Deutschland   Wechseln   |   Alle Microsoft-Sites

Startseite

Hohe Verfügbarkeit und Notfallwiederherstellung

Mit steigender Bedeutung der E-Mail-Kommunikation am Arbeitsplatz stehen IT-Abteilungen unter stetig steigendem Druck, Ausfälle des E-Mail-Systems und Datenverluste zu verhindern. Um diesen Anforderungen besser gerecht zu werden, senkt Exchange Server 2010 sowohl die Kosten als auch die Komplexität, die mit der Bereitstellung einer E-Mail-Lösung verbunden sind, die ein Maximum an Serververfügbarkeit und Ausfallsicherheit des Standorts bietet. Die neue Hochverfügbarkeitsarchitektur in Exchange Server 2010 baut auf die in Exchange Server 2007 eingeführten systemeigenen Replikationsfunktionen auf, um ein vereinfachtes und vereinheitlichtes System für hohe Verfügbarkeit und Notfallwiederherstellung bereitzustellen. Dies führt zu besserer Verfügbarkeit für Endbenutzer, weniger Arbeit für Administratoren sowie gesenkten Kapital- und Betriebskosten für das Unternehmen.

Funktionsbeschreibungen

Datenbankverfügbarkeitsgruppe: Eine Reihe von Postfachservern, die mithilfe einer kontinuierlichen Replikation eine automatische Wiederherstellung für verschiedene Arten von Ausfällen (auf Datenträger-, Server- und Datencenterebene) ermöglichen.

Failover auf Datenbankebene: Die Datenbankverfügbarkeitsgruppen des Exchange Servers sorgen für ein automatisches Failover auf Datenbankebene ohne die Komplexität von herkömmlichem Clustering. Bei einer Störung auf Datenbankebene, etwa bei einem Datenträgerfehler, sind nun nicht mehr alle Benutzer auf einem Server betroffen. Da keine starke Bindung zwischen Datenbanken und Servern mehr besteht, kann bei einem Ausfall von Datenträgern mühelos zwischen Datenbanken gewechselt werden. In Verbindung mit schnelleren Failoverzeiten (30 Sekunden) führt diese Änderung zu deutlich verbesserten Verfügbarkeitszeiten im Unternehmen insgesamt.

Verbesserte Ausfallsicherung des Standorts: Mithilfe der Datenbankverfügbarkeitsgruppen des Exchange Servers lässt sich eine bessere Ausfallsicherung des Standorts realisieren, indem das Verfahren zur Ausweitung der Replikation zwischen Datencentern zum Erzielen eines standortweiten Failovers vereinfacht wird. Darüber hinaus werden Protokolldateien komprimiert, um Übertragungszeiten zu verbessern und die Bandbreitenauslastung im Netzwerk zu reduzieren.

Leichtere Bereitstellung: Administratoren können die Exchange-Umgebung auch nach der anfänglichen Bereitstellung mit hoher Verfügbarkeit ausstatten, ohne Server neu installieren zu müssen. Kleinere Unternehmen können eine simple Zwei-Server-Konfiguration implementieren, die eine vollständige Redundanz der Postfachdaten sowie die Serverrollen für Clientzugriff und Hubtransport bietet. Durch diese Neuerungen kann eine hohe Verfügbarkeit auch von Unternehmen erreicht werden, die dies zuvor für undurchführbar hielten.

Integrierte Clusterverwaltung: Exchange Server-Datenbankverfügbarkeitsgruppen bieten automatisches Failover ohne die Komplikation von herkömmlichem Clustering. Die bewährten Funktionen von Windows-Clustering sind in Exchange integriert und für den Administrator transparent. Administratoren müssen keine Clusteringkonzepte mehr beherrschen oder sich mit verschiedenen Verwaltungstools auseinandersetzen, um eine für Unternehmen geeignete Verfügbarkeit bereitzustellen.

Unterstützung ohne Bandsicherung: Die Architektur für Datenbankverfügbarkeitsgruppen des Exchange Servers ermöglicht die zeitlich verschobene Wiedergabe von Protokolldateien. Dadurch können Administratoren Zeitpunktwiederherstellungen von Datenbanken durchführen, ohne Bänder zu benötigen. Anstatt von Bandsicherungen können Unternehmen sich auf ihre Hochverfügbarkeitsinfrastruktur verlassen, um Wiederherstellungen nach Ausfällen durchzuführen, und so ihre Betriebskosten deutlich senken.

Transportausfallsicherheit: Transportserver in Exchange Server 2010 verfügen über einen integrierten Schutz vor dem Verlust von Nachrichtenwarteschlangen aufgrund von Datenträger- oder Serverversagen. Server bewahren eine „Schattenkopie“ jedes Nachrichtenelements auf, nachdem dieses an den nächsten Hop im Unternehmen zugestellt wurde. Wenn der darauffolgende Hop ausfällt, bevor eine erfolgreiche Übermittlung bestätigt wurde, wird die Nachricht über eine andere Route erneut gesendet.

Onlineverschiebung von Postfächern: Administratoren können Postfächer zwischen Datenbanken verschieben, ohne Benutzer offline schalten zu müssen. Benutzer sind in der Lage, eine Verbindung zu ihrem Postfach herzustellen, während die Verschiebung stattfindet. Folglich können Administratoren Systemwartungsaufgaben während der Geschäftszeiten durchführen, anstatt diese nachts oder am Wochenende vornehmen zu müssen.