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Open Government

Open Government - weltweit in aller Munde
Regierungen, Verwaltungen und zivilgesellschaftliche Gruppen und Initiativen beschäftigen sich weltweit mit einer Frage: Wie können Staat und Gesellschaft durch mehr Transparenz, bessere Zusammenarbeit und neue Formen der Beteiligung verbessert werden?

Beispiele wie "Stuttgart21" zeigen, dass klassische Verwaltungsverfahren zur Beteiligung der Öffentlichkeit an Planungsprozessen heute nicht mehr zeitgemäß sind. Bürger und Wirtschaft verstehen sich gegenüber Politik und Verwaltung zunehmend als emanzipierte Partner auf Augenhöhe, wenn es um Meinungsbildung und Entscheidungsfindung geht. Sie wollen gefragt werden, sie wollen sich einbringen und sie erwarten, dass ihnen dazu alle erforderlichen Informationen zur Verfügung stehen.

Politik und Verwaltung erfahren wiederum täglich, dass sie aufgrund der wachsenden Komplexität und Menge ihre Aufgaben und Verantwortung immer schwerer wahrnehmen können. Hinzukommen knapper werdende finanzielle und personelle Ressourcen. Einen richtigen Weg aus dieser Situation bilden mehr Offenheit, mehr Bereitschaft zuzuhören, auch externen Sachverstand zu nutzen und sich über die eigene Organisation hinaus zu vernetzen und auch Unterstützung einzubeziehen.

Nicht nur in Deutschland, wo Open Government eines der Projekte des Regierungsprogramms "Vernetzte und transparente Verwaltung" darstellt, sondern auch international. Das zeigen die Beispiele der Open Government Directive der US Regierung, die Fortschreibung der Digitalen Agenda der EU Kommission oder auch die in diesem Jahr gegründete multinationale Open Government Partnership.

Ermöglicht wird dieser Wandel nicht zuletzt durch die neuen technischen Möglichkeiten, die sich unter dem Begriff "Web2.0" zusammenfassen lassen.

  • Daten erschließen und online bereit stellen
  • einfache Visualisierung von komplexen Zusammenhängen
  • Einrichten von Feedback-Mechanismen
  • Interaktion vom PC bis zum Smartphone - jederzeit und von jedem Ort
  • soziale Netzwerke über organisatorische Grenzen hinweg und dies alles sicher
  • hoch verfügbar, mit wenig Aufwand und auf weit verbreiteten Plattformen

Dies alles macht Open Government erst möglich. Open Government findet nicht auf der grünen Wiese statt. Es muss sich möglichst nahtlos in die bestehenden IT-Systeme der Verwaltung integrieren und es darf weder von der Verwaltung noch von den Nutzern als Zusatzaufwand oder kompliziert empfunden werden. Microsoft bietet hierfür eine breite Palette von Produkten in allen Bereichen.

Open Government Infrastruktur - die grundlegenden Instrumente
Egal ob Datenbereitstellung, Kollaborationswerkzeug oder Bürgerbeteiligung: Es gibt einige grundlegende Instrumente, die dafür gebraucht werden.

  • Entwickler brauchen einfache und erprobte Werkzeuge, um die bestehenden IT-Systeme der Verwaltung zu erschließen und neue Anwendungen zu schaffen, die auf möglichst vielen Plattformen zum Einsatz kommen können.
  • Für die Verwaltung sollen die Mehrkosten für die Bereitstellung und das dauerhafte Angebot von Open Government Diensten möglichst gering bleiben. Rechnerleistung, Webserver oder Speicherplatz sollen dann und in dem Umfang genutzt werden, wenn Sie auch wirklich benötigt werden. Hier bieten die Microsoft-Angebote zur Virtualisierung und für die Private und Public Cloud die richtigen Antworten.
  • Daten fangen erst an zu "sprechen", wenn sie geeignet aufbereitet und dargestellt werden, wenn Zusammenhänge erkennbar werden - und der ganz überwiegende Teil aller Daten hat einen Bezug zu einem konkreten Ort. Besonders wichtig sind daher Werkzeuge, die solche Zusammenhänge darstellen können. Mit der Silverlight-Technologie und den Bing Maps bietet Microsoft hierfür hervorragende Möglichkeiten.
  • Open Government Angebote müssen für alle nutzbar sein - auch für Menschen mit Behinderungen. Uns ist es daher besonders wichtig, Verwaltung und Entwicklern sehr konkrete Hilfestellungen anzubieten, um barrierefreie Angebote zu gestalten.