Ein neuer Ansatz zur mobilen Arbeitsweise: Mitarbeiter zuerst

Mobile Geräte haben die Art, wie wir leben und arbeiten klar verändert und mobile Apps sind derzeit ebenso gefragt wie Anwendungen im CRM-Bereich. Sie sind so gefragt, dass es schwierig wird, sich unter all den verschiedenen Anbietern zurechtzufinden. Insbesondere zwei Begriffe sollten bei Entscheidungsträgern im Bereich CRM zu Skepsis führen: „Out of the Box“ (sofort einsatzbereit) und „Bring Your Own Device (BYOD)“ (Mitarbeiter nutzen ihr privates Gerät beruflich).
Einige CRM-Anbieter möchten Ihnen glauben machen, dass sie all die Funktionalität, die Sie benötigen, als sofort einsatzbereite Lösung bereitstellen können. Die Wahrheit ist jedoch, dass die Angebote für Mobilgeräte der meisten Anbieter den geschäftlichen Anforderungen nicht ohne umfangreiche Anpassung, Übergangslösungen oder eine kombinierte Nutzung unterschiedlicher Anwendungen entsprechen können. Viele Anbieter behaupten, dass sie anspruchsvolle mobile Bedürfnisse erfüllen können, doch die angebotenen Lösungen erfordern die Bereitstellung verschiedener Apps auf den Geräten der Nutzer, wobei die einzelne App jeweils getrennt von den anderen Apps ist und für jede ein eigener Upgradezeitplan und eigene Wartungsanforderungen gelten.
Das Versprechen „Bring Your Own Device“ klingt zwar verlockend, es ist jedoch nicht immer ein nachhaltiges Geschäftsmodell – entweder für den Anbieter, der den Dienst bereitstellt, oder für das Unternehmen, das das Modell einsetzt: „Obwohl BYOD-Programme zu einer Kostensenkung beitragen können, tun sie dies in der Regel nicht. Das BYOD-Modell eignet sich nicht für jedes Unternehmen oder jeden Mitarbeiter. Für die überwiegende Mehrheit der Unternehmen ist es nicht möglich, ihre Mitarbeiter ohne umfangreiche finanzielle Investitionen für ein Bring Your Own-Programm zu gewinnen.“ (Gartner, 2012)
Dabei soll hier nicht der falsche Eindruck vermittelt werden, dass Microsoft Dynamics CRM Ihnen notwendigerweise bessere Out-of-the-Box- oder mobile BYOD-Lösungen bietet. Wir stehen vor denselben Herausforderungen wie unsere Wettbewerber, wir verfolgen jedoch einen anderen Ansatz zur mobilen Arbeitsweise. Bei uns stehen die Mitarbeiter an erster Stelle, nicht die Geräte. Nach unserem Verständnis sollen unsere Kunden in der Lage sein, die benötigten Informationen überall, jederzeit und auf einem beliebigen Gerät zu erhalten. Wir sind davon überzeugt, dass Unternehmen eine App einmalig konfigurieren sollten, um sie dann auf jedem Gerät nutzen zu können.
Auf diesem Verständnis beruht unsere Vision, an deren Umsetzung wir arbeiten – und zwar in einem beeindruckenden Tempo. Wir bieten heute – wie einige unserer Wettbewerber – Webbrowserzugriff auf mobile Geräte wie iPad, iPhone, Blackberry und Android sowie die mobile App Yammer für die Zusammenarbeit über soziale Netzwerke. Bei spezifischeren Kundenanforderungen (z. B. systemeigener Support übergreifend für mehrere Geräte) stellen wir hervorragende Partnerlösungen zur Verfügung.
Darüber hinaus stellen wir in unserer nächsten Version Hybrid-Apps aus systemeigenen/HTML5-Apps für Windows 8 und Apple bereit sowie weitere Plattformen (z. B. Android), die in Kürze verfügbar sind. Diese Apps unterstützen das systemeigene Erscheinungsbild, eine allgegenwärtige prozessbasierte Benutzererfahrung (besonders für mobile Benutzer), systemeigene Teamaktionen u. v. a.
Anstelle von Versprechen für Out-of-the-Box-Lösungen oder zusammengebastelte Produktlösungen möchten wir Ihnen eine Herangehensweise anbieten, die auf nachhaltiger und verantwortungsvoller Innovation beruht. Unternehmen benötigen keine iPhone-App oder Windows Mobile-App: Die Mitarbeiter benötigen die für sie wichtigen Informationen, und zwar zur entsprechenden Zeit am entsprechenden Ort. Anstelle von Einmal-Fehlerbehebungen für Geräte anzubieten, die heute auf dem Markt verfügbar sind, entwickeln wir eine Plattform, die den Bedürfnissen der Personen gerecht wird, die sie nutzen – egal, welche Art von Gerät sie dabei verwenden. Das ist nicht nur gute Planung, das ist fantastisch.
Nachfolgend finden Sie einige Fragen, die Sie jenen Anbietern stellen können, für deren CRM-Angebot Sie sich interessieren:
  • Wie viele mobile Anwendungen sind erforderlich, um die Anforderungen meines Vertriebsteams zu erfüllen?
  • Speichert die mobile Anwendung kürzlich angesehene Daten, damit Benutzer diese Informationen auch offline anzeigen können? Ist diese Anwendung zu einem separaten Preis verfügbar?
  • Können Sie mir zeigen, wie ein Vertriebsmitarbeiter eine Liste mit Konten oder Chancen einsehen kann?
  • Sind in der mobilen Anwendung Dashboard-Ansichten möglich? Unterscheidet sich die Anwendung von der mobilen Haupt-CRM-App? Können Sie beschreiben, wie ein Vertriebsleiter Dashboard-Ergebnisse anhand der zugrunde liegenden Datensätze aufschlüsseln kann?
  • Können Sie die Übergangslösungen, Anpassungen und Zusatzkosten erläutern, die mit der Bereitstellung einer mobilen Lösung entstehen, die meinen spezifischen Geschäftsanforderungen und -prozessen entspricht?