Networking
Networking - Funktionen
Windows Server 2012 bietet eine große Anzahl neuer und erweiterter Funktionen, die dazu beitragen, die Netzwerkkomplexität zu verringern und gleichzeitig Kosten zu senken, Verwaltungsaufgaben zu vereinfachen und Services sowohl zuverlässig als auch effizient bereitzustellen. Dadurch können sie Networking-Prozesse und -Ressourcen automatisieren und konsolidieren, Ihre Infrastruktur leichter mit Public Cloud Services verbinden sowie Benutzer über physische Grenzen hinweg einfacher mit IT-Ressourcen und Services verknüpfen.
Schlüsselfunktionen
Netzwerkvirtualisierung
Mit der Netzwerkvirtualisierung können Sie Netzwerkverkehr von unterschiedlichen Geschäftsbereichen oder Kunden auf einer gemeinsam genutzten Infrastruktur isolieren, ohne dafür virtuelle lokale Netzwerke (VLANs) zu verwenden. Die Hyper-V-Netzwerkvirtualisierung gestattet es Ihnen, virtuelle Maschinen nach Bedarf innerhalb der virtuellen Infrastruktur zu verschieben und dabei ihren virtuellen Netzwerkzuordnungen beizubehalten. Dadurch lassen sich diese private Netzwerke transparent in eine vorhandene Infrastruktur oder in einen anderen Standort integrieren, ohne die darunter liegenden IP-Adressen zu verändern.
NIC-Teaming-Technologie
Das NIC-Teaming ermöglicht es mehreren Netzwerkadaptern, als Team zusammenzuarbeiten. Dadurch wird ein Verlust der Konnektivität beim Ausfall eines Netzwerkadapters verhindert. Durch das NIC-Teaming kann ein Server den Ausfall von Netzwerkadaptern und Ports bis zum ersten Switch-Segment tolerieren. Zusätzlich können Sie die Bandbreite mehrerer Netzwerkadapter aggregieren. Mit vier 1 Gigabyte (GB) -Netzwerkadaptern lässt sich so ein aggregierter Durchsatz von 4 GB/Sekunde erreichen.
Hyper-V Extensible Switch
Der Hyper-V Extensible Switch bietet programmatisch verwaltete und erweiterbare Möglichkeiten, um virtuelle Maschinen mit dem physischen Netzwerk zu verbinden. Der Hyper-V Extensible Switch schützt vor Poisoning und Spoofing beim Address Resolution Protocol sowie Snooping beim Dynamic Host Configuration Protocol. Außerdem unterstützt der Hyper-V Extensible Switch den VLAN-Trunk-Modus und das Port-Mirroring zur Überwachung des Netzwerkverkehrs von virtuellen Maschinen.
IPAM
IP Address Management (IPAM) ist ein out-of-the-Box-Framework zur Entdeckung, Überwachung und Verwaltung des IP-Adressraums sowie der damit verbundenen Infrastrukturserver im Unternehmensnetzwerk. IPAM bietet eine automatische Erkennung der IP-Adressinfrastruktur, die Migration von IP-Adressdaten aus Tabellen oder anderen Tools, eine individuelle Anzeige des IP-Adressraums, Reporting und Verwaltung, die Überwachung von Serverkonfigurationsänderungen, die Nachverfolgung der Verwendung von IP-Adressen sowie eine Überwachung und spezifische Szenario-basierte Verwaltung von DHCP- und DNS-Services.
SMB Multichannel und SMB Direct
Server Message Block (SMB) Multichannel erlaubt die Aggregierung der Netzwerkbandbreite und bietet Netzwerkfehlertoleranz, falls mehrere Pfade zwischen dem SMB-Client und dem SMB-Server verfügbar sind. Serveranwendungen können dann die gesamte verfügbare Netzwerkbandbreite ausschöpfen und sind widerstandsfähig gegen Netzwerkausfälle.
SMB Direct ermöglicht Datentransfers über das Netzwerk mit hoher Geschwindigkeit und niedriger Latenz durch das Offloading von Übertragungen an den Netzwerkadapter. Dadurch wird die CPU entlastet, die so mehr Zeit für andere Aufgaben hat. Zusammen mit SMB Multichannel können Sie zudem eine Lösung implementieren, die sich durch Lastverteilung und transparentes Failover auszeichnet.
Weitere Informationen
Windows Server Blog
Erfahren Sie im aktuellen Beitrag auf dem Windows Server Blog mehr zu Windows Server 2012 (engl.)
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