Wissen & Information

Je dynamischer Abläufe und Informationsprozesse sich die Hand geben, umso komplexer wird die Arbeit und er Umgang mit Wissen. Zudem ist Wissensarbeit stark personen- und kommunikationsorientiert und schafft permanent neues Wissen. Kein Wunder, dass auch die Wissensstrukturen dahinter sich organisatorisch weiterentwickeln und statische Knowledge Management Konzepte zunehmend obsolet werden.

Wenn isolierte Wissensinseln ersetzt werden durch offene und vernetzte Strukturen – sowohl firmenintern als auch über die Grenzen der Organisation hinaus – dann greifen tayloristische Ansätze im Sinne der industriell abzuliefernder Wissensarbeit eindeutig zu kurz. Deshalb versuchen erfolgreiche Unternehmen, ihre Mitarbeiter so zu unterstützen, wie es ihrer Arbeitsweise entspricht – damit sie schneller Informationen finden, besser kommunizieren und zusammenarbeiten und kreativer durch den dynamischen Austausch von Wissen.

Es geht um die Etablierung einer Unternehmenskultur, das Annehmen organisatorischer Herausforderungen und das Fördern von Arbeitsweisen, die Wissensarbeiter unterstützt und alle Collaboration-Tools miteinbezieht, wenn es Sinn macht. Dann sieht man auch die Sorgen von Führungskräften in einem anderen Licht, die sich gegen die Einführung von sozialen Netzwerken im Unternehmen wehren, weil sie befürchten, dass jene Mitarbeiter, die bloggen, Wikis befüllen oder sonstige Collaboration-Tools verwenden, „zu wenig Zeit für ihren echten Job aufwenden“. Aber was ist der „echte“ Job eines Information Workers, wenn nicht, Wissen aufzubereiten und zu teilen?

Die gute Nachricht: Die Ergebnisse lassen sich sogar messen:

Produktivitäts-Steigerungen

  • Aufwand für Suche, Analyse, Informationsverarbeitung
  • Reise- & Meetingzeit in Gegenüberstellung zu Zeit mit dem Kunden
  • Koordinationsaufwand von Projekten, Zusammenarbeit
  • Response-Zeiten in Service-intensiven Bereichen

Qualitative Mehrwerte

  • Transformation von Daten in Wissen
  • Schnellere und bessere Entscheidungen
  • Optimierte Zusammenarbeit
  • Verbesserte Work-/Life-Balance
  • Engagierte und eigenverantwortliche Mitarbeiter

Effektive Budgetentlastungen

  • Reisekosten
  • Energiekosten / CO2 Bilanz
  • Druck-/Kopier-Kosten
  • Attraktivität als Arbeitgeber