantwortlich für das neue Center. IT wird persönlich – und Microsoft wird es auch. Jeder ist willkommen im neuen Center. Eine vorherige Terminvereinbarung ist dafür nicht nötig.