Identität und Zugriff
Identität und Zugriff – Funktionen
Windows Server 2012 liefert ein robustes Set an Features. Diese helfen Ihnen dabei, den Datenzugriff besser zu verwalten und zu schützen, die Bereitstellung und Verwaltung Ihrer Identitätsinfrastruktur zu vereinfachen, und einen sichereren Zugriff auf Ihre Daten von praktisch überall aus zu bieten. Erfahren Sie mehr über einige der wichtigsten Identitäts- und Zugriffsfunktionen von Windows Server 2012 mit Hyper-V.
Schlüsselfunktionen
Active Directory
Active Directory in Windows Server 2012 ist „gemacht für die Cloud“ mit besseren Verwaltungsmöglichkeiten, einer besseren Virtualisierungsunterstützung sowie der dynamischen Zugriffssteuerung. Active Directory in Windows Server 2012 bietet:
- Windows PowerShell-Unterstützung für nahezu alle Active Directory-Aufgaben. Für eine leichte Einführung in Windows PowerShell können Sie sich die im Active Directory-Verwaltungscenter enthaltene Windows PowerShell-Verlaufsansicht zunutze machen.
- Leichte Active Directory-Bereitstellung in der Cloud durch die bessere Virtualisierungsunterstützung sowie die Möglichkeit, mit Active Directory arbeitende virtuelle Maschinen leicht zu klonen.
- Maßstabsgerechte Active Directory-Bereitstellung und Verwaltung durch eine signifikante Verbesserung der Domänencontroller-Bereitstellung sowie integrierte Readiness-Tools.
- Bereitstellung der dynamischen Zugriffssteuerung über Identitäts-Claims im Active Directory.
Dynamische Zugriffssteuerung
Die dynamische Zugriffssteuerung, eine Neuerung von Windows Server 2012, bietet eine ganzheitliche Datenklassifizierung sowie einen Schutzmechanismus, der in die zentrale Zugriffssteuerung integriert ist.
Sie können die dynamische Zugriffssteuerung von Windows Server 2012 für folgendes verwenden:
- Klassifizierung von Daten auf den Dateiservern des Unternehmens basierend auf ihrem Inhalt, Standort und mehr. Die Klassifizierungsdaten lassen sich für Überwachungsinformationen, die Zugriffssteuerung sowie für automatisierte Klassifizierungsaufgaben verwenden.
- Verwirklichung einer zentralen Zugriffssteuerung durch Zugriffssteuerungsrichtlinien im Active Directory und ihre Verteilung auf Dateiserver. Für feingradige Zugriffe können diese Richtlinien auf den Klassifizierungsinformationen von Daten basieren und mit Benutzerinformationen aus dem Active Directory kombiniert werden.
- Automatischer Schutz sensibler Informationen durch die Integration mit den Active Directory Rights Management Services (AD RMS). In Verbindung mit einer vorhandenen AD RMS-Implementation können passend klassifizierte Daten für einen nahezu in Echtzeit einsetzenden Schutz automatisch an AD RMS gesandt werden.
DirectAccess
DirectAccess bei Windows Server 2012 hilft der IT dabei, Benutzern über praktisch jede Art von Internetverbindung einen nahtlosen, sichereren Zugriff auf Unternehmensdaten anzubieten. DirectAccess in Windows Server 2012 zeichnet sich aus durch:
- Vereinfachte Bereitstellung und Konfiguration, um eine grundlegende DirectAccess-Implementierung über einen Assistenten aus dem Server-Manager heraus per Mausklick vorzunehmen.
- Verringerte Infrastrukturanforderungen, sodass Ihr Unternehmen DirectAccess auch dann leicht und erfolgreich bereitstellen kann, wenn noch keine oder nur wenige Pläne zur IPv6-Bereitstellung vorhanden sind.
- Leichte Bereitstellung und zentrale Verwaltung von DirectAccess durch die vollständige Integration in Server-Manager und Windows PowerShell.
Zudem können Sie von der Multisite-Unterstützung profitieren. Diese erlaubt eine optimale Performance und Fehlertoleranz für geografisch verteilte Clients und wartet mit einer gemeinsamen Verwaltung auf.
Weitere Informationen
Windows Server Blog
Erfahren Sie im aktuellen Beitrag auf dem Windows Server Blog mehr zu Windows Server 2012 (engl.)
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