Zugänge und Visionen

Interview:
Die neue Welt des Arbeitens

mit Michael Bartz, Prof. Export-oriented Management, IMC University of Applied Sciences Krems

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Die neue Welt des Arbeitens – als Singular – gibt es eigentlich nicht. Es gibt Welten, Visionen des Arbeitens und Zugänge, die von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sind. Eines ist jedoch klar: technisch allein lässt sich die neue Welt des Arbeitens nicht in den Griff kriegen. Es kommt – wie so oft – auf den richtigen Mix an.

  • Auf der technologischen Ebene meint die neue Welt es Arbeitens die tiefe Integration der Office Produkte – und damit das nahtlose Zusammenspiel von Office Serverprodukten (SharePoint Server und Communications Server) mit Office-Anwendungen (Word, PowerPoint, Excel, etc.). Diese Integration erlaubt auch das intuitive Abbilden von Unternehmensprozessen – mit dem Effekt, dass Mitarbeiter einfach und effizient miteinander in Verbindung treten, kommunizieren und zusammenarbeiten können.
  • Auf der kulturellen Ebene verlangt sie ein hohes Maß an Flexibilität und Eigenverantwortung vom Einzelnen genauso wie vom Unternehmen: wie gehe ich als Einzelner mit der neuen Dynamik um, wie verhalte ich mich in Meetings mit Kollegen, Kunden und Partnern, die unterschiedliche Kulturen einbringen, wie flexibel bin ich bei der Gestaltung meiner Arbeitszeit und wie gut bin ich in der Lage zu entscheiden, welche Kommunikationsform jeweils die beste ist?
  • Auf der Ebene von Kommunikation und Zusammenarbeit bedeutet sie den Einsatz von UC-Technologien (Unified Communications) und damit ein Zusammenwachsen von Sprache und Daten, Telefonie- und Office-Anwendungen. Damit einher geht eine durchgehende Integration von Präsenzinformationen, die einen intelligenten und flexiblen Mix aus dialogorientierten – Telefon, Instant Messaging und Videokonferenzen – und zeitversetzten Kommunikationsformen – über Mail-, Fax-oder Workspace-Updates – erleichtern.
  • Auf der Business Ebene bedeutet sie mehr Produktivität und weniger Kosten. Keine Stehzeiten, zur richtigen Zeit die richtigen Tools, eine drastische Reduzierung der Meeting- und Reisekosten und ein ökologischer Fußabdruck, der sich wieder sehen lassen kann.