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Sicherheit in Microsoft Office 2010

Sicherheit in Microsoft Office 2010

Mit den neuen Sicherheitsfunktionen von Microsoft Office 2010 übernehmen Sie selbst die Kontrolle. Sie werden auch wesentlich weniger Popup-Fenster und andere Nachrichten sehen als in älteren Office-Versionen.

Mehr Sicherheit und Datenschutz mit der Statusleiste

Die Office 2010 Statusleiste macht Sie auf mögliche Bedrohungen von aktivem Inhalt aufmerksam herunter. Aktiver Inhalt in Office 2010 umfasst:

  • ActiveX-Steuerelemente

  • Add-Ins

  • Datenverbindungen

  • Makros

  • Links zu Tabellenkalkulationen

Cyberkriminelle nutzen aktive Inhalte, um von Viren Würmer und andere Schadsoftware zu starten. Aktivierte Würmer können Daten stehlen, Ihren Computer oder Ihr Netzwerk beschädigen oder Ihren Computer ohne Ihre Kenntnis oder Zustimmung zu illegalen Zwecken verwenden.

Aktiver Inhalt von vertrauenswürdigen Quellen kann in vielen Office-Programmen sinnvoll eingesetzt werden. Wenn Sie versuchen, eine Datei mit aktivem Inhalt zu öffnen, wird in der Statusleiste eine Warnung angezeigt. Sie können dann entscheiden, ob die Quelle vertrauenswürdig ist.

Wenn Sie sicher sind, dass Sie der Datei oder dem Absender der Datei vertrauen können, klicken Sie auf „Inhalt aktivieren“.

Wenn Sie sicher sind, dass Sie der Datei oder dem Absender der Datei vertrauen können, klicken Sie auf „Inhalt aktivieren“.

In der „Geschützten Ansicht“ können Sie potenziell schädliche Dateien in einer besser abgesicherten Umgebung anzeigen.

Die Statusleiste für die geschützte Ansicht wird eingeblendet, wenn eine Datei, die Sie per E-Mail erhalten haben oder die aus dem Internet heruntergeladen wurde oder von einem anderen, als unsicher geltenden Ort stammt, möglicherweise schwerwiegende Bedrohungen enthält.

Wenn eine Datei in der geschützten Ansicht geöffnet wird, sind die meisten Funktionen deaktiviert. Sehen Sie die Datei über die Registerkarte „Ansicht“ ein und stellen Sie sicher, dass es sich dabei um die erwartete Datei handelt.

Klicken Sie auf „Bearbeiten aktivieren“, um die geschützte Ansicht zu verlassen.

Klicken Sie auf „Bearbeiten aktivieren“, um die geschützte Ansicht zu verlassen.

Wenn Sie wissen, wer Ihnen die Datei geschickt hat, klicken Sie in der Statusleiste oder in der Backstage-Ansicht (einer neuen Funktion in Office 2010, in der sämtliche Dokumentverwaltungsoptionen in einem Bereich zusammengefasst sind) auf „Bearbeiten aktivieren“.

Klicken Sie auf die Registerkarte „Datei“ und dann in der Backstage-Ansicht auf „Bearbeiten aktivieren“.

Klicken Sie auf die Registerkarte „Datei“ und dann in der Backstage-Ansicht auf „Bearbeiten aktivieren“.

Wenn Sie die Schaltfläche in der Statusleiste oder in der Backstage-Ansicht nicht sehen und die Statusleiste „Geschützte Ansicht“ angezeigt wird, könnten weitere Risiken bestehen, wenn Sie die geschützte Ansicht verlassen. Wenn Sie wissen, dass der Absender der Datei zuverlässig ist, klicken Sie auf die Registerkarte „Datei“ und dann auf „Trotzdem bearbeiten“ in der Backstage-Ansicht herunter.

Die rote Statusleiste „Geschützte Ansicht“ ohne Schaltfläche „Bearbeiten aktivieren“.

Die rote Statusleiste „Geschützte Ansicht“ ohne Schaltfläche „Bearbeiten aktivieren“.

Klicken Sie auf die Registerkarte „Datei“ und in der Backstage-Ansicht auf „Trotzdem bearbeiten“.

Die rote Statusleiste „Geschützte Ansicht“ ohne Schaltfläche „Bearbeiten aktivieren“.

Es kann vorkommen, dass Sie die geschützte Ansicht nicht verlassen können und die Schaltfläche „Trotzdem bearbeiten“ deaktiviert ist. Ihr Administrator hat in einem solchen Fall unter Umständen Regeln eingerichtet, die Sie daran hindern, unter bestimmten Bedingungen die geschützte Ansicht zu verlassen. Wenn Sie die geschützte Ansicht nicht verlassen können und Ihr Computer von einer anderen Person verwaltet wird, wenden Sie sich an diese Person.

Wenn Sie die geschützte Ansicht nicht verwenden möchten, können Sie sie deaktivieren. Ein Lernprogramm hierzu finden Sie unter Geschützte Ansicht deaktivieren herunter.

Der Zugriffsschutz verhindert das Öffnen veralteter Dateitypen.

Dateien, die in älteren Office-Versionen erstellt wurden, enthalten eher Viren und andere schädlichen Inhalt. Der Zugriffsschutz verhindert, dass diese älteren Dateien geöffnet werden. Wie die meisten Funktionen in Office 2010 kann aber auch diese Funktion deaktiviert, angepasst und wieder eingeschaltet werden. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Was ist der Zugriffsschutz?

Die Datenausführungsverhinderung trägt zum Schutz vor fehlerhaftem Code bei.

Add-Ins sind Anwendungen, die in installierten Programmen optionale Befehle erstellen. Die Datenausführungsverhinderung ist eine neue Sicherheitsfunktion in Office 2010, die Ihr Programm stoppt, wenn Add-In-Code bestimmte Kriterien nicht erfüllt. Wenn Sie einen Neustart des Programms durchführen, werden Sie auf das möglicherweise gefährliche Add-In hingewiesen. Die Datenausführungsverhinderung trägt zum Schutz Ihres Computers und Netzwerks vor unbeabsichtigtem, fehlerhaftem Code bzw. vor schädlichem Code bei. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Datenausführungsverhinderung herunter.

Sicherheits- und Datenschutzfunktionen aktivieren/deaktivieren

Wie bei vorherigen Versionen von Office können Sie die meisten Sicherheits- und Datenschutzfunktionen im Vertrauensstellungscenter anzeigen, bearbeiten und aktivieren/deaktivieren. Weitere Informationen dazu finden Sie unter „Meine Optionen und Einstellungen anzeigen“ im Vertrauensstellungscenter und im Video Was ist das Vertrauensstellungscenter?