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Microsoft System Center | Configuration Manager

Systemverwaltung leicht gemacht mit Microsoft System Center

Asset Intelligence

Configuration Manager 2007 ermöglicht durch Asset Intelligence-Technologien eine bessere Kontrolle über Ihre IT-Infrastruktur und Ihren Softwarebestand. Diese bietet IT-Administratoren die Übersicht über Ihren Hard- und Softwarebestand, wer diesen nutzt und wo sie sich befinden. Asset Intelligence wandelt Inventardaten in Informationen um, und dank der Berichterstellung können IT-Administratoren die Soft- und Hardwarenutzung optimieren. Beinahe alle Softwarebestände im Netzwerk werden nachverfolgt, und Sie erhalten umfassende Informationen zu den installierten physischen und virtuellen Anwendungen im gesamten Unternehmen. Eine umfangreiche Software Wissensdatenbank mit mehr als 400.000 kategorisierten Anwendungen zeigt Detailinformationen zu fast jeder Anwendung in Ihrer Umgebung an. Zudem hat Asset Intelligence durch eine "live" Verbindung die Möglichkeit, neue und geänderte Systeme zu erkennen und die IT-Administrator Wissensdatenbank entsprechend dynamisch zu aktualisieren.

Mit Asset Intelligence können IT-Administratoren die Einhaltung von einheitlichen Konfigurationsstandards definieren, nachverfolgen und proaktiv verwalten. Mithilfe der Messung und Berichterstellung über die Bereitstellung und Verwendung, können Sie für eine genauere Einhaltung der Lizenzvereinbarung für physische und virtuelle Anwendungen sorgen. Nachdem Nutzungsdaten über die Configuration Manager Clients gesammelt wurden, können sich Administratoren diese Daten über verschiedene Wege anzeigen lassen (zum Beispiel Umfragen, Berichte). Zusammen mit dem Softwareinventar können diese Daten die folgenden Informationen abbilden:

  • Wie viele Kopien einer bestimmten Software wurden im Unternehmen auf wie vielen Computern bereitgestellt? Wie viele Benutzer führen die Software tatsächlich aus?
  • Wie viele Lizenzen für eine bestimmte Software müssen bei einer Erneuerung der Lizenzvereinbarungen tatsächlich erworben werden?
  • Führen die Benutzer eine bestimmte Software tatsächlich noch aus? Wenn die Software nicht ausgeführt wird, dann kann sie möglicherweise entfernt werden.
  • Zu welchen Tageszeiten wird eine Software am häufigsten eingesetzt?

Desweiteren können IT-Administratoren die Nutzung von Windows Server- und Exchange CALs sehr einfach nachverfolgen. Durch die Integration mit der Online-Funktionalität sind Katalog-Updates, proaktive Alarme und vergleichende Berichte für MVLS-Kunden möglich. Sie sehen, wie viele Lizenzen Sie erworben haben und wie viele Sie einsetzen.

Mit Asset Intelligence sorgt Configuration Manager 2007 für eine bessere Verwaltbarkeit und mehr Kontrolle im gesamten Lebenszyklus von IT-Komponenten. Zudem vermeiden Sie Risiken im Zusammenhang mit Softwarelizenzen.

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Betriebssystembereitstellung

Betriebssystembereitstellungen sind komplex. Sie setzen sich aus einer Serie von unterschiedlichen, aufeinander aufbauenden Einzelschritten zusammen, um den umfassenden Bereitstellungsvorgang zu vervollständigen. Microsoft System Center Configuration Manager 2007 Betriebssystembereitstellung ist eine sehr flexible und automatisierte Lösung, mit der IT-Administratoren Server und Desktops von jedem Ort aus bereitstellen und konfigurieren können – auch bei Computern ohne vorinstallierte Software. Zusätzlich zu der Installation der gewünschten Windows-Version können IT-Administratoren auch über eine End-to-End-Lösung verfügen, die Anwendungen, Updates, Patches, Sicherheitspatches und vieles mehr beinhaltet.

Die Betriebssystembereitstellung ist die wichtigste Komponente in Configuration Manager und beinhaltet folgende Schlüsselfunktionen:

  • Kostenreduzierung für die Bereitstellung eines neuen Betriebssystems.
  • Planungsvereinfachung für Upgrades durch erweiterte Informationen und mehr Einblick.
  • Einheitliche Bereitstellungstools für Clients und Server.
  • Einsatz eines End-To-End-Prozesses für die Bereitstellung.
  • Hohe Flexibilität um komplexe Unternehmensanforderungen erfüllen zu können.
  • Einsatz der bereits vorhandenen Tools in Windows.
  • Verbesserte Sicherheit im gesamten Bereitstellungsprozess.

Eine vereinfachte Imageverwaltung ist ein wichtiger Faktor für die Kosteneinsparung. Configuration Manager nutzt hierzu die WIM-Imageformate von Windows Vista und Windows Server 2008. Da WIM sprachneutral und HAL-unabhängig ist, können Sie die Anzahl der zu verwaltenden Images reduzieren. Zusätzlich ist die Verwaltung des Basisimages von der Verwaltung der Gerätetreiber getrennt. Die notwendigen Treiber von Microsoft und Drittanbietern können während der eigentlichen Betriebssysteminstallation über einen anpassbaren Treiberkatalog bereitgestellt werden. Sie müssen so weniger Betriebssystemimages verwalten und werden deutlich flexibler. Betriebssystem, Anwendungen, Updates, Patches und Sicherheitspatches können in einem einzigen Vorgang bereitgestellt werden.

Ein weiteres wichtiges Feature ist die Automatisierung der Betriebssystembereitstellung über den Task Sequencer. Mit dem Task Sequencer erstellen Sie eine visuelle Ansicht der Administratoroberfläche für die erforderlichen Aktionen des Bereitstellungsvorgangs. Sie können die Aktionen zu Gruppen zusammenfassen, löschen oder neu erstellen und Ihre Bereitstellungen somit besser organisieren. Darüber hinaus gibt es weitere Verbesserungen in Configuration Manager: Bessere Unterstützung für Offlineszenarien, Wechseldatenträger, Computer/Computer-Migrationen; OEM und PXE sorgen dafür, dass in jedem Szenario mehr Automatisierungen möglich sind. Der Bereitstellungprozess im gesamten Unternehmen wird so konsistenter und sicherer, bietet mehr Komfort für den Endbenutzer und ist ausfallsicherer.

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Desired Configuration Management

Mit Configuration Manager 2007 Desired Configuration Management können Unternehmen die Einhaltung von Konfigurationsvorgaben überprüfen, um die Systemverfügbarkeit, Sicherheit und Leistung des gesamten Netzwerks zu verbessern. Sie können beispielsweise prüfen, ob die richtige Betriebssystemversion korrekt installiert ist, ob optionale Anwendungen richtig konfiguriert sind oder ob verbotene Anwendungen installiert sind. Zusätzlich können auch die installierten Updates und konfigurierten Sicherheitseinstellungen überprüft werden. Desired Configuration Management reduziert die Probleme die durch Konfigurationsabweichungen entstehen können, indem IT-Administratoren proaktiv für die Einhaltung von Konfigurationsvorgaben sorgen.

Die Einhaltung der Vorgaben wird mithilfe einer Basiskonfiguration ausgewertet, in der alle zu überwachenden Konfigurationselemente und deren entsprechenden Vorgaben definiert sind. Die entsprechenden Daten können Sie über das Internet in Form von Configuration Manager Configuration Packs beziehen - innerhalb von Configuration Manager oder außerhalb, die Sie dann in Configuration Manager importieren. Microsoft Configuration Packs werden von Entwicklerteams für die jeweiligen Anwendungen und Betriebssysteme bei Microsoft erstellt. Sie stehen für die am häufigsten genutzten Anwendungen und Windows Serverbetriebssysteme bereit. Die gängigen Unternehmensanwendungen können Sie jedoch auch als Configuration Packs von Drittanbietern beziehen.

IT-Administratoren können diese Konfigurationsstandards dazu nutzen, eigene, an Ihre Umgebung angepasste, Basiskonfigurationen zu erstellen.

Sobald die IT-Administratoren Basiskonfigurationen zur Unterstützung Ihrer Sicherheit eingerichtet haben, können Sie das Desired Configuration Management Dashboard dazu nutzen, schnell und einfach verbotene oder abweichende Konfigurationen zu erkennen. Die neuen Möglichkeiten zur Erstellung von Berichten enthalten detaillierte Informationen zur Einhaltung der Vorgaben und zur Behebung von Abweichungen. Sollten Systeme von den Vorgaben abweichen, können Sie diese durch die Bereitstellung von Software, über Skripte, Updates oder Task-Sequenzen korrigieren.

Mit Desired Configuration Management haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Nutzung von Basiskonfigurationen zur Überprüfung der Konfiguration Ihrer IT-Systeme, bevor Sie diese in die Produktivumgebung aufnehmen.
  • Überwachung und Erstellung von Berichten zur Einhaltung von Unternehmensrichtlinien.
  • Erkennung möglicher Sicherheitsrisiken, die durch Microsoft oder anderen Softwareherstellern definiert sind.
  • Zeitsparende Problembehebung der Helpdesk-Anrufe durch Tools und Prozesse, die durch Identifikation der nicht kompatiblen Konfigurationen, die wahrscheinliche Fehelerursache schnell erkennen können.
  • Automatische Erstellung von Berichten, die Systeme mit nicht kompatiblen Konfigurationen umfassen. Diese Auflistungen können Sie dann gezielt zur Verteilung von Softwarepaketen oder zur Ausführung von Skripten nutzen.
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Softwareverteilung

Die Softwareverteilung mit Microsoft System Center Configuration Manager 2007 vereinfacht die komplexe Verteilung von Anwendungen und Updates für Server, Desktops, Laptops sowie mobilen Geräte im gesamten Unternehmen. Durch die Automatisierung der Softwareverteilung beseitigen Sie dank Configuration Manager ineffiziente und fehleranfällige Prozesse, der manuellen Installation von Anwendungen und Updates. IT-Administratoren können zentral festlegen, wie und wann Anwendungen auf Clients ausgeführt werden – der Benutzer muss nicht länger manuell eingreifen.

Sie können genaue Zielgruppen festlegen, Zeitpläne definieren und Berichte erstellen. Configuration Manager nutzt Pakete zur Bereitstellung der Software-Ankündigungen. Die in diesen Paketen enthaltenen Befehlszeilenprogramme teilen dem Kunden mit, welche Dateien ausgeführt werden sollten. Über Ankündigungen legen Sie fest, in welche Collections ein Programm aufgenommen werden soll. Ein Paket kann mehrere Programme enthalten und unterschiedlich ausgeführt werden. Pakete können auch Befehlszeilen enthalten um Daten auszuführen, die der Kunde bereits kennt, ohne zusätzliche Quelldateien anzuwenden. Ankündigungen werden dazu verwendet um festzulegen, welche Collections die Programme enthalten und die Pakete für die Software-Verteilung geben IT-Administratoren Einblick in den Kompatibilitätsstatus mit Software-Ankündigungen - unternehmensweit oder für einzelne Computer.

Configuration Manager 2007 sorgt für eine effektive Übermittlung der Ankündigungen und Updates für die Computer im gesamten Unternehmen. IT-Administratoren haben eine höhere Kontrolle über die Paketverteilung und deren Ausführungsverhalten offline und in Verbindungen mit niedriger Bandbreite um den Übermittlungserfolg zu verbessern. In Zweigstellen sorgt Configuration Manager 2007 für eine intelligente Verwendung mithilfe von bandbreitenschonenden Verteilungspunkten (zum Beispiel bestehende Arbeitsstationen). Configuration Manager 2007 vermittelt auch denjenigen Benutzer eine sichere Bereitstellung der Anwendungen und Updates, die sich nur selten mit dem Netzwerk verbinden. Mithilfe von Wartungszeitfenstern können die IT-Administratoren zudem festlegen, wann die Softwareverteilung durchgeführt werden soll. Remoteaktivierung über LAN- (Wake On LAN) Features aktivieren diese geplanten Softwareverteilungen auch bei ausgeschalteten Computern.

Die Integration mit Microsoft SoftGrid Application Virtualization erweitert die Configuration Manager 2007 Softwareverteilungsfunktionalität auf virtuelle Anwendungen aus. IT-Administratoren können sowohl physische als auch virtuelle Anwendungen nahtlos bereitstellen, aktualisieren und überwachen, um sicherzuzellen, dass alle IT-Systeme Up-to-Date und sicher sind.

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Softwareupdateverwaltung

Configuration Manager 2007 Softwareupdateverwaltung vereinfacht die komplexen Aufgaben der Bereitstellung und Verwaltung von Updates der IT-Systeme im gesamten Unternehmen. Ein effektiver Softwarupdateverwaltungsprozess ist notwendig um die Betriebseffizienz und die Stabilität der Systeminfrastruktur Aufrechtzuerhalten sowie die Sicherheitsprobleme zu bewältigen. Aufgrund der sich ständig ändernden Natur vieler Technologien und den fortlaufenden neuen Sicherheitsrisiken, kann eine effektive Softwareupdateverwaltung sehr zeitaufwändig und problematisch sein.

Mit Configuration Manager 2007 erhalten IT-Administratoren die Möglichkeit, Updates für Produkte von Microsoft und Drittanbietern, sowie für brancheneigene Anwendungen, Hardwaretreiber und das System-BIOS für eine Vielzahl von Geräten bereitzustellen - einschließlich Desktops, Laptops, Server und mobile Geräte. Internet Based Client Management (IBCM) ermöglicht auch Benutzern, die sich nur selten mit dem Unternehmensnetzwerk verbinden, Softwareupdates sicher über das Internet zu erhalten. Die automatische Erkennung von Sicherheitslücken erkennt, wenn Patches und Updates erforderlich sind und informiert Sie über die erforderlichen Schritte. Die Einführung von virtuellen Maschinen in Ihre Umgebung kann dafür sorgen, dass die Verwaltung noch komplexer wird – da auch die virtuellen Maschinen aktualisiert werden müssen. Zusammen mit Virtual Machine Manager kann Configuration Manager für die Aktualisierung Ihrer physischen und virtuellen (VHD) Systeme genutzt werden. Dies gilt auch dann, wenn die virtuellen Maschinen gar nicht ausgeführt werden.

Die Softwareupdateverwaltung in Configuration Manager basiert auf Microsoft Windows Software Update Services (WSUS) – einer bewährten Updateinfrastruktur, die weltweit von IT-Administratoren verwendet wird. Durch diese Integration wird die Updateverwaltung schneller und effizienter. Sicherheitslücken werden deutlich eingeschränkt, da IT-Administratoren die aktuellsten Produktupdates von Microsoft verwenden können. Benutzerdefinierte Updatekataloge ermöglichen IT-Administratoren auch Anwendungs- und Sicherheitsupdates für Drittanbieter und benutzerdefinierte Geschäftsbereiche zu erstellen. Durch die Integration mit Windows Server 2008 Network Access Protection (NAP) sorgt Configuration Manager 2007 dafür, dass die mit dem Netzwerk verbundenen Computer die notwendigen Udpates erhalten, um den Vorgaben der Systemintegrität zu entsprechen. Wenn Clients den Vorgaben nicht entsprechen, kann Configuration Manager 2007 die benötigten Updates bereitstellen, um die Infrastrukturüberwachung zu sichern.

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