Artikel zu Interoperabilität

Microsoft‘s Ansatz für Interoperabilität

Die öffentliche Verwaltung muss heute mit weniger Ressourcen mehr Aufgaben erledigen. Das bedeutet, dass den Bürgern einfach zu nutzende Dienste und Informationen durch die Nutzung von neuen Technologien zugänglich gemacht werden müssen - vom Internet über mobile Kommunikation und soziale Netzwerke bis hin zu Cloud Computing. Es bedeutet auch, dass sich die öffentliche Verwaltung nicht nur in den nach außen gerichteten Bereichen, sondern auch im internen Betrieb neu organisieren muss. Damit verschiedene Ämter und Ministerien besser miteinander arbeiten können, müssen die von ihnen genutzten Systeme in der Lage sein, trotz ihrer Verschiedenartigkeit miteinander zu arbeiten, d.h. interoperabel zu sein.

Technologische Interoperabilität ist damit ein Schlüssel, um diese Ziele zu erreichen. Interoperabilität lässt verschiedenartige Systeme miteinander „kommunizieren”, lässt sie Daten austauschen und Transaktionen über verschiedene Datenbanken und Anwendungen hinweg abwickeln. Im Endeffekt bedeutet dies, dass Sie mehr Nutzen aus ihren bestehenden Systemen ziehen können.

Interoperabilität kann ohne Zusammenarbeit nicht hergestellt werden. Microsoft erkennt an, dass keine Softwarefirma alleine alle Bedürfnisse eines Kunden erfüllen kann. Daher haben wir uns zu Interoperabilität als ein Basismerkmal in unseren Kernprodukten verpflichtet, und damit zu mehr Offenheit als einem fundamentalen Wert unseres Unternehmens. Da es viele Aspekte von Technologie gibt, verfolgen wir dabei einen mehrstufigen Ansatz, um Interoperabilität zu fördern:

Produkte: Wir erhöhen weiterhin die Interoperabilität in unseren Produkten und neuen Fähigkeiten, die dabei helfen, die Betriebskosten einer gemischten IT-Umgebung zu reduzieren (wie z.B. Cross-Plattform-Management und Virtualisierung) und den durchgehenden Informationsfluss und Portabilität von Dokumenten zu erweitern (wie z.B. Open Data und Interoperabilität von Dokumentenformaten).

Zugang: Wir stellen Entwicklern und Wettbewerbern geistiges Eigentum von Microsoft (auch Intellectual Property (IP) genannt) zur Verfügung, inklusive über einer Millionen Zeilen Code und mehr als 86.000 Seiten technischer Dokumentation über die von uns genutzten Protokolle.

Community: Wir arbeiten gemeinsam mit Kunden, Partnern und Konkurrenten, um sicherzustellen, dass unsere Systeme interoperabel sind. Dies beinhaltet auch die Zusammenarbeit mit Open Source-Communitys durch kommerzielle Partnerschaften, kooperative Entwicklungsvereinbarungen und technische Zusammenarbeit. Tatsächlich sind über 11.000 Projekte auf unserer Open Source Projekt-Plattform Codeplex dokumentiert. Und über 80.000 Open Source-Anwendungen laufen auf Windows.

Standards: Technische Standards sind ein wichtiges Werkzeug, um Interoperabilität zwischen Produkten zu erweitern. Jedes Jahr engagiert sich Microsoft aktiv in der Standardisierung durch Zusammenarbeit und Mitwirkung in über 150 nationalen und internationalen Standard-Organisationen.

Unser offener Ansatz für mehr Interoperabilität gibt unseren Kunden mehr Auswahlmöglichkeiten, hilft Entwicklern, neue Innovationen zu fördern und erhöht generell die Möglichkeiten in der IT Branche. Das ist gut für unsere Kunden, gut für unser Unternehmen und gut für die IT-Branche.