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Umfrage: Internet-Nutzer zu unbedarft mit Daten

Umfrage: Internet-Nutzer zu unbedarft mit Daten

Artikel vom 18.02.2014

Ende Januar wurde bekannt: Ein Botnet hat mehr als 16 Millionen E-Mail-Konten geknackt. Daraufhin richtete das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Webseite ein, mit der Internet-Nutzer prüfen konnten, ob ihre Adresse betroffen war. Für eine erfolgreiche Säuberung des Rechners war mindestens eine Neuinstallation von Programmen notwendig.

IT-Industrie und Politik warnen regelmäßig davor, dass immer mehr Cyberkriminelle Sicherheitslecks ausnutzen und große Schäden verursachen. Auch der jährlich stattfindende internationale Safer Internet Day dient zur Sensibilisierung und Steigerung der Medienkompetenz von Internetnutzern. Microsoft beteiligt sich seit Jahren aktiv daran.

Zum diesjährigen Aktionstag veröffentlichte das Unternehmen die dritte Ausgabe des Microsoft Computing Safety Index (MCSI) – eine Umfrage, die unter 10.500 PC-, Smartphone- und Tabletnutzern in 20 Ländern durchgeführt wurde.

Daten vor Kriminellen schützen

Die Umfrage ergab, dass nur jeder dritte Deutsche Maßnahmen ergreifen würde, um persönliche Daten zu schützen. Das beweist, dass die meisten Internet-Nutzer hierzulande mit dem Wissen um Cybersicherheit noch immer hinterher hinken und zu unbedarft sind.
Durch Phishing-Attacken auf sensible Informationen wie Passwörter oder Bankdaten der Nutzer durch trügerische Emails oder Webseiten, entstand in Deutschland ein finanzieller Verlust von durchschnittlich 138 Euro pro Nutzer. Und das sind laut ARD-ZDF-Onlinestudie immerhin rund 55 Millionen Menschen.

Hilfreiche Tipps zum Datenschutz sowie kostenlose Sicherheitsprogramme für Verbraucher bietet Microsoft unter www.microsoft.com/saferonline an.
Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in zahlreichen Initiativen für ein sicheres Internet. Dazu gehören Trustworthy Computing und Deutschland sicher im Netz (DsiN). „Das Thema Sicherheit im Netz ist so bedeutend, weil sich die Digitalisierung der Umwelt, sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich, rasanter entwickelt als sich das Wissen über die Gefahr durch Cyberkriminalität verbreitet“, sagt Dr. Christian P. Illek, DsiN-Vorstand und Microsoft Deutschland-Chef anlässlich des diesjährigen Safer Internet Days. „In Deutschland besteht großer Handlungsbedarf beim Thema IT-Sicherheit in allen Lebensbereichen: Sei es bei Kindern und Jugendlichen der richtige Umgang mit den neuen Medien, wie soziale Netzwerke, oder bei Verbrauchern der sichere Internet-Einkauf. Aber auch bei kleinen und mittleren Unternehmen gilt es, ein hohes Maß an Sicherheit im Netz zu erreichen, damit deren Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleibt.“

Gerade kleinere Unternehmen würden häufig Ziel von Cyberkriminalität und Wirtschaftsspionage, äußerte sich Illek weiter. „Über 30 Prozent aller Fälle von Datendiebstahl betreffen Unternehmen mit 100 oder weniger Mitarbeitern. Der Schaden, der damit bei einem einzigen Unternehmen verursacht wird, liegt bei rund 55.000 Euro direktem Verlust und das kann für das einzelne Unternehmen durchaus Existenz bedrohend sein. Daher kommt der Frage nach der IT-Sicherheit in diesen Unternehmen solch eine enorme Bedeutung zu.“

Umfrage: Internet-Nutzer zu unbedarft mit Daten