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Schlaumäuse

Schlaumäuse

Sprachkompetenzen spielerisch stärken

Sprache und Bildung sind eng miteinander verbunden. Nur wer die deutsche Sprache beherrscht, kann erfolgreich lernen. Damit möglichst viele Kinder in Deutschland bei ihrer Einschulung die notwendigen sprachlichen Voraussetzungen erfüllen, setzt sich Microsoft für die Förderung der frühkindlichen Sprachentwicklung ein und gründete bereits 2003 die Initiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“. Seit ihrem Start steht die Sprachlerninitiative unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums.

Die Initiative kooperiert in zahlreichen Projekten mit der Stiftung Lesen.

Die Schlaumäuse-Software

Kernstück der Initiative ist eine selbsterklärende Sprachlernsoftware, mit der Kinder zwischen fünf und sieben Jahren spielerisch die deutsche Sprache entdecken.
In einer phantasievoll gestalteten Welt erleben sie gemeinsam mit den Protagonisten des Lernprogramms kleine Abenteuer und sammeln dabei erste Erfahrungen mit Buchstaben und Begriffen, ohne dabei Leistungsdruck zu empfinden.

Verfügbarkeit der Software

Die aktuelle dritte Version der Software steht kostenfrei für Kindergärten und Grundschulen als App im Windows Store, als Desktop-Version zum Download und Nutzung unter Windows 7 sowie als Web-Applikation zur Nutzung im Browser bereit.

Jens Koeppen, Mitglied des Bundestags:
Der frühkindliche Spracherwerb ist das Fundament für den Erfolg in Bildung und Beruf. Deshalb müssen wir Wert darauf legen, dass schon im frühkindlichen Alter der für die Schule erforderliche Grundwortschatz aufgebaut wird. Die Schlaumäuse leisten dazu einen wichtigen Beitrag.
Kita-Leiterin Kerstin Nachtigall, Kita Little England, Eberswalde:
Die Schlaumäuse-Sprachlernsoftware unterstützt Kinder dabei, sich langsam und mit großer Leichtigkeit an Wort und Schrift heranzutasten.
Prof. Dr. Gerd Mannhaupt, Leiter der Universität Erfurt und Professor für Grundlegung Deutsch an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät:
Die Schlaumäuse fördern die Möglichkeit, sich mit dem Computer auseinanderzusetzen, den sie längst von zuhause kennen. Spiele wie die Schlaumäuse regen Kinder zu sprachlichem Handeln an und geben daraufhin Rückmeldung

Microsoft Politik Blog

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Didaktisches Konzept

Ein Screening-Bereich ermöglicht Kitamitarbeitern und Pädagogen, den Sprach- und Spielstand der Kinder zu prüfen und bei der Erkennung sprachlicher Defizite rechtzeitig Zusatzmaßnahmen zu ergreifen. Das Lernprogramm wird stetig erweitert und aktualisiert. So wurde im September 2014 die Übung „Lautsprecher“ zur Schlaumäuse-Software hinzugefügt, die erste Leseübungen enthält. Die Aufgabenstellungen der Übungen lassen sich unendlich oft wiederholen, so dass Kinder mit unterschiedlichem Lernniveau und Tempo an dem Programm teilhaben können.

Über das Programm hinaus bietet die Initiative kostenlose Online-Schulungen für Erzieher an und veranstaltet Aktionen wie die Schlaumäuse-Familientage in der Digital Eatery, die Vorlesetage „Unter der Leselampe“ für Kitas in Berlin sowie regelmäßige Besuche mit Förderern und Partnern in Kindergärten in ganz Deutschland.

Wissenschaftliche Begleitung

Die aktuelle dritte Schlaumäuse-Version wurde in enger Begleitung der Universität Erfurt konzipiert. Ihre Begleitstudien ergaben, dass das Spielen mit dem Schlaumäuse-Programm erste Medienkompetenzen vermittelt und die Konzentrationsfähigkeit der Kinder steigert. Auch die Beobachtungen von Erziehern und Lehrern flossen in die Gestaltung der Software ein. Sie berichten, dass die Kinder meist in kleinen Gruppen vor den Computern sitzen und sich gegenseitig bei der Lösung der Aufgabe helfen, was den sozialen Umgang miteinander schult. Neben den Übungen sind ein Vorlesebereich sowie Spiele für erste Schreib- und Leseerfahrungen integriert. Durch den Einsatz moderner Technologien werden vor allem auch die Kinder erreicht, die aus unterschiedlichen Gründen keinen Zugang zu Büchern haben oder finden. Dies bestätigt auch die Stiftung Lesen.
Ihre Begleitstudien ergaben, dass das Spielen mit dem Schlaumäuse-Programm die Sprachentwicklung fördert, erste Medienkompetenzen vermittelt und die Kommunikations- und Konzentrationsfähigkeit der Kinder steigert.

Videos

Erfolgsbeispiel

Als Ilja in die Berliner Kita Müggelstraße kam, sprach der kleine Russe kein einziges Wort Deutsch. Aber er kannte das Medium Computer von zuhause und beobachtete die anderen Kinder beim Schlaumäuse-Spiel. Dann griff er selber beherzt zur PC-Maus. „Ilja hat mithilfe des Programms große sprachliche Fortschritte gemacht. Man konnte quasi zuschauen, wie er immer mehr verstanden hat. „Ilja hat immer besser auf die Spielanweisungen der Software reagiert und konnte die Aufgaben selbstständig durch sein wachsendes Sprachvermögen lösen“, erzählt Erzieherin Petra Trabandt. Rund ein halbes Jahr dauerte es, bis er sich gut verständigen konnte. „Inzwischen möchte Ilja möglichst nur noch deutsch sprechen, auch mit seinen Eltern.“

Zahlen

  • Laut Bildungsbericht 2014 schwanken die Quoten der als sprachförderbedürftig eingestuften Kinder zwischen 16 Prozent in Niedersachsen und 46 Prozent in der Stadtgemeinde Bremen, was auch an den unterschiedlichen Feststellungsverfahren liegen kann. Insgesamt sind 2011 23 Prozent der 5-jährigen Kinder in einem Sprachtest als sprachförderbedürftig eingestuft worden.
  • Eines von fünf Grundschulkindern in Deutschland kann nicht richtig lesen. Das ist eines der Ergebnisse der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU 2011).
  • Nach einer Studie der Universität Hamburg können 7,5 Millionen Menschen in Deutschland weder lesen noch schreiben.

Preise für die Schlaumäuse-Software

  • Fox-Award in Gold 2014 der Zeitschrift CP Wissen für das Schlaumäuse-Medienkonzept
  • Verleihung des Comenius Edu-Media-Siegels 2013
  • Giga-Maus -Verleihung der Zeitschrift Eltern, Frankfurter Buchmesse 2013: Auszeichnung als bestes Lernprogramm und Gesamtsieger in der Kategorie Kinder 4 bis 6
  • Bildungsmedienpreis Digita 2013: Auszeichnung in der Kategorie Vorschulisches Lernen