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Versicherungs- wirtschaft

Core Banking

Betriebswirtschaftliche Bedingungen des Bankwesens verändern
Im komplexen Bereich der Bankgeschäfte erkennt Microsoft immer wieder das Bedürfnis nach einer strategischen Modernisierung der Technologie. Laut Aussage führender Banken sind bei jedem Back-Office-Technologieprojekt die Auswirkungen auf die so genannten «3 K» zu berücksichtigen - auf Kosten, Kontrolle und Kunden. Dabei handelt es sich um vermeintlich sehr unterschiedliche Faktoren. Bei allen drei Faktoren steht jedoch wieder die operative Leistungsfähigkeit und Effizienz mit dem Kunden und der Qualität der Kundenbeziehung im Zusammenhang.

  • Die Kunden sind das Lebenselixier der Banken. Im heutigen wettbewerbsorientierten Umfeld steht die Servicequalität im Bankwesen an erster Stelle. Wachsende Bedeutung kommt der Qualität der Transaktionsverarbeitung zu.
  • Die betriebliche Kontrolle steht in engem Zusammenhang mit der Servicequalität für die Kunden. Wer den Status der laufenden Transaktionsverarbeitung und des Ausnahmenmanagements kennt, kann einen besseren Kundenservice anbieten und das Risikomanagement optimieren.
  • Die Kosten sind für jede Bank nach wie vor ein wichtiger Faktor. Es ist jedoch schwieriger geworden, Betriebskosten zu senken und die operative Effizienz zu steigern. Der nächste Schritt besteht darin, die Prozesse und die Technologien im Bankbetrieb erneut auf den Prüfstand zu stellen.

Viele Finanzinstitute sehen sich dabei jedoch mit einer komplexen, veralteten Verarbeitungsumgebung konfrontiert, die brüchig ist, der es an Flexibilität mangelt und deren Aktualisierung extrem teuer ist. Dies macht es sehr schwierig, die Effizienz zu steigern und Kosten zu senken, für ein hohes Mass an betrieblicher Kontrolle zu sorgen und der Kundschaft eine einheitliche, hohe Servicequalität zu bieten. Microsoft beobachtet, dass führenden Banken umdenken und eine ganzheitliche Vision bzw. eine unternehmerische Vision des Bankwesens verfolgen. Mit einem flexiblen Banking-Framework sind Produktmanager in der Lage, neue Produkte und Vertriebskanäle zu entwickeln und umzusetzen, diese Veränderungen aber dennoch vom Backoffice für die Zahlungsbearbeitung und die Bankgeschäfte zu isolieren. Serviceorientierte Architekturen (SOA) gestatten die Entwicklung modularer Lösungen; Business Intelligence (BI) ermöglicht es dem Management, die Transaktionsverarbeitung und die betriebliche Effizienz zu kontrollieren.

Die Lösungssparte Core Banking bietet integrierte Backoffice-Systeme für das Privatkundengeschäft, das Firmenkundengeschäft und das Private Banking. Diese spezifischen Lösungen bieten Funktionen für Giro- und Sparkonten, Termineinlagen, Privat-, Hypotheken- und Geschäftskredite, Handelsfinanzierung und Kontenabstimmung. Core Banking bietet grundlegende Integration in andere wichtige Aspekte der Bank wie etwa den Filialbetrieb, Erkenntnisse über die Kundschaft, Beratungsleistungen, Zahlungen und Risikomanagement.

Die bewährte Technologie von Microsoft und geschäftskritische Serviceleistungen sowie Anwendungslösungen unserer Partnerunternehmen bieten umfassende Lösungsangebote für verschiedene Bankgeschäfte.

Banking Industry Architecture Network
Microsoft ist Gründungsmitglied des Banking Industry Architecture Network (BIAN), einer nicht gewinnorientierten Organisation zur Schaffung von Architekturstandards, die das Ziel verfolgt, die Interoperabilität von Anwendungen zu verbessern, um Betriebskosten für die Technologie zu senken. Leitende Architekturentwickler von Mitgliedsbanken und Technologieunternehmen arbeiten zusammen, um die Akzeptanz der serviceorientierten Architektur (SOA) durch die Definition einer gemeinsamen Servicelandschaft und semantischer Standards zu beschleunigen. Zu den Mitgliedsbanken zählen Credit Suisse, ING, Deutsche Bank, Commonwealth Bank of Australia und Scotiabank. Mehrere Technologiepartnerunternehmen von Microsoft für globale Finanzdienstleistungen wie Temenos und SunGard sind ebenfalls aktiv bei der Entwicklung von Standards für BIAN eingebunden.

Melden Sie sich jetzt zu den Webinaren von BIAN an, um zu erfahren, wie die Mitglieder des BIAN die Leistungen der Organisation nutzen. Sie erkennen die von den Mitgliedern erzielten Vorteile und Sie erhalten Gelegenheit, mit den Vorsitzenden der Arbeitsgruppen von BIAN zu sprechen, die für die Entwicklung von SOA-Standards verantwortlich sind.