SQL Server 2012
SQL Server 2012: Lizenzierung im Überblick
Neben zahlreichen Neuerungen und Verbesserungen zeichnet sich SQL Server 2012 durch eine Vereinfachung der Produktpalette aus. Es gibt drei wesentliche Editionen, die gezielt darauf ausgerichtet sind, wie Unternehmen SQL Server für unterschiedliche Workloads einsetzen.
Des Weiteren verwendet SQL Server 2012 eine optimierte Lizenzierung, die es Kunden ermöglicht, leichter von den Vorteilen der Public und Private Cloud zu profitieren – durch Virtualisierung und Lizenzmobilität. Unser neues Modell bietet:
Vereinfachte Lizenzierung
Für SQL Server 2012 stehen zwei Lizenzierungsoptionen zur Verfügung. Während sich das eine Modell an der Hardwarekapazität orientiert, beruht das andere auf einer Lizenzierung pro Benutzer oder Gerät (die Tabelle weiter unten enthält für jede Edition eine Zuordnung der neuen Lizenzierungsoptionen).
Flexibilität und Innovationen
Die Cloud-optimierte Lizenzierung ermöglicht es, eine einzelne virtuelle Maschine (VM) zu lizenzieren oder, für ein Maximum an Virtualisierung, einen Server zu lizenzieren. Ihre VMs können Sie dabei flexibel verschieben, sowohl von einem Server zu einem anderen Server als auch zu Hostern oder in die Cloud.
Besonders niedrige Gesamtbetriebskosten (TCO)
SQL Server 2012 überzeugt weiterhin mit hohem Mehrwert und besonders niedrigen Gesamtbetriebskosten (TCO), damit sich Investitionen in die neue Plattform für Unternehmen rasch bezahlt machen. Alle drei Haupt-Editionen warten mit herausragenden Produktmerkmalen und Fähigkeiten auf. Daher können Sie Ihre geschäftskritischen Anwendungen ebenso wie Ihre Business Intelligence-Anwendungen direkt einsetzen, ohne kostenintensive Add-ons zusätzlich erwerben zu müssen.
| Lizenzmodell | ||
|---|---|---|
| Server + Client Access License (CAL) | Core-basiert | |
| Enterprise | Ja | |
| Business Intelligence | Ja | |
| Standard | Ja | Ja |
* Details finden Sie im Datenblatt (engl.)
Lizenzmodelle von SQL Server 2012
Lizenzierung anhand der Rechenleistung: Core-basierte Lizenzierung
Die Lizenzierung für die Rechenleistung erfolgt mit der Markteinführung von SQL Server 2012 Core-basiert:
- Enterprise und Standard sind erhältlich mit der Core-basierten Lizenzierung. Core-basierte Lizenzen werden in Paketen für 2-Cores angeboten. Für die Standard Edition ist zudem die Server+ CAL-Lizenzierungsoption verfügbar.
- Zur Lizenzierung eines physischen Servers müssen Sie alle Cores in dem Server lizenzieren. Für jeden physischen Prozessor im Server sind mindestens 4 Core-Lizenzen erforderlich.
Lizenzierung für Benutzer: Server + CAL-Lizenzierung
Die Business Intelligence Edition sowie die Standard Edition sind im Rahmen des Server + Client Access License (CAL)-Modells erhältlich:
- Dieses Lizenzmodell kann jederzeit verwendet werden. Dabei wird einfach die Anzahl der Benutzer gezählt (zum Beispiel interne Datenbankanwendungen).
- Für den Zugriff auf einen lizenzierten SQL Server muss jeder Benutzer über eine SQL Server CAL verfügen, die sich auf dieselbe oder eine neuere Version bezieht (beispielsweise benötigt ein Benutzer für den Zugriff auf einen SQL Server 2008 SE Server entweder eine SQL Server 2008 CAL oder eine SQL Server 2012 CAL).
- Jede SQL Server CAL gestattet den Zugriff auf mehrere lizenzierte SQL Server. Dies schließt neue SQL Server 2012 Business Intelligence Server genauso mit ein wie frühere Versionen von Enterprise Servern.
- Um den Übergang auf das neue Lizenzmodell zu vereinfachen, ist SQL Server 2012 Enterprise Edition mit dem Server + CAL-Modell bis zum 30. Juni 2012 erhältlich.
- Alle vorhandenen Lizenzen der Enterprise Edition für das Server + CAL-Lizenzmodell mit Software Assurance (SA) können auf SQL Server 2012 aktualisiert werden. Zudem kann SA beibehalten werden, um Zugriff auf künftige Software-Updates zu haben.
- Lizenzen der Enterprise Edition für das Server + CAL-Lizenzmodell, die auf SQL Server 2012 und darüber hinaus aktualisiert werden, sind auf Serverbereitstellungen mit 20 Cores oder weniger begrenzt.
Datenbankvirtualisierung: Cloud-optimierte Lizenzierung
Bei Datenbanken, die nur einen Bruchteil der Rechenleistung eines physischen Servers benutzen, können Sie durch die Lizenzierung einzelner Datenbank-VMs (virtuelle Maschinen) sparen:
- Um eine VM mit Core-basierten Lizenzen zu lizenzieren, zahlen Sie einfach für die virtuellen Cores, die der virtuellen Maschine zugewiesen werden (Minimum sind 4 Core-Lizenzen pro VM).
- Um eine VM für das Server + CAL-Modell (bei den Business Intelligence und Standard Editionen von SQL Server 2012) zu lizenzieren, können Sie die Serverlizenz erwerben und die zugehörigen SQL Server CALs für jeden Benutzer kaufen.
- Jede lizenzierte VM, die von der Software Assurance abgedeckt ist, kann innerhalb Ihrer Serverfarm, zu einem Drittanbieter-Hoster oder zu einem Cloud-Service-Provider frei verschoben werden.
- Die Enterprise Edition mit Software Assurance erlaubt es Ihnen, eine unbegrenzte Anzahl an Datenbank-VMs auf dem Server (oder einer Serverfarm) einzusetzen. In einer in hohem Maße konsolidierten virtualisierten Umgebung können Sie auf diese Weise zusätzliche Einsparungen erzielen.
HABEN SIE FRAGEN?
Wenden Sie sich an Ihren Microsoft-Vertriebskontakt oder sprechen Sie Ihren Microsoft-Partner an, um weitere Informationen zu erhalten und zu ermitteln, für welche Software Assurance- und Migrationsvorteile Ihr Unternehmen berechtigt ist. Erfahren Sie, wie Sie neue Lizenzen erwerben oder Ihre vorhandenen Lizenzen erneuern können, bevor diese Änderungen in Kraft treten.
Weitere Informationen zur Lizenzierung von SQL Server 2012 finden Sie auf unserem Lizenzierungsportal.

