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Windows Server 2008 R2

Beta von Windows Server 2012 ab sofort verfügbar

Ab sofort ist die Beta-Version von Windows Server 2012 verfügbar. Machen Sie sich mit Windows Server 2012 vertraut!

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  • Server- und Desktopvirtualisierung
  • Verbesserung der Webanwendungsplattform
  • Weniger Stromverbrauch und optimierte Verwaltung
  • Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit
  • Zusätzlicher Mehrwert durch den gemeinsamen Einsatz mit Windows 7

Virtualisierung ist ein wichtiger Bestandteil heutiger Rechenzentren. Die durch die Virtualisierung gebotene Betriebseffizienz erlaubt es Unternehmen, den operativen Arbeitsaufwand sowie den Stromverbrauch drastisch zu reduzieren.
Windows Server 2008 R2 unterstützt die folgenden Virtualisierungsarten:

Von Hyper-V bereitgestellte Client- und Servervirtualisierung

Hyper-V virtualisiert die Systemressourcen eines physischen Computers. Dadurch können Sie eine virtualisierte Umgebung für Betriebssysteme und Anwendungen zur Verfügung stellen. Typischerweise wird Hyper-V™ zur Virtualisierung von Servercomputern genutzt. Gelangt Hyper-V zusammen mit Virtual Desktop Infrastructure (VDI) zum Einsatz, dient Hyper-V zur Virtualisierung von Clientcomputern.

Die Windows Server 2008-Servervirtualisierung auf Basis der Hyper-V-Technologie ist integraler Bestandteil des Betriebssystems. Windows Server 2008 R2 wartet mit einer neuen Hyper-V-Version auf. Hyper-V in Windows Server 2008 R2 enthält Verbesserungen in drei wichtigen Bereichen, um dynamische Rechenzentren zu kreieren:

Erhöhte Verfügbarkeit virtueller Rechenzentren

Einer der wichtigsten Aspekte in jedem Rechenzentrum ist die Bereitstellung der höchstmöglichen Verfügbarkeit für Systeme und Anwendungen. Virtuelle Rechenzentren bilden keine Ausnahme im Hinblick auf die Notwendigkeit zur Konsolidierung, zu Hochverfügbarkeit und vor allem zu hoch entwickelten Verwaltungstools.

Hyper-V in Windows Server 2008 R2 enthält die Livemigration. Diese Funktion ermöglicht es, eine virtuelle Maschine zwischen zwei Virtualisierungs-HostServern ohne Dienstunterbrechung zu verschieben. Benutzer, die mit der verschobenen virtuellen Maschine verbunden sind, stellen lediglich für ein paar Momente einen leichten Performancerückgang fest. Davon abgesehen bemerken die Benutzer jedoch nicht, dass die virtuelle Maschine von einem zu einem anderen physischen Computer verschoben worden ist.

  • Livemigration-Unterstützung durch freigegebene Clustervolumes

    Die Livemigration verwendet die neuen freigegebenen Clustervolumes (Cluster Shared Volumes oder kurz CSVs) innerhalb der Failovercluster-Unterstützung von Windows Server 2008 R2. CSVs ermöglichen mehreren Knoten im selben Failovercluster den gleichzeitigen Zugriff auf dieselbe Logical Unit Number (LUN). Aus Sicht der virtuellen Maschinen scheint jede virtuelle Maschine tatsächlich eine LUN zu besitzen. Gespeichert sind die .vhd-Dateien für jede virtuelle Maschine jedoch auf demselben CSV-Volume.

  • Verbesserte Fehlertoleranz für die Clusterknoten-Konnektivität

    Aufgrund der CSV-Architektur besteht eine verbesserte Fehlertoleranz für die Clusterknoten-Konnektivität, was direkte Auswirkungen auf die im Cluster laufenden virtuellen Maschinen hat. Die CSV-Architektur implementiert einen als dynamische Ein-/Ausgabeumleitung bezeichneten Mechanismus, durch den Ein- und Ausgaben im Failovercluster basierend auf der Verfügbarkeit der Verbindung umgeleitet werden können.

  • Erweitertes Clustervalidierungs-Tool

    Zu Windows Server 2008 R2 gehört ein Best Practices Analyzer (BPA) für alle wesentlichen Serverrollen, einschließlich der Failovercluster-Unterstützung. Analysiert werden empfohlene Konfigurationseinstellungen für einen Cluster und Clusterknoten.

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Bessere Verwaltung virtueller Rechenzentren

Trotz der durch die Virtualisierung erzielten Effizienz müssen virtuelle Maschinen verwaltet werden. Vielfach nimmt die Anzahl virtueller Maschinen deutlich schneller zu als die Anzahl physischer Computer, da für virtuelle Maschinen üblicherweise keine Hardwareanschaffungen erforderlich sind. Aus diesem Grund ist eine Verwaltung virtueller Rechenzentren unerlässlich. Windows Server 2008 R2 enthält die folgenden Verbesserungen, um Sie bei der Verwaltung Ihres virtuellen Rechenzentrums zu unterstützen:

  • Reduzierter Arbeitsaufwand bei der Durchführung täglicher administrativer Hyper-V-Aufgaben durch die Hyper-V-Verwaltungskonsole.
  • Erweiterte Befehlszeilenschnittstelle und automatisierte Verwaltung administrativer Hyper-V-Aufgaben mittels PowerShell-Cmdlets.
  • Verbesserte Verwaltung mehrerer Hyper-V-Server in einer virtuellen Rechenzentrumsumgebung bei Verwendung von System Center Virtual Machine Manager.

Verbesserungen bei der Performance sowie der Hardwareunterstützung von virtuellen Maschinen in Hyper-V

Hyper-V in Windows Server 2008 R2 unterstützt nun bis zu 64 logische Prozessoren im Host-Prozessorpool. Gegenüber der früheren Version handelt es sich um eine signifikante Steigerung , die nicht nur eine höhere Dichte an virtuellen Maschinen auf dem Host gestattet, sondern IT-Administratoren auch mehr Flexibilität bei der Zuteilung von CPU-Ressourcen an virtuelle Maschinen offeriert. Des Weiteren wartet Hyper-V in Windows Server 2008 R2 mit Performanceoptimierungen auf, die die Leistung virtueller Maschinen steigern und den Stromverbrauch des Hosts senken. So unterstützt Hyper-V nun Second Level Address Translation (SLAT). Dieses neue Merkmal heutiger CPUs verbessert die Performance virtueller Maschinen und verringert die Verarbeitungslast beim Windows Hypervisor. Zudem implementiert Windows Server 2008 R2 die Funktion zum Parken von CPU-Kernen, sodass neue virtuelle Maschinen in Hyper-V weniger Strom verbrauchen.

Verbesserung der virtuellen Netzwerkperformance

Das neue, in Windows Server 2008 R2 enthaltene Hyper-V nutzt zahlreiche neuartige Netzwerktechnologien, um die gesamte Netzwerkperformance von virtuellen Maschinen zu verbessern. Zwei Beispiele hierfür sind VM-Chimney (auch als TCP-Offload bezeichnet) sowie die Verwendung von Jumbo-Frames.

VM-Chimney gestattet es einer virtuellen Maschine, ihre Netzwerkverarbeitungslast an den Netzwerkadapter des Hostcomputers zu übergeben. Das funktioniert auf dieselbe Weise wie in einem physischen TCP-Offload-Szenario, sodass Hyper-V diese Funktionalität auf die virtuelle Welt ausweitet. Davon profitieren sowohl die CPU-Performance als auch der gesamte Netzwerkdurchsatz. Von der Livemigration wird dieses Merkmal ebenfalls vollständig unterstützt.

Standardmäßig ist VM-Chimney bei Windows Server 2008 R2 deaktiviert, hauptsächlich aufgrund eventueller Hardwareinkompatibilitäten. In Kombination mit kompatibler Hardware, die gegenwärtig von Herstellern wie beispielsweise Intel angeboten wird, verringert VM-Chimney die CPU-Belastung des HostServers beim Umgang mit dem Netzwerkverkehr virtueller Maschinen erheblich. Dies führt zu einer besseren Hostsystem-Performance und gleichzeitig zu einer Steigerung des Netzwerkdurchsatzes virtueller Maschinen.

Wie TCP-Offloading wurde auch die Unterstützung für Jumbo-Frames mit Windows Server 2008 eingeführt. Hyper-V in Windows Server 2008 R2 weitet diese Fähigkeit auf virtuelle Maschinen aus. Genauso wie in physischen Netzwerkszenarien versehen Jumbo-Frames virtuelle Netzwerke mit grundlegenden Performanceverbesserungen. Dazu gehört eine bis zu sechsmal größere Nutzlast pro Paket, was nicht nur den gesamten Durchsatz verbessert, sondern auch die CPU-Auslastung bei großen Dateiübertragungen verringert.

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Vereinfachte Methoden zur Bereitstellung physischer und virtueller Computer

Aus historischen Gründen wurden in der Vergangenheit unterschiedliche Methoden zur Bereitstellung von Betriebssystem und Anwendungen auf physischen und virtuellen Computern verwendet. Bei virtuellen Computern ist das .vhd-Dateiformat zu einem De-facto-Standard für die Bereitstellung und den Austausch vorkonfigurierter Betriebssysteme und Anwendungen geworden. Hyper-V in Windows Server 2008 R2 enthält hinsichtlich vhd-Dateien zwei wichtige Verbesserungen.

Administratoren können nun vhd-Dateien einer laufenden virtuellen Maschine hinzufügen oder entfernen, ohne dass diese einen Neustart erfordert. Dasselbe trifft auf Pass-through-Festplatten zu, die mit einem virtuellen SCSI-Controller verbunden sind. Dies schafft mehr Flexibilität im Hinblick auf steigende Speicherplatzanforderungen, ohne dass dafür zusätzliche Ausfallzeit erforderlich ist. Ebenfalls führt dies zu mehr Flexibilität für Rechenzentren-Datensicherungsszenarien sowie für neue Szenarien bei komplexen Exchange- und SQL Server-Installationen.

Windows Server 2008 R2 sieht die Möglichkeit vor, einen Computer von einer auf der lokalen Festplatte gespeicherten .vhd-Datei zu booten. Hierdurch können Sie vorkonfigurierte vhd-Dateien für die Bereitstellung virtueller und physischer Computer verwenden. Dies verringert die Anzahl zu verwaltender Images und stellt eine leichtere Methode zur Testinstallation zur Verfügung, bevor die eigentliche Installation in Ihrer Produktivumgebung erfolgt.

  • Verbesserungen bei der Performance sowie der Hardwareunterstützung von virtuellen Maschinen in Hyper-V

    Hyper-V in Windows Server 2008 R2 bietet Performanceoptimierungen, die die Leistung virtueller Maschinen steigern und den Stromverbrauch des Hosts senken. Hyper-V unterstützt nun Second Level Address Translation (SLAT). Dieses neue Merkmal heutiger CPUs verbessert die Performance virtueller Maschinen und verringert die Verarbeitungslast beim Windows Hypervisor. Zudem implementiert Windows Server 2008 R2 die Funktion zum Parken von CPU-Kernen, sodass neue virtuelle Maschinen in Hyper-V weniger Strom verbrauchen.

  • Verbesserung der virtuellen Netzwerkperformance

    Das neue, in Windows Server 2008 R2 enthaltene Hyper-V nutzt zahlreiche neuartige Netzwerktechnologien, um die gesamte Netzwerkperformance von virtuellen Maschinen zu verbessern. Zwei Beispiele hierfür sind VM-Chimney (auch als TCP-Offload bezeichnet) sowie die Verwendung von Jumbo-Frames. VM-Chimney gestattet es einer virtuellen Maschine, ihre Netzwerkverarbeitungslast an den Netzwerkadapter des Hostcomputers zu übergeben. Das funktioniert auf dieselbe Weise wie in einem physischen TCP-Offload-Szenario, sodass Hyper-V™ diese Funktionalität auf die virtuelle Welt ausweitet. Davon profitieren sowohl die CPU-Performance als auch der gesamte Netzwerkdurchsatz. Von der Livemigration wird dieses Merkmal ebenfalls vollständig unterstützt.

    Wie TCP-Offloading wurde auch die Unterstützung für Jumbo-Frames mit Windows Server 2008 eingeführt. Hyper-V™ in Windows Server 2008 R2 weitet diese Fähigkeit auf virtuelle Maschinen aus. Genauso wie in physischen Netzwerkszenarien versehen Jumbo-Frames virtuelle Netzwerke mit grundlegenden Performanceverbesserungen. Dazu gehört eine bis zu sechsmal größere Nutzlast pro Paket, was nicht nur den gesamten Durchsatz verbessert, sondern auch die CPU-Auslastung bei großen Dateiübertragungen verringert.

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Präsentationsvirtualisierung

Diese Art der Virtualisierung, die von der RemoteApp-Funktion der Remotedesktopdienste bereitgestellt wird, abstrahiert die Verarbeitungsumgebung und isoliert die Verarbeitung von der grafischen Darstellung sowie Ein-/Ausgaben. Das ermöglicht es, Anwendungen in einem Standort ablaufen zu lassen, während ihre Steuerung in einem anderen Standort erfolgt.

Bereits die Terminaldienste bieten die Möglichkeit, eine Anwendung in einem Standort remote ablaufen zu lassen, während ihre Steuerung und Verwaltung von einem anderen Standort aus erfolgt. Bei Windows Server 2008 R2 hat Microsoft dieses Konzept erheblich weiterentwickelt und die Terminaldienste in Remotedesktopdienste (Remote Desktop Services oder RDS) umbenannt, um die neuen Funktionen und Möglichkeiten besser zu reflektieren. Das Ziel der Remotedesktopdienste ist es, Benutzer genauso wie Administratoren sowohl mit den Funktionen als auch der Flexibilität zu versehen, die erforderlich ist, um Zugriffe in jedem Bereitstellungsszenario besonders benutzerfreundlich und robust zu gestalten.

Um den Funktionsumfang der Remotedesktopdienste zu erweitern, hat Microsoft gemeinsam mit Partnern, zu denen Citrix, Unisys, HP, Quest, Ericom sowie zahlreiche weitere gehören, in die auch als VDI bekannte Virtual Desktop Infrastructure investiert. Hierbei handelt es sich um eine zentralisierte Architektur zur Desktop-Bereitstellung. VDI erlaubt es Unternehmen, die Speicherung, Ausführung und Verwaltung eines Windows-Desktops im Rechenzentrum zu zentralisieren. Die Technologie ermöglicht es Windows und anderen Desktopumgebungen, in virtuellen Maschinen auf einem zentralisierten Server abzulaufen und dort verwaltet zu werden. RDS und VDI adressieren die dabei entstehenden Herausforderungen mit folgenden Merkmalen:

Verbesserte Benutzerfreundlichkeit

Sowohl für VDI als auch traditionelle Remotedesktopdienste ist die Qualität der Benutzerfreundlichkeit besonders wichtig. Die in Windows Server 2008 enthaltene Version von VDI und den Remotedesktopdiensten verbessert die Benutzerfreundlichkeit durch neue Möglichkeiten beim Remotedesktopprotokoll. Die neuen Möglichkeiten von Windows Server 2008 R2 in Kombination mit Windows 7 bewirken, dass die Benutzerfreundlichkeit für Remote- und lokale Benutzern nahezu identisch ist.

Verbesserte RemoteApp- und Desktopverbindungen

Die neuen RemoteApp- und Desktopverbindungen-Feeds bieten eine Zusammenstellung von Ressourcen wie RemoteApp-Programmen und Remotedesktops. Diese Feeds werden Windows 7-Benutzern über das neue RemoteApp- und Desktopverbindungen-Systemsteuerungselement präsentiert. Die betreffenden Ressourcen sind dabei eng in das Startmenü und den Infobereich der Taskleiste integriert. Zu den Verbesserungen bei den RemoteApp- und Desktopverbindungen von Windows Server 2008 R2 und Windows 7 gehören:

  • Erweiterung der Remotedesktopdienste, um Tools bereitzustellen, die VDI ermöglichen
  • Vereinfachungen bei der Veröffentlichung von und dem Zugriff auf Remotedesktops und -anwendungen
  • Verbesserte Integration durch die Windows 7-Benutzeroberfläche
  • Multimedia-Umleitung
  • Komplette Multimonitor-Unterstützung
  • Audio-Einspeisung & -Aufzeichnung
  • Unterstützung für Aero Glass
  • Direct X-Umleitung
  • Verbesserte Audio-/Video-Synchronisation
  • Sprachleisten-Umleitung
  • Taskplaner
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Verbesserungen bei RemoteApp und der Remotedesktopverwaltung

RemoteApp und Desktopverbindungen verbessern nicht nur die Benutzerfreundlichkeit. Ebenso wird der Arbeitsaufwand für die Desktop- und Anwendungsverwaltung durch eine dedizierte Verwaltungsschnittstelle reduziert, über die IT-Manager Remoteressourcen schnell und dynamisch an Benutzer zuweisen können. Die folgenden Verwaltungsmöglichkeiten von Windows Server 2008 R2 für RemoteApp- und Desktopverbindungen tragen zur Reduzierung des administrativen Aufwands bei:

  • Systemsteuerungselement für RemoteApp und Desktopverbindungen
  • Eine einzige Verwaltungsinfrastruktur
  • Geschaffen für Computer, die Domänenmitglieder und alleinstehende Computer sind
  • Immer auf aktuellem Stand sein
  • Single Sign-On innerhalb eines Arbeitsplatzes
  • RemoteApp- und Desktop-Webzugriff
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Verbesserte Bereitstellung von RemoteApp- und Desktopverbindungen

Administratoren, die sich mit größeren Bereitstellungsszenarien von RemoteApp- und Desktopverbindungen befassen, stehen in den Windows Server 2008 R2-Remotedesktopdiensten zusätzliche Verwaltungsfunktionen zur Verfügung. Diese sind dazu gedacht, die Verwaltung für alle existierenden Szenarien zu verbessern, die zuvor von den Terminaldiensten adressiert wurden. Ebenso erleichtern sie die Verwaltung neuer Szenarien, die mit den RemoteApp- und Desktopverbindungen möglich werden. Zu den verbesserten Verwaltungsfunktionen zählen:

  • PowerShell Provider
  • Profilverbesserungen
  • Microsoft Installer (MSI) -Kompatibilität
  • Remotedesktopgateway
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Windows Server 2008 R2 als WebServer: Die Neuerungen und Vorteile

Windows Server 2008 R2 besitzt viele Verbesserungen, die dieses Release zu einer besonders robusten Windows Server-Webanwendungsplattform machen. Es gibt eine aktualisierte WebServerrolle, Internet Information Services (IIS) 7.5 sowie eine bessere .NET-Unterstützung für Server Core. Die Verbesserungen von IIS 7.5 ermöglichen Webadministratoren die leichtere Bereitstellung und Verwaltung von Webanwendungen, die sowohl die Zuverlässigkeit als auch Skalierbarkeit steigern. Zusätzlich bietet IIS 7.5 optimierte Verwaltungsfunktionen und mehr Möglichkeiten zur Anpassung Ihrer Webbereitstellungsumgebung.

Windows Server 2008 R2 enthält die folgenden Verbesserungen an IIS und der Windows-Webplattform:

Reduzierter Arbeitsaufwand zur Administration und Unterstützung webbasierter Anwendungen

Die Verringerung des zur Administration und Unterstützung webbasierter Anwendungen erforderlichen Arbeitsaufwands ist ein Hauptunterscheidungsmerkmal bei IIS 7.5. Dieses Release unterstützt eine verstärkte Automatisierung und bietet neue Remoteverwaltungsszenarien sowie ein verbessertes Content-Publishing für Entwickler und Autoren. Zu den Funktionen gehören unter anderem:

  • Erweiterung der IIS-Manager-Möglichkeiten durch neue Verwaltungsmodule
  • Automatisierung häufiger Verwaltungsaufgaben über den Windows PowerShell Provider für IIS
  • .NET-Unterstützung für Server Core, was ASP.NET und die Remoteverwaltung über den IIS-Manager ermöglicht

Automatisierung häufiger Aufgaben mit dem PowerShell Provider

Der Windows PowerShell Provider für IIS ist ein Windows PowerShell-Snap-in, das es Ihnen gestattet, IIS-Verwaltungsaufgaben durchzuführen und die IIS-Konfiguration sowie Laufzeitdaten zu verwalten. Zusätzlich ist es mit der Kollektion aufgabenorientierter Cmdlets sehr einfach, Websites, Webanwendungen und WebServer zu verwalten.

Die Verwendung von PowerShell erlaubt es Administratoren, von zahlreichen wichtigen Funktionen zu profitieren:

  • Vereinfachung der Verwaltung durch das Skripten häufiger Verwaltungsaufgaben
  • Wiederkehrende Aufgaben automatisch ausführen
  • Wichtige Web-Metriken aller WebServer in Echtzeit konsolidieren

Die in Windows Server 2008 R2 enthaltenen IIS-spezifischen Cmdlets entlasten Administratoren von vielen täglichen Aufgaben, die auf niedriger Ebene angesiedelt sind. Beispielsweise erlauben es diese Cmdlets, Websites und webbasierten Anwendungen genauso wie virtuellen Verzeichnissen und Anwendungspools Konfigurationseigenschaften hinzuzufügen und diese zu ändern. Benutzer können mit Powershell erweiterte Konfigurationsaufgaben ausführen und sogar vorhandene Windows PowerShell-Skripte mit anderen Windows PowerShell Providern über unterschiedliche Windows Server 2008 R2-Funktionsbereiche hinweg integrieren. Häufige Szenarien für PowerShell innerhalb der IIS 7.5-Verwaltung sind zum Beispiel:

  • Sites und Anwendungen hinzufügen, modifizieren und löschen
  • Siteeinstellungen migrieren
  • SSL und weitere Sicherheitseinstellungen konfigurieren
  • Zugriff anhand der IP-Adresse begrenzen
  • Datensicherung der IIS-Konfiguration und -Inhalte

IIS-Manager-Erweiterungen

Zu den neuen Funktionen im 7.5-Release von IIS-Manager gehört unter anderem die Verwaltung der WebServer- und Webanwendungseinstellungen mit dem Configuration Editor.

  • Leichterer Zugriff auf vorher versteckte Einstellungen, beispielsweise für FastCGI und ASP.NET-Anwendungen
  • Regeln für die Request-Filterung über eine grafische Benutzeroberfläche hinzufügen und bearbeiten

Configuration Editor

Der Configuration Editor erlaubt es Ihnen, jede Sektion im Konfigurationssystem zu verwalten. Configuration Editor eröffnet den Zugang zu zahlreichen Konfigurationseinstellungen, die an keiner anderen Stelle im IIS-Manager zugänglich sind.

IIS-Manager UI-Erweiterungen

Unter Verwendung der erweiterbaren, modularen, mit IIS 7.0 eingeführten Architektur integriert und verbessert IIS 7.5 vorhandene Erweiterungen und erlaubt weitere Verbesserungen und Anpassungen in der Zukunft. Das FastCGI-Modul zum Beispiel gestattet die Verwaltung von FastCGI-Einstellungen, während das ASP.NET-Modul die Verwaltung von Autorisierungs- und individueller Fehlereinstellungen ermöglicht.

Request-Filterung

Das Request-Filtermodul von Windows Server 2008 R2 umfasst die Filterungsmerkmale, die vorher in URLScan 3.1 zu finden waren. Durch die Blockierung bestimmter HTTP-Anfragen hilft das Request-Filtermodul dabei, die Verarbeitung potenziell schädlicher Requests durch Webanwendungen auf dem Server zu verhindern. Die Konfiguration der Request-Filtermodule erfolgt über eine grafische Benutzeroberfläche.

Verwaltete Dienstkonten

Windows Server 2008 R2 gestattet es domänenbasierten Dienstkonten, Kennwörter zu besitzen, die vom Active Directory verwaltet werden. Dieser neue Kontentyp vereinfacht die immer wiederkehrende administrative Aufgabe der Kennwortaktualisierung für Prozesse, die mit diesen Konten arbeiten. IIS 7.5 unterstützt die Verwendung verwalteter Dienstkonten für Anwendungspool-Identitäten.

Hostfähiger Webkern

Die hostfähige Webkern-Funktion versetzt Entwickler in die Lage, HTTP-Anfragen direkt in ihren Anwendungen zu bedienen. Realisiert über ein Set von APIs, gestattet diese Funktion die Nutzung oder das Hosting der Kern-IIS-Webengine durch andere Anwendungen, damit diese HTTP-Anfragen direkt bedienen können. Nützlich ist die hostfähige Webkern-Funktion, um kundenspezifischen Anwendungen grundlegende WebServermöglichkeiten zur Verfügung zu stellen oder zum Debugging von Anwendungen.

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Reduzierter Aufwand bei Support und Fehlersuche

Windows Server 2008 R2 reduziert den Aufwand für den Support und die Fehlersuche auf folgende Weise:

Erweiterte Überwachung von Änderungen an IIS 7.5 und der Anwendungskonfiguration.

Die neue Funktion zur Konfigurationsprotokollierung in IIS 7.5 stellt eine erweiterte Überwachung von Änderungen an IIS und der Anwendungskonfiguration bereit. Dies erlaubt es Ihnen, Konfigurationsänderungen zu verfolgen, die an Ihrer Test- und Produktivumgebung stattgefunden haben. Die Protokollierung erfasst Lese- und Schreibzugriffe ebenso wie Anmeldeversuche, Änderungen an Pfadzuordnungen, Dateierstellungen und viele weitere Vorgänge.

Verfolgung fehlgeschlagener Requests für FastCGI.

In IIS 7.5 können PHP-Entwickler nun das FastCGI-Modul dazu nutzen, IIS-Trace-Calls in ihre Anwendungen einzubinden. Dies verringert den zum Code-Debugging erforderlichen Aufwand bei der Erstellung von Anwendungen sowie bei der Suche nach Anwendungsfehlern im Anschluss an die Entwicklung.

Best Practices Analyzer (BPA).

Der BPA für IIS 7.5 ist ein Verwaltungstool, das Ihnen dabei helfen kann, Verstöße gegen die empfohlenen Vorgehensweisen durch die Untersuchung eines IIS 7.5-WebServers sowie der anschließenden Berichterstattung über die dabei gefundenen, potenziellen Konfigurationsprobleme zu verringern. Der BPA lässt sich über den Server-Manager und die Windows PowerShell aufrufen.

Verbesserte FTP-Dienste

Windows Server 2008 R2 beinhaltet eine neue Version der FTP-Serverdienste. Diese warten mit folgenden Verbesserungen auf:

Reduzierter administrativer Aufwand für FTP-Serverdienste.

Der neue FTP-Server ist vollständig in die Verwaltungsoberfläche und den Konfigurationsspeicher von IIS 7.5 integriert. Dies gestattet es Administratoren, allgemeine Aufgaben innerhalb einer gemeinsamen Verwaltungskonsole durchzuführen.

Erweiterte Unterstützung für neue Internetstandards.

  • Verbesserte Sicherheit durch die Unterstützung für FTP über Secure Sockets Layer (SSL).
  • UTF8 zur Unterstützung für erweiterte Zeichensätze.
  • Von IPv6 bereitgestellte, erweiterte IP-Adressierungsmerkmale.

Verbesserte Integration mit webbasierten Anwendungen und Diensten.

Mit dem neuen FTP-Server lässt sich ein virtueller Hostname für eine FTP-Site festlegen. Dadurch können Sie mehrere FTP-Sites erstellen, die zwar dieselbe IP-Adresse verwenden, anhand ihrer eindeutigen virtuellen Hostnamen aber unterschieden werden. Dies gestattet es Ihnen, FTP- und Webinhalte von derselben Website bereitzustellen, indem Sie einfach eine FTP-Site mit einer Website verbinden.

Reduzierter Aufwand für den Support und die Fehlersuche FTP-bezogener Probleme.

verbesserte Protokollierung unterstützt nun den gesamten FTP-bezogenen Verkehr, die einmalige Verfolgung von FTP-Sitzungen, FTP-Statusinformationen, ein zusätzliches Detailfeld in den FTP-Protokollen und vieles mehr.

Möglichkeit zu Erweiterung der Funktionalität

Ein Designziel von IIS 7.5 bestand darin, Ihnen den Ausbau der grundlegenden Funktionalität zu erleichtern, sodass diese leicht um neue Features erweitert werden kann. IIS-Extensions erlauben es Ihnen, Software zu erstellen oder zu erwerben, die so in IIS 7.5 integriert werden kann, dass sie wie ein integraler Bestandteil von IIS 7.5 erscheint.

Extensions können von Microsoft, Partnern, ISVs (Independent Software Vendors) und Ihrem Unternehmen erstellt werden. Microsoft selbst hat IIS-Extensions seit der Markteinführung von Windows Server 2008 entwickelt. Diese IIS-Extensions stehen unter http://www.iis.net zum Download bereit. Viele der von Microsoft entwickelten IIS-Extensions werden bei Windows Server 2008 R2 bereits mitgeliefert, einschließlich WebDAV, einem integrierten & erweiterten Administration Pack sowie dem Windows PowerShell Provider für IIS.

Verbesserte .NET-Unterstützung

Das .NET Framework (Versionen 2.0, 3.0, 3.5.1 und 4.0) steht bei Server Core nun als Installationsoption zur Verfügung. Dadurch können Administratoren ASP.NET auf Server Core verwenden, was es gestattet, PowerShell-Cmdlets vollständig zu nutzen. Zusätzlich erlaubt die .NET-Unterstützung die Durchführung von Remoteverwaltungsaufgaben vom IIS-Manager sowie die Bereitstellung von ASP.NET-Webanwendungen auf Server Core

Verbesserte Anwendungspool-Sicherheit

Aufbauend auf der mit IIS 7.0 verfügbaren Anwendungspool-Isolation zur Verbesserung der Sicherheit und Zuverlässigkeit läuft jeder IIS 7.5-Anwendungspool nun mit einer spezifischen, weniger privilegierten Identität. Dies trägt zu mehr Sicherheit von Anwendungen und Diensten bei, die auf IIS 7.5 laufen.

IIS.NET Community-Portal

Um im Hinblick auf neue IIS-Erweiterungen für Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 auf dem Laufenden zu bleiben, besuchen Sie das IIS.NET Community-Portal (http://www.iis.net). Diese Site bietet Neuigkeiten, ausführliche Lernartikel, ein Download-Center für neue IIS-Lösungen sowie eine Unterstützung über Blogs und technische Foren.

Weniger Stromverbrauch und optimierte Verwaltung

Die laufende Serververwaltung im Rechenzentrum ist heutzutage eine der zeitaufwendigsten Aufgaben, denen sich IT-Professionals gegenübersehen. Jede Verwaltungsstrategie, die Sie umsetzen, sollte die Verwaltung sowohl Ihrer physischen als auch virtueller Umgebungen beherrschen.

Ein weiteres zentrales Designziel von Windows Server 2008 R2 ist die Reduzierung der laufenden Verwaltung von Windows Server 2008 R2 und die Verringerung des administrativen Arbeitsaufwands für alltägliche operative Aufgaben. Zu diesen administrativen Aufgaben, die wahlweise auf dem Server oder remote ausgeführt werden können, gehören:

Verbesserte Verwaltung des Rechenzentrum-Energiebedarfs

Angesichts der zunehmenden Verbreitung physischer Computer in Rechenzentren ist der Stromverbrauch von besonders großer Bedeutung. Umso wichtiger werden damit Technologien, mit denen man den Stromverbrauch und die damit verbundenen Kosten senken kann.

  • Geringerer Stromverbrauch von Multicore-Prozessoren

    Windows Server 2008 R2 senkt den Prozessorstromverbrauch von Servercomputern mit Multicore-Prozessoren durch eine als Parken von CPU-Kernen bezeichnete Funktion. Diese gestattet es Windows Server 2008 R2, die Verarbeitung auf so wenig Prozessorkernen wie möglich zu konsolidieren und inaktive Prozessorkerne vorübergehend außer Kraft zu setzen.

  • Reduzierter Prozessorstromverbrauch durch die Anpassung der Prozessorgeschwindigkeit

    Windows Server 2008 R2 besitzt die Fähigkeit, die ACPI „P-States“ (Performance-States) von Prozessoren anzupassen und dementsprechend den Serverstromverbrauch zu regulieren. ACPI „P-States“ sind Prozessor-Performancebetriebszustände innerhalb der ACPI-Spezifikation. Abhängig von der Prozessorarchitektur kann Windows Server 2008 R2 die „P-States“ einzelner Prozessoren anpassen und den Stromverbrauch auf sehr feine Weise steuern.

  • Reduzierter Storage-Stromverbrauch

    Ein weiterer wichtiger Ansatz für die Reduzierung des Stromverbrauchs in Rechenzentren besteht in der Storage-Zentralisierung, was üblicherweise über ein Storage Area Network (SAN) erfolgt. Da SANs vielfach mit Laufwerken höherer Kapazität ausgestattet sind, die genauso viel Strom wie die Laufwerke in einem typischen Servercomputer verbrauchen, fällt das Speicherkapazität-zu-Stromverbrauchsverhältnis in einem SAN normalerweise besser aus. Zudem verwenden SANs den zur Verfügung stehenden Speicherplatz effizienter, da jeder Server Zugriff auf den verfügbaren SAN-Speicher besitzen kann.

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Verbesserte Verwaltung von Dateidiensten

Storage ist kein geringfügiger Kostenfaktor mehr. Genauso ist die Storage-Verwaltung nicht länger eine simple Angelegenheit, bei der es lediglich um Volumes und Verfügbarkeit geht. Daher müssen Unternehmen ihre Daten effektiver und effizienter verwalten. Die für die Speicherung, Wartung und Verwaltung von Daten anfallenden Kosten können Unternehmen nur dadurch reduzieren, indem sie bessere Einblicke in ihre Daten erhalten. Nur mit der Durchsetzung von Unternehmensrichtlinien und Wissen über die Speicherplatzverwendung können Administratoren Storage effizient nutzen und das Risiko von Datenlecks abschwächen. Die nächste Schwelle für Administratoren ist es, Daten anhand des Geschäftswertes verwalten zu können.

Die Dateiklassifizierungsinfrastruktur (File Classification Infrastructure oder FCI) in Windows Server 2008 R2 liefert Einblicke in Ihre Daten, um Ihnen dabei zu helfen, Ihre Daten effizienter zu verwalten, Kosten zu reduzieren und Risiken abzuschwächen.

Überblick über die Dateiklassifizierungsinfrastruktur von Windows Server 2008 R2

Durch die Automatisierung des Klassizifierungsprozesses liefert die Dateiklassifizierungsinfrastruktur von Windows Server 2008 R2 Einblicke in Ihre Daten, sodass Sie Ihre Daten effizienter und wirtschaftlicher verwalten können. Dazu ermöglicht die Dateiklassifizierungsinfrastruktur die automatische Einordnung von Dateien auf der Basis von Eigenschaften, die von Administratoren definiert werden (etwa, ob eine Datei persönlich identifizierbare Daten enthält). Auf Grundlage dieser Klassifizierung lassen sich anschließend von Administratoren festgelegte Aktionen durchführen (beispielsweise die Sicherung von Dateien, die persönliche Informationen enthalten, auf einem verschlüsselten Speichermedium). Diese Mechanismen sind ebenso wie erweiterbare Schnittstellen direkt im Produkt enthalten. Dadurch können IT-Abteilungen und Partner durchgängige, umfangreiche Lösungen zur Klassifizierung sowie der darauf basierenden Richtlinienanwendung erstellen. Die Dateiklassifizierungsinfrastruktur hilft Unternehmen dabei, durch die Verwaltung von Dateien anhand ihres Geschäftswerts und ihrer geschäftlichen Bedeutung Geld zu sparen und Risiken zu verringern.

  • sensitive Informationen enthalten und sich auf Servern mit geringer Sicherheit befinden, um diese Dateien auf Server mit höherer Sicherheit zu verschieben;
  • sensitive Informationen enthalten, um diese Dateien zu verschlüsseln;
  • nicht länger erforderlich sind, um diese Dateien automatisch von den DateiServern zu entfernen;
  • keine häufigen Zugriffe aufweisen, um diese Dateien auf langsamere, kostengünstigere Speicherlösungen zu verschieben;
  • unterschiedliche Sicherungspläne benötigen, um diese Dateien dementsprechend zu sichern;
  • unterschiedliche Sicherungslösungen entsprechend der Sensitivität der in ihnen enthaltenen Informationen erfordern.
  • Die Dateiklassifizierungsinfrastruktur erlaubt Ihnen:
  • die zentrale Definition einer richtlinienbasierten Klassifizierung der in Ihrem Intranet abgelegten Dateien;
  • die Durchführung von Dateiverwaltungsaufgaben anhand der von Ihnen aufgestellten Dateiklassifizierung anstatt lediglich aufgrund einfacher Informationen wie dem Standort, der Größe oder dem Datum einer Datei;
  • die Erstellung von Reports über die Arten von Informationen, die in den Dateien in Ihrem Intranet enthalten sind;
  • die Benachrichtigung der Inhaltseigentümer, wenn eine Dateiverwaltungsaufgabe ausgeführt werden soll, die ihre Inhalte betrifft;
  • die Einrichtung oder den Erwerb einer individuellen Dateiverwaltungslösung, die auf der Dateiklassifizierungsinfrastruktur von Windows Server 2008 R2 basiert.
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Verbesserte Remoteverwaltung

Die Remoteverwaltung von Servercomputern ist essenziell für jedes effiziente Rechenzentrum, da Servercomputer nur selten lokal verwaltet werden. Windows Server 2008 R2 wartet mit einer Reihe von Verbesserungen bei der Remoteverwaltung auf. Dazu gehören:

Verbesserte Remoteverwaltung über grafische Verwaltungskonsolen

Der aktualisierte Server-Manager gestattet nun die Remoteverwaltung von Servern. Zusätzlich weisen viele Verwaltungskonsolen eine bessere Integration in den Server-Manager auf. Als Resultat daraus werden auch Remoteverwaltungsszenarien besser unterstützt.

Bessere Remoteverwaltung über die Befehlszeile und mit automatisierten Skripten

PowerShell Version 2.0 offeriert eine Vielzahl an Verbesserungen für Remoteverwaltungsszenarien. Diese Verbesserungen gestatten Ihnen die Ausführung von Skripten auf einem oder mehreren Remotecomputern. Genauso können mehrere IT-Professionals Skripte auf einem einzelnen Computer simultan ausführen.

Reduzierter Verwaltungsaufwand für interaktiv durchgeführte administrative Aufgaben

Die Verringerung des administrativen Arbeitsaufwands für alltägliche operative Aufgaben stellt ein weiteres zentrales Designziel von Windows Server 2008 R2 dar. Viele der zur Windows Server 2008 R2-Verwaltung dienenden Verwaltungskonsolen wurden aktualisiert oder komplett neu gestaltet, um den administrativen Arbeitsaufwand zu reduzieren.

Erweiterte Befehlszeile und automatisierte Verwaltung mit PowerShell Version 2.0

Die Skripting-Umgebung PowerShell 1.0 wird bei Windows Server 2008 mitgeliefert. Windows Server 2008 R2 enthält PowerShell 2.0, das eine Vielzahl von Verbesserungen gegenüber Version 1.0 bietet. Dazu gehören:

  • Verbesserte Remoteverwaltung durch PowerShell Remoting
  • Verbesserte Sicherheit für Verwaltungsdaten (einschließlich Status- und Konfigurationsinformationen) durch Constrained Runspaces
  • Erweiterte grafische Benutzeroberfläche für die Erstellung und das Debugging von PowerShell-Skripten; PowerShell-Skriptausgaben lassen sich über die grafische PowerShell und das Out-GridView-Cmdlet betrachten
  • Erweiterte Skripting-Funktionalität, die die Erstellung weiterer leistungsfähiger Skripte mit weniger Entwicklungsaufwand gestattet
  • Verbesserte Portabilität von PowerShell-Skripten und Cmdlets zwischen mehreren Computern

Verbesserte Identitätsverwaltung

Bei der Identitätsverwaltung handelt es sich immer um eine wichtige Verwaltungsaufgabe. Die Auswirkungen eines schlecht verwalteten Identitätssystems stellt eine der größten Sicherheitsbedenken für jedes Unternehmen dar. Die Active Directory-Domänendienste und Active Directory-Verbunddienste von Windows Server 2008 R2 enthalten eine verbesserte Identitätsverwaltung.

Verbesserungen für alle Active Directory-Serverrollen

Windows Server 2008 R2 enthält die folgenden Identitätsverwaltungsverbesserungen, die sich auf alle Active Directory-Serverrollen auswirken:

  • Wiederherstellung gelöschter Objekte
  • Verbesserungen beim Prozess für den Domänenbeitritt
  • Verbesserte Verwaltung von Benutzerkonten, die als Identität für Dienste genutzt werden
  • Reduzierter Arbeitsaufwand bei der Durchführung häufiger administrativer Aufgaben
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Verbesserte Compliance zu etablierten Standards und empfohlenen Vorgehensweisen

Windows Server 2008 R2 enthält einen integrierten Best Practices Analyzer (BPA) für alle Serverrollen. Der Best Practices Analyzer erstellt im Server-Manager für die betreffende Serverrolle eine Checkliste, die Sie dazu verwenden können, alle Konfigurationsaufgaben durchzuführen.

Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit

Windows Server 2008 R2 bietet ein in dieser Form einzigartiges Fundament für alle Einsatzbereiche, eine dynamische Skalierbarkeit sowie Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit auf ganzer Linie. Dazu tragen viele neue und erweiterte Funktionen bei.

Nutzung fortgeschrittener CPU-Architekturen

Windows Server 2008 R2 ist das erste Windows-Betriebssystem, das exklusiv für 64-Bit-Prozessoren angeboten wird. Während 32-Bit-Anwendungen unter Windows Server 2008 R2 weiterhin laufen, ermöglicht es die Fokussierung auf 64-Bit, stärker von den Leistungs- und Zuverlässigkeitspotenzialen dieser CPUs zu profitieren. Des Weiteren unterstützt Windows Server 2008 R2 nun bis zu 256 logische Prozessorkerne in einer einzigen Betriebssysteminstanz. Virtuelle Maschinen in Hyper-V sind jetzt dazu in der Lage, bis zu 64 logische Kerne in einer einzigen virtuellen Maschine zu adressieren.

Zunehmende Betriebssystemmodularisierung

Das Konzept der Serverrollen hat Microsoft eingeführt, um es Serveradministratoren zu ermöglichen, einen Windows-basierten Server schnell und einfach so zu konfigurieren, dass dieser bestimmte Aufgaben ausführt, während nicht relevanter Code entfernt und dadurch der System-Overhead verringert wird. Windows Server 2008 R2 erweitert dieses Modell um neue Serverrollen und verbreitert die Unterstützung der vorhandenen Serverrollen (beispielsweise die Ergänzung von ASP.NET bei IIS 7). Serverrollen wurden verfeinert und Feature-Sets neu definiert, sodass Unternehmen bestimmte Funktionen in gängigen Szenarien besser anwenden können. Ein Beispiel hierfür ist die Server Core-Installationsoption, bei der die Erweiterung um die Unterstützung für das .NET Framework nun auch das PowerShell-Skripting gestattet.

Verbesserte Performance und Skalierbarkeit für Anwendungen und Dienste

Ein weiteres zentrales Designziel von Windows Server 2008 R2 ist die Performancesteigerung gegenüber früheren Windows-Server-Versionen, um die Leistung unter Verwendung derselben Systemressourcen zu erhöhen. Zusätzlich bietet Windows Server 2008 R2 bessere Skalierungsmöglichkeiten, was Ihnen einen Einsatz selbst in Bereichen gestattet, die einer besonders starken Beanspruchung ausgesetzt sind.

Unterstützung für Einsatzbereiche mit besonders starker Belastung durch Scale-Out

Der Netzwerklastenausgleich in Windows Server 2008 R2 erlaubt es Ihnen, zwei oder mehr Computer zu einem Cluster zu verbinden. Diese Funktion können Sie dazu verwenden, Arbeitslasten auf die einzelnen Clusterknoten zu verteilen, um so die mögliche Anzahl gleichzeitiger Benutzer zu erhöhen. Zu den Verbesserungen beim Netzwerklastenausgleich in Windows Server 2008 R2 gehören:

  • Bessere Unterstützung für Anwendungen und Dienste, die permanente Verbindungen benötigen
  • Verbesserte Zustandsüberwachung und Berücksichtigung von Anwendungen und Diensten, die in Netzwerklastenausgleichclustern laufen

Unterstützung für Einsatzbereiche mit besonders starker Belastung durch Scale-Up

Windows Server 2008 R2 enthält Funktionen, die eine stärkere Belastung einzelner Computer erlauben. Mittels Scale-Up können Sie die Anzahl der Server in Ihrem Rechenzentrum verringern und dadurch eine bessere Energieeffizienz erzielen. Herausragende Scale-Up-Merkmale von Windows Server 2008 R2 sind:

  • die Erhöhung der Anzahl unterstützter logischer Prozessoren
  • der verringerte Betriebssystem-Overhead für die grafische Benutzeroberfläche
  • die verbesserte Performance von Storage-Geräten
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Verbesserte Storage-Lösungen

Auf Informationen rasch zugreifen zu können, ist heutzutage entscheidender als je zuvor. Die Grundlage für schnelle Zugriffe bilden Dateidienste und Network Attached Storage (NAS). Storage-Lösungen von Microsoft sorgen für eine hohe Performance sowie die Hochverfügbarkeit von Dateidiensten und NAS. Bereits Windows Server 2008 enthält zahlreiche neue Storage-Technologien. Windows Server 2008 R2 wartet mit zusätzlichen Verbesserungen auf, die die Performance, Verfügbarkeit und Verwaltbarkeit von Storage-Lösungen optimieren.

Performancesteigerungen für Storage-Lösungen

Windows Server 2008 R2 enthält eine Reihe von Performanceverbesserungen für Storage-Lösungen. Dazu zählen:

  • Verringerte Prozessorbelastung, um eine maximale Geschwindigkeit bei Storage-Übertragungen zu erzielen
  • Höhere Performance bei Storage-Ein-/Ausgabeprozessen
  • Verbesserte Performance, wenn zwischen Servern und Storage mehrere Pfade existieren
  • Höhere Verbindungsgeschwindigkeit für Storage, der über iSCSI angebunden ist
  • Verbesserte Unterstützung für die Optimierung des Storage-Subsystems
  • Betriebssystemstart in kürzerer Zeit

Höhere Verfügbarkeit der Storage-Lösung

Die Storage-Verfügbarkeit ist essenziell für alle unternehmenskritischen Anwendungen in Ihrer IT-Umgebung. Windows Server 2008 R2 weist die folgenden Merkmale auf, um die Verfügbarkeit der Storage-Lösung zu verbessern:

  • Höhere Fehlertoleranz zwischen Servern und Storage
  • Bessere Wiederherstellung nach Konfigurationsfehlern

Bessere Verwaltung der Storage-Lösung

Die Verwaltbarkeit des Storage-Subsystem zu verbessern, ist ein weiteres Ziel von Windows Server 2008 R2. Zu den dementsprechenden Neuerungen gehören unter anderem:

  • Automatisierte Bereitstellung von Konfigurationseinstellungen für das Storage-Subsystem
  • Verbesserte Überwachung des Storage-Subsystems
  • Bessere Versionskontrolle von Konfigurationseinstellungen für das Storage-Subsystem
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Stärkerer Schutz von Intranetressourcen

Der NetzwerkrichtlinienServer ist sowohl ein Remote Authentication Dial-In User Service (RADIUS) konformer Server und Proxy als auch ein IntegritätsrichtlinienServer für den Netzwerkzugriffsschutz. Der Netzwerkzugriffsschutz untersucht Integritätsrichtlinien für dementsprechende Clients, bietet Authentifizierung, Autorisierung und Accounting (AAA) für RADIUS und stellt RADIUS-Proxyfunktionalität bereit.

Der Netzwerkzugriffsschutz ist eine Plattform, die sowohl Client- als auch Serverkomponenten umfasst. Diese ermöglicht eine vollständig erweiterbare Systemzustandsuntersuchung sowie die Autorisierung für eine Reihe von Netzwerkzugriffs- und Kommunikationstechnologien, wie zum Beispiel:

  • Internet Protocol security (IPsec) -geschützte Kommunikation
  • 802.1X-authentifizierter Zugriff für kabellose und kabelgebundene Verbindungen
  • Virtuelle private Netzwerk (VPN) -Remotezugriffsverbindungen
  • Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) -Adressbelegung
  • Terminaldienste-Gatewayzugriff

NetzwerkrichtlinienServer-Verbesserungen von Windows Server 2008 R2 sind:

  • Automatisierte Einrichtung der SQL-Protokollierung
  • Bessere Protokollierung
  • Mehrfache Systemintegritätsprüfungskonfigurationen
  • NetzwerkrichtlinienServer-Schablonen
  • Migration von Windows Server 2003-basierten Internetauthentifizierungsdienst-Servern
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Mehrwert durch den gemeinsamen Einsatz mit Windows 7

Windows Server 2008 R2 enthält viele Funktionen speziell für die Zusammenarbeit mit Client-Computern, auf denen Windows 7 läuft. Windows 7 ist die neueste Version des Windows-Betriebssystems von Microsoft.

Nutzung fortgeschrittener CPU-Architekturen

Windows Server 2008 R2 ist das erste Windows-Betriebssystem, das exklusiv für 64-Bit-Prozessoren angeboten wird. Während 32-Bit-Anwendungen unter Windows Server 2008 R2 weiterhin laufen, ermöglicht es die Fokussierung auf 64-Bit, stärker von den Leistungs- und Zuverlässigkeitspotenzialen dieser CPUs zu profitieren. Des Weiteren unterstützt Windows Server 2008 R2 nun bis zu 256 logische Prozessorkerne in einer einzigen Betriebssysteminstanz. Virtuelle Maschinen in Hyper-V sind jetzt dazu in der Lage, bis zu 64 logische Kerne in einer einzigen virtuellen Maschine zu adressieren.

Folgende Funktionen sind nur dann verfügbar, wenn Windows 7-Clientcomputer zusammen mit Servercomputern eingesetzt werden, die mit Windows Server 2008 R2 arbeiten:

Vereinfachungen bei der Remotekonnektivität von Unternehmenscomputern über die DirectAccess-Funktion

Ein häufiges Problem, mit dem viele Unternehmen konfrontiert sind, betrifft die Remotekonnektivität ihrer mobilen Benutzer. Eine weitverbreitete Lösung zur Anbindung von Remotebenutzern besteht in der Verwendung von VPN (virtuellen privaten Netzwerk) -Verbindungen. Abhängig von der VPN-Art kann es für Benutzer jedoch erforderlich sein, VPN-Clientsoftware auf ihren mobilen Computern zu installieren, um damit die VPN-Verbindung über das Internet herzustellen. Die DirectAccess-Funktion von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 hingegen erlaubt es mit Windows 7 arbeitenden Clientcomputern, sich direkt mit Ressourcen im Intranet zu verbinden – ohne die Komplexität, die aus dem Aufbau einer VPN-Verbindung resultiert. Der Benutzer verfügt über dieselbe Konnektivitätsumgebung sowohl innerhalb als auch außerhalb des Büros. Die folgende Abbildung verdeutlicht die Unterschiede zwischen herkömmlichen VPN-basierten Remotezugriffslösungen einerseits und DirectAccess andererseits.

DirectAccess ist als nahtlose „Always-on“-Remotezugriffslösung konzipiert. Diese beseitigt Komplexität aufseiten des Benutzers und stellt Unternehmen leichte, effiziente Tools zur Konfiguration und Verwaltung zur Verfügung. Die Sicherheit bei Remotezugriffen wird dabei nicht beeinträchtigt. DirectAccess integriert folgende wichtige Merkmale:

  • Authentifizierung:

    DirectAccess authentifiziert den Computer, was es diesem ermöglicht, sich mit dem Intranet zu verbinden, bevor sich der Benutzer anmeldet. Genauso kann DirectAccess den Benutzer authentifizieren, wobei die Zweifaktor-Authentifizierung mittels Smartcard unterstützt wird.

  • Verschlüsselung:

    DirectAccess verwendet Internet Protocol security (IPsec) zur verschlüsselten Kommunikation im Internet.

  • Zugriffskontrolle:

    Die IT-Abteilung kann vorgeben, auf welche Intranetressourcen verschiedene Benutzer mit DirectAccess zugreifen dürfen. DirectAccess-Benutzer können auf bestimmte Server oder Subnetze begrenzt werden oder aber die Erlaubnis zum unbegrenzten Zugriff auf das Intranet erhalten. Zusätzlich ist es möglich, bei einzelnen Anwendungen individuelle Sicherheitsrichtlinien umzusetzen. Beispielsweise lässt sich festlegen, dass eine Anwendung beim Senden und dem Empfang sensitiver Daten die IPsec-Verschlüsselung verwendet, während andere Anwendungen nur die IPsec-Authentifizierung oder gar keinen IPsec-Schutz erfordern.

  • Integration mit dem Netzwerkzugriffsschutz:

    Der in Windows Server 2008 R2 und Windows 7 eingebaute Netzwerkzugriffsschutz ist zusammen mit DirectAccess verwendbar. Dadurch können Prüfungen stattfinden, ob Clientcomputer Ihre Anforderungen an die Systemintegrität erfüllen (etwa, dass Sicherheitsupdates und Anti-Schadsoftware-Definitionen installiert sind), bevor diesen der Aufbau einer DirectAccess-Verbindung gestattet wird.

  • Separation von Intranet- und Internetübertragungen:

    Standardmäßig wird nur Verkehr, der für Ihr Intranet bestimmt ist, zum DirectAccess-Server gesandt. Bei einem herkömmlichen VPN hingegen erfolgen Internetübertragungen normalerweise über Ihr Intranet, was Internetzugriffe für Benutzer verlangsamt. Falls Sie dies wünschen, können Sie die Konfiguration dahingehend ändern, dass DirectAccess Internetzugriffe genauso wie ein herkömmliches VPN abwickelt.

Ein weiterer Unterschied zwischen DirectAccess und VPNs besteht darin, dass DirectAccess-Verbindungen hergestellt werden, noch ehe der Benutzer angemeldet ist. Das bedeutet, dass Sie einen über DirectAccess verbundenen Remotecomputer selbst dann verwalten können, wenn der Benutzer nicht angemeldet ist, um zum Beispiel Gruppenrichtlinieneinstellungen anzuwenden. Möchte der Benutzer auf Intranetressourcen zugreifen, muss er sich jedoch vorher anmelden.

DirectAccess bietet die folgenden Vorteile:

  • Nahtlose Konnektivität:

    DirectAccess ist verwendbar, wann immer der Benutzer über eine Internetverbindung verfügt. Dadurch erhalten Benutzer Zugriff auf interne Netzwerkressourcen, wenn sie auf Reisen oder zuhause sind.

  • Remoteverwaltung:

    IT-Administratoren können sich direkt mit DirectAccess-Clientcomputern verbinden, um diese zu überwachen und verwalten oder um auf diesen Updates zu installieren – selbst wenn der Benutzer nicht angemeldet ist. Dadurch verringern sich die Kosten für die Verwaltung von Remotecomputern, da sie im Hinblick auf kritische Updates und Konfigurationsänderungen auf aktuellem Stand gehalten werden.

  • Höhere Sicherheit:

    DirectAccess nutzt IPsec zur Authentifizierung und Verschlüsselung. Wahlweise können Sie zur Benutzerauthentifizierung Smartcards verwenden. DirectAccess integriert sich in den Netzwerkzugriffsschutz, um Compliance-Prüfungen auf Clientcomputern durchzuführen, bevor diesen die Verbindung zu internen Ressourcen gestattet wird. IT-Administratoren können den DirectAccess-Server so konfigurieren, dass dieser den Zugriff von Benutzern und einzelnen Anwendungen auf bestimmte Server begrenzt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.microsoft.com/directaccess

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Gesicherte Remotekonnektivität privater und öffentlicher Computer

Ein anderes häufiges Problem für Remotebenutzer betrifft den Zugriff auf Intranet-basierte Ressourcen von Computern, die nicht dem Unternehmen des Benutzers gehören – wie es beispielsweise bei öffentlichen Computern in oder Internet-Kiosken der Fall ist. Ohne einen mobilen Computer, der ihnen vom eigenen Unternehmen bereitgestellt wird, sind Benutzer meist nicht dazu in der Lage, auf Intranet-basierte Ressourcen zuzugreifen. Die Kombination aus Remotearbeitsplatz, Präsentationsvirtualisierung und Remotedesktopgateway erlaubt es Benutzern von Windows 7-Clients, remote auf ihre Intranet-basierten Ressourcen zuzugreifen, ohne dass dazu die Installation einer zusätzlichen Software auf dem Computer erforderlich ist. Das gestattet es Ihren Benutzern, auf ihren Desktop remote genauso zuzugreifen, als würden sie mit ihren Computern im Intranet arbeiten. Aus Benutzersicht verändert sich der Desktop auf dem entfernten Windows 7-Client, um genauso auszusehen wie der Desktop des Benutzers im Intranet – einschließlich Symbolen, Startmenüeinträgen und installierter Anwendungen. Nahtlos fügen sich diese Änderungen in die Benutzeroberfläche des entfernten Windows 7-Clients ein. Schließt der Remotebenutzer dort dann die Remotesitzung , kehrt die Desktop-Umgebung auf dem entfernten Windows 7-Client wieder zur vorigen Konfiguration zurück.

Verbesserte Performance für Zweigstellen

Angesichts der Herausforderungen zur Kostenreduzierung und Vereinfachung der IT-Zweigstellenkomplexität suchen viele Unternehmen nach Wegen, Anwendungen zu zentralisieren. Dadurch steigt jedoch die Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und Qualität der WAN-Verbindung. Direkte Resultate der Zentralisierung sind eine erhöhte Auslastung der WAN-Verbindung sowie eine Verschlechterung der Anwendungsgeschwindigkeit. Ungeachtet von Preisreduzierungen für WAN-Verbindungen sind aber die dafür anfallenden Kosten nach wie vor ein Hauptbestandteil der Betriebsausgaben vieler Unternehmen.

Die BranchCache-Funktion in Windows Server 2008 R2 und Windows 7 verringert die Netzwerkauslastung von WAN-Verbindungen zur Zweigstellenanbindung. Des Weiteren verbessert sich die Benutzerfreundlichkeit in Zweigstellenstandorten, indem häufig genutzte Inhalte lokal im Zweigstellennetzwerk zwischengespeichert werden. Wenn Zweigstellen-Clients Daten abrufen möchten, die sich auf Servern im Rechenzentrum des Unternehmens befinden, speichern sie eine Kopie der abgerufenen Inhalte im lokalen Zweigstellennetzwerk. Anschließende Zugriffe auf dieselben Inhalte werden dann aus diesem lokalen Cache der Zweigstelle bedient. Dadurch verringern sich die Zugriffszeiten vor Ort, während die WAN-Bandbreitenauslastung zwischen der Zweigstelle und dem Unternehmensnetzwerk sinkt. BranchCache speichert sowohl http- als auch SMB-Inhalte zwischen und stellt sicher, dass Zugriffe nur von autorisierten Benutzern erfolgen, da der Autorisierungsprozess von Servern durchgeführt wird, die sich im Rechenzentrum befinden. BranchCache unterstützt auch SSL- oder IPsec-verschlüsselte Inhalte und beschleunigt ihre Bereitstellung ebenfalls.

BranchCache kann auf zwei Arten implementiert werden:

  • Beim ersten Verfahren werden zwischengespeicherte Inhalte auf einem dedizierten BranchCache-Server in der Zweigstelle abgelegt, was für eine hohe Verfügbarkeit sorgt. Dieses Szenario ist für größere Zweigstellen gedacht, in denen zahlreiche Benutzer die BranchCache-Funktion gleichzeitig nutzen. Dabei stellt ein BranchCache-Server im entfernten Standort sicher, dass die Inhalte immer verfügbar sind und bei allen Anfragen eine durchgängige Sicherheit besteht.
  • Das zweite Szenario konzentriert sich auf Inhaltsanfragen einzelner Peers und ist ausschließlich für sehr kleine Zweigstellenbüros mit bis zu zehn Benutzern gedacht, die lokal keine dedizierten Serverressourcen benötigen. In diesem Szenario empfängt der BranchCache-Server im Unternehmensnetzwerk Clientanfragen. Falls die betreffenden Inhalte schon einmal vom entfernten Standort angefordert worden sind, leitet der BranchCache-Server in der Zentrale die Anfrage an einen im Zweigstellennetzwerk befindlichen Computer weiter, von wo aus die Inhalte schließlich bereitgestellt werden. Wurden die Inhalte vorher niemals abgerufen oder ist der Benutzer, der diese zuvor abgerufen hat, nicht im Standort, wird die Anfrage auf herkömmliche Weise über die WAN-Verbindung abgewickelt.
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Höhere Sicherheit für Zweigstellen

Windows Server 2008 bietet die Read-Only-Domänencontroller-Funktionalität. Diese erlaubt es, eine Nur-Lese-Kopie des Active Directory in weniger sicheren Umgebungen wie zum Beispiel Zweigstellen zu platzieren. Windows Server 2008 R2 führt die Unterstützung für Nur-Lese-Kopien von Informationen ein, die in Distributed File System (DFS) -Replikas gespeichert sind. Read-only DFS-Replikas helfen beim Schutz Ihres digitalen Eigentums, indem Zweigstellen lediglich lesende Zugriffe auf Informationen gestattet werden, die Sie über DFS dorthin replizieren. Da diese Information nur gelesen werden können, sind Benutzer nicht dazu in der Lage, die in Read-only DFS-Replikas hinterlegten Inhalte zu modifizieren. Außerdem werden die betreffenden Daten so vor dem versehentlichen Löschen in Zweigstellenstandorten geschützt.

Effizientere Energieverwaltung

Windows 7 enthält eine Vielzahl an Funktionen zur Energieverwaltung, die es Ihnen gestatten, den Stromverbrauch in Ihrem Unternehmen granularer als bei früheren Betriebssystemen zu steuern. Windows 7 kann die Möglichkeiten neuerer Desktop- und Notebookhardware dazu nutzen, um den Stromverbrauch gezielt zu verringern. Windows Server 2008 R2 enthält eine Reihe von Gruppenrichtlinieneinstellungen, die es Ihnen erlauben, den Stromverbrauch von Computern, die mit Windows 7 arbeiten, zentral zu verwalten.

Verbesserte virtualisierte Desktopintegration

Windows 7 kennt RemoteApp- und Desktopverbindungen-Feeds. Diese Funktion dient dazu, über die Remotedesktopdienste virtualisierte Desktops und Anwendungen in die Windows 7-Benutzeroberfläche zu integrieren. Diese Integration verbessert die Benutzerfreundlichkeit bei der Verwendung virtualisierter Anwendungen und Desktops, die genauso erscheinen wie lokal laufende Anwendungen.

Höhere Fehlertoleranz für die Konnektivität zwischen Standorten

Ein häufig anzutreffendes Szenario bezieht sich auf die Konnektivität zwischen Standorten. Viele Unternehmen verbinden ihre Standorte mit VPN-Tunneln über öffentliche Netzwerke wie das Internet. Ein großes Problem heutiger VPN-Lösungen ist jedoch, dass diese nicht gut mit Verbindungsfehlern oder Geräteausfällen zurechtkommen. Tritt ein solches Versagen auf, wird der VPN-Tunnel beendet und muss neu aufgebaut werden, was zeitweilig zu Verbindungsausfällen führt. Die Agile VPN-Funktion von Windows Server 2008 R2 ermöglicht einem VPN die Unterhaltung mehrerer Netzwerkpfade zwischen den Endpunkten in einem VPN-Tunnel. Im Falle eines Fehlers verwendet Agile VPN automatisch einen anderen Netzwerkpfad, um den vorhandenen VPN-Tunnel aufrecht zu halten und die Konnektivität nicht zu unterbrechen.

Besserer Schutz für Wechsellaufwerke

Windows Server 2008 verfügt über die BitLocker-Laufwerksverschlüsselung, um Betriebssystem- und Daten-Volumes zu schützen. Informationen, die auf Wechsellaufwerken gespeichert sind, lassen sich mit Encrypted File System (EFS) verschlüsseln. Bei Windows 7 lässt sich BitLocker auch zur Verschlüsselung von Wechsellaufwerken wie eSATA- und USB-Festplatten oder USB- und CompactFlash-Laufwerken nutzen. Auf diese Weise können Sie Informationen, die auf Wechsellaufwerken abgelegt sind, mit demselben Schutzgrad wie die Betriebssystem- und Daten-Volumes versehen. BitLocker erfordert ein Trusted Platform Module (TPM) oder einen Schlüssel, um auf Informationen zuzugreifen, die von BitLocker verschlüsselt worden sind. Zusätzlich können Sie eine persönliche Identifikationsnummer (PIN) verlangen.

Verbesserter Schutz vor Datenverlusten mobiler Benutzer

Die Offlinedateifunktion erlaubt es Ihnen, in einem freigegebenen Netzwerkordner gespeicherte Dateien und Ordner so zu kennzeichnen, dass sich diese auch dann verwenden lassen, wenn der Netzwerkordner nicht verfügbar (offline) ist. Nützlich ist dies zum Beispiel dann, wenn ein mobiler Benutzer die Verbindung seines Notebooks mit Ihrem Intranet trennt und von einem Remotestandort aus weiterarbeiten möchte. Bei Windows Server 2008 und Windows Vista ist die Offlinedateifunktion standardmäßig für den Onlinemodus konfiguriert. Bei Windows Server 2008 R2 und Windows 7 unterstützt die Offlinedateifunktion standardmäßig die Überleitung in den Offlinemodus, wenn der Computer mit einem langsamen Netzwerk verbunden ist. Dies hilft dabei, den Netzwerkverkehr während Intranetverbindungen zu reduzieren, da Benutzer zunächst lokal zwischengespeicherte Kopien verändern, die lokal im Offlinedateien-Cache gespeichert sind. Gleichzeitig werden die im lokalen Offlinedateien-Cache gespeicherten Informationen durch die Synchronisation mit dem freigegebenen Netzwerkordner vor Verlust geschützt.