Warum der Support für Windows XP und Office 2003 endet
Was das Support-Ende für Ihr Unternehmen bedeutet
Im Oktober 2002 hat Microsoft seine Support Lifecycle-Richtlinien vorgestellt. Diese Regelungen geben Ihnen bei der Nutzung und Wahl von Microsoft Software-Produkten mehr Sicherheit und Planbarkeit hinsichtlich der zugesicherten Support-Leistungen.
Gemäß dieser Richtlinien beinhalten Microsoft Unternehmens- und Entwickler-Produkte, darunter Windows und Office, mindestens 10 Jahre Support (5 Jahre Mainstream-Support und 5 Jahre Extended-Support). Die Support-Dauer kann dabei je nach aktuell veröffentlichtem Service Pack auch länger ausfallen.
Unabhängig von Support-Zyklen profitieren Unternehmenskunden und private Anwender gleichermaßen in erster Linie von den Innnovationen, die durch neue Software-Lösungen möglich werden. Heutzutage erwarten Microsoft Kunden Funktionen und Technologien, die im Jahr 2001 noch nicht einmal angedacht waren. Dazu gehören neue Formfaktoren für mobile Geräte sowie der universelle Zugang zu Sozialen Netzen und zu Cloud Computing-Angeboten.
Windows 7 und Office 2010 sind konsequent darauf ausgerichtet, die Anforderungen des modernen Arbeitens zu erfüllen. Ältere Lösungen werden diesen Ansprüchen nicht mehr gerecht. Aus diesem Grund beendet Microsoft den Support für Windows XP SP3 und Office 2003 am 8. April 2014 nach einer mehr als 12jährigen Support-Phase für Windows XP und 10 Jahren Support für Office 2003.
Das Support-Ende bedeutet, dass Sie jetzt aktiv werden sollten, wenn Sie noch Windows XP SP3 und/oder Office 2003 einsetzen. Nach dem 8. April 2014 wird Microsoft für diese Produkte keine Sicherheitsupdates, keine Hotfixes, keinen kostenlosen oder bezahlten Support* und keine technischen Ressourcen mehr anbieten.
Hinweis: Im Rahmen der Online-Selbsthilfe können Sie unter Umständen für einen weiteren Zeitraum auf bestehende Online-Ressourcen zugreifen wie beispielsweise Schritt-für-Schritt-Artikel.
Welche Möglichkeiten haben Microsoft Kunden?
Steigen Sie jetzt auf Windows 7 und Office 2010 um! Damit erneuern Sie sofort Ihren Support-Anspruch. Vor allem aber profitieren Sie von leistungsstarker Software, die auf das Zusammenspiel mit zukunftsweisenden Technologien wie Office 365 und Windows Intune ausgerichtet ist. Mit Windows 7 und Office 2010 arbeiten Unternehmenskunden produktiver, sicherer und genießen mehr Flexibilität - am Arbeitsplatz und unterwegs. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten einer neuen Arbeitswelt auf den Microsoft-Seiten zum Flexiblen Arbeitsplatz von Microsoft.
Software auch ohne Support nach dem 8. April 2014 nutzen. Bedenken Sie die Risiken. Wer Software ohne Support-Anspruch einsetzt, erhält keinerlei neue Sicherheits-Updates, Hofixes oder sonstige Hilfestellungen von Microsoft. Das gefährdet die Sicherheit und Stabilität der gesamten IT-Infrastruktur im Unternehmen und senkt die Produktivität.
Der kürzlich von Gartner Research veröffentlichte Report "Creating a Timeline for Deploying Windows 7 and Eliminating Windows XP" verdeutlicht: "Viele Software-Hersteller (ISVs) sind in diesem Jahr nicht mehr bereit, neue Versionen ihrer Anwendungen für Windows XP anzubieten. Im Jahr 2012 wird dies der Normalfall sein." Dadurch wird es auch zunehmend schwieriger, erforderliche Updates für andere im Unternehmen eingesetzte Software zu beziehen.
Veraltete Software blockiert auch den Zugang zu innovativer Hardware. Gartner führt dazu aus, dass die meisten OEM Hardware-Hersteller im Jahr 2012 auf ihren neuen Modellen keine Unterstützung für Windows XP vorsehen.
Sie können den vollständigen Gartner Report hier downloaden.
* Sollten Sie sich trotzdem dazu entschließen Windows XP SP3 oder Office 2003 auch nach dem Support-Ende zu verwenden, haben Sie die Möglichkeit Kunden-Support einzukaufen. Voraussetzung dafür ist ein Premier Support Vertrag und ein Migrations-Plan. Die Kosten dieses Kunden-Supports sind deutlich höher als der reguläre Support und steigen jährlich, da sich der Support-Aufwand eines veralteten Produkts ständig erhöht.
Empfehlungen und Angebote von Microsoft
Großen Unternehmen - bietet Microsoft umfangreiche technische Ressourcen, Tools und praktische Leitfäden, um die Bereitstellung und die Verwaltung von Windows 7, Internet Explorer 9 und Office 2010 zu erleichtern. Um mehr über Migrations- und Deployment-Prozesse zu erfahren, sprechen Sie bitte mit Ihrem Microsoft-Kundenbetreuer, oder nehmen Sie Kontakt mit einem zertifizierten Microsoft-Partner auf. Wenn Sie die Bereitstellung der PCs selbst vornehmen möchten, hilft Ihnen sicherlich die TechNet Toolbox "Deployment".
Kleine und mittlere Unternehmen haben viele Möglichkeiten, mit Hilfe geeigneter Tools und Services ihre PCs zu aktualisieren. Auf dem Portal für kleine und mittelständische Unternehmen finden Sie Informationen zum Kauf und zur Bereitstellung von Windows 7 und Office 2010. Zudem helfen erfahrene Microsoft-Partner bei Fragen zur optimalen IT-Ausstattung im Zusammenhang mit Ihren aktuellen und künftigen Business-Zielen.
Wenn Ihre vorhandenen PCs die Systemanforderungen erfüllen, können Sie Windows 7 direkt im Microsoft Online Store kaufen. Falls Ihre PCs die Anforderungen nicht erfüllen, sollten Sie sich für neue PCs mit Windows 7 Professional und Office 2010 entscheiden.
Wenn Sie von Office 2003 zu Office 2010 Home and Business wechseln möchten, können Sie Ihre Pakete ebenfalls im Microsoft Online Store bestellen. Oder Sie entscheiden Sie für den Erwerb von Office Professional Plus im Rahmen von Office 365 und sichern sich so die Vorteile eines (Cloud) Mietmodells.
Wenn Sie Volumenlizenzkunde sind, haben Sie im Rahmen Ihrer Software Assurance Services einige Angebote die Sie bei der Migration unterstützen auf welche Sie ohne Kosten zugreifen können. Dazu gehören z.B. Workshop Angebote, Trainingsgutscheine, das Home Use Programm mit dem Ihre Mitarbeiter sich mit der neuen Office Version zu Hause vertraut machen könnten, aber auch Ressourcen wie TechNet Subsciption und vieles mehr.