Artikel zu Interoperabilität

Erhöhen der Wahlfreiheit für Kunden auf verschiedenen Ebenen

Die beste Technologie gibt Nutzern die breiteste Auswahlmöglichkeit, um damit ihre Aufgaben und Geschäftsziele erfüllen können. Die Essenz der Wahlfreiheit für Kunden ist die Möglichkeit, die richtigen Lösungen für eine benötigte Anforderung zu nutzen, und dabei so wenig Einschränkungen wie möglich dadurch zu erhalten. Aber was ist nun die beste Lösung? Dazu gibt es keine richtige Antwort. Das kann nur der Kunde selbst entscheiden. Dies trifft vor allem auf die Erstellung von Dokumenten zu, eine der am meisten genutzten Computertechnologien.

Wenn die Auswahl von Dokumentenformaten limitiert ist, folgt oft eine Einschränkung von Technologie-Wahlmöglichkeiten.
Ein Dokumentenformat, das nur mit einem limitierten Set von Plattformen und Anwendungen funktioniert, schränkt den Nutzer auf diese Technologien ein. Die Umkehrung trifft auch zu. Die Erweiterung der Auswahlmöglichkeiten für Dokumentenformate durch Interoperabilität eröffnet neue Möglichkeiten für die Nutzer von Technologie. Microsoft ist sich dieser Tatsache bewusst und hat sich der Dokumenteninteroperabilität durch die OpenXML-Format-Spezifikation verpflichtet.

Open XML ist eine standardbasierte Spezifikation, die es ermöglicht, dass Dokumente über eine Vielzahl von Systemen und Plattformen hinweg funktionieren. Zum Beispiel kann ein mit IBM Lotus Symphony erstelltes OpenXML-Textdokument auf einem Apple Macintosh mit der iWork Desktop Produktivitätssuite geöffnet werden, dem TextEdit des OS-X-Betriebssystems, dem Microsoft Office System für Mac oder auf einem PC mit Microsoft Office Word 2007. Damit ist dem Nutzer die Möglichkeit gegeben, mit dem Dokument über verschiedene Technologien hinweg zu arbeiten.

Microsoft ist eine große Verpflichtung zu Dokumenteninteroperabilität mit Open XML eingegangen. Das Unternehmen unterstützt aktiv eine Anzahl von Initiativen für Dokumenteninteroperabilität, welche bei vielen technologischen Communitys Anklang finden. Die Verpflichtung des Unternehmens hat zu einer verbesserten Auswahlmöglichkeit für Kunden auf virtuell jeder Ebene von EDV-Erfahrung geführt, vom Enterprise Dokumenten-Management bis zu portablen Geräten.

Auf der Unternehmensebene ermöglicht das OpenXML Software Development Kit (SDK), dass Open XML Dokumente durch Unternehmens-Dokumenten-Management-Systeme (DMS) verarbeitet werden können, wie z.B. die DMS-Systeme im Versicherungswesen oder in der öffentlichen Verwaltung. Diese Funktionalität ermöglicht Wahlfreiheit für Kunden in zwei Arten. Der Entwickler dieser Unternehmenssysteme kann dadurch mehr Dokumentenformate seiner Lösung hinzufügen und sich einfach integrieren mit der Produktivitätsanforderung, die sein Kunde bevorzugt. Der Endanwender kann sich ein bevorzugtes Desktop-Produktivitätstool aussuchen, ohne sich Gedanken über das System im Hintergrund zu machen, welches die Dokumente verarbeitet.

Für Nutzer von Desktop-Produktivitätstools bedeutet die Dokumenteninteroperabilität durch Open XML, dass sie die richtige Plattform und das richtige Toolset für die Aufgabe auswählen können. Open XML gibt Nutzern die Wahlfreiheit zwischen Mac-, Linux- und Windows- Betriebssystemen, Microsoft Office, OpenOffice und anderen Produktivitätstools. Werkzeuge zur Übersetzung von ODF zu Open XML ist einer von vielen Wegen, durch den die Dokumenteninteroperabilität zwischen OpenOffice und Microsoft Office umgesetzt wird. Der Nutzer hat die Wahlfreiheit , wie er seine Aufgaben erledigen möchte.

Millionen Ersteller von Dokumenten und Endanwender arbeiten mobil; daher ist Dokumentenintoperabiltiät ein entscheidender Faktor in der Wahlfreiheit für mobile Computertechnologien. Open XML ist mobil durch die Interoperabilität zwischen OpenOffice, Microsoft Office und dem iPhone. Bei mobiler Dokumenteninteroperabilität geht es vor allen Dingen wieder um Wahlfreiheit: Die Freiheit dort zu arbeiten, wo man möchte, und mit dem Gerät seiner Wahl.