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Mailbox Resiliency in Exchange 2010

Mehr Sicherheit und größere Postfächer für Ihre Mitarbeiter – niedrigere Kosten für Sie

Exchange 2010 bietet eine verbesserte Speicherleistung und neue Resiliency-Funktionen für die E-Mail-Postfächer in Ihrem Unternehmen. Mit Exchange 2010 erhalten Sie:

  • Eine deutlich verbesserte Verfügbarkeit durch Ausfallzeiten von unter 30 Sekunden – und die Möglichkeit, bei Hardwarefehlern einfach zwischen Datenbankkopien zu wechseln,
  • Konfigurationsoptionen für eine Database Availability Group aus bis zu 16 Postfachservern – für eine automatische Wiederherstellung auf Datenbankebene,
  • kontinuierlichen Zugriff auf das Messagingsystem, auch bei Postfachumzügen,
  • die Möglichkeit, größere und kostengünstigere Festplatten für die Speicherung einzusetzen.

Schlüsselfunktionen

Exchange 2010 unterstützt ein Set von Postfachservern mit kontinuierlicher Replikation, um Datenbankkopien zu aktualisieren, die untereinander kommunizieren und ausfallbedingte Fehler abfangen und die bei Problemen auf Festplatten-, Server- oder Datenbankebene eine automatische Wiederherstellung bieten.
Die Database Availability Groups von Exchange 2010 bieten eine automatische Ausfallsicherung (Failover) auf Datenbankebene, und das ganz ohne die Komplexität, die mit traditionellem Clustering einhergeht. Eine Unterbrechung auf Datenbankebene, z. B. aufgrund eines Festplattenfehlers, wirkt sich deshalb nicht mehr auf alle Benutzer auf einem Server aus. Aufgrund der gelockerten Verbindung zwischen Datenbanken und Servern können Sie bei Festplattenfehlern einfach zwischen Datenbankkopien wechseln. Diese Veränderung sorgt in Kombination mit den verkürzten Failover-Zeiten (< 30 Sekunden) für eine deutlich erhöhte Gesamtverfügbarkeit des Messaginglösung in Ihrem Unternehmen.
Die Database Availability Groups von Exchange 2010 erleichtern die Implementierung von Site-Resiliency. Sie vereinfachen den Prozess der Ausweitung von Datenreplikation zwischen Rechenzentren, um Ausfälle an einzelnen Standorten abzufedern. Die Lösung, die nahtlos in Exchange 2010 integriert ist, dient der Verwaltung sowohl der On-Site- und Off-Site-Datenreplikation als auch der Postfachserver. Um die individuellen Verfügbarkeitsanforderungen in Ihrer Organisation abzudecken, können Datenbankkopien auch inkrementell bereitgestellt werden. Neue Funktionen für Protokolldateien erhöhen die Sicherheit (durch Verschlüsselung) und sorgen für kürzere Übertragungszeiten und eine verringerte Netzwerkbelastung (durch Komprimierung).
Die Transportserver in Exchange 2010 bieten einen nahtlos integrierten Schutz vor dem Verlust von Message Queues aufgrund von Festplatten- oder Serverfehlern. Auf den Servern wird eine „Schattenkopie” jedes E-Mail-Elements aufbewahrt, sobald es an den nächsten Hop in Ihrer Organisation übermittelt wurde. Sollte der nachfolgende Hop vor der erfolgreichen Übertragung ausfallen, kann die Nachricht einfach über eine Alternativroute befördert werden.
Ihre Organisation kann sich auf die hoch verfügbare Infrastruktur von Exchange 2010 verlassen (mit bis zu 16 replizierten Datenbankkopien) und benötigt keine Datensicherungsbänder für die Wiederherstellung nach Ausfällen mehr, sodass Sie die Betriebskosten weiter senken können.
Bei Exchange 2010 wurde eine Komplettlösung für die Hochverfügbarkeit von Diensten und Daten sowie für die automatische Wiederherstellung direkt in die Kernarchitektur integriert. Über die Database Availability Groups (DAGs) erhalten Sie automatische Failover- und Wiederherstellungsfunktionen auf Datenbankebene (statt auf Serverebene), ohne dass Cluster erforderlich sind, wenn mehrere Postfachserver mit mehreren Kopien von Postfachdatenbanken bereitgestellt werden. Diese Neuerungen machen eine Hochverfügbarkeit auch für kleinere Systemumgebungen interessant, da Sie dort eine einfache Zwei-Server-Konfiguration mit voller Redundanz der Postfachdaten umsetzen können.
Alle Aspekte der Administration von Hochverfügbarkeit werden direkt über Exchange gesteuert, sodass keine separate Verwaltung von Failoverclustering in Windows Server erforderlich ist.
Ihre Administratoren können Postfächer einfach zwischen Datenbanken verschieben, ohne dafür die Benutzer vom Netzwerk trennen zu müssen. Während des Umzugs können sich Ihre Mitarbeiter wie gewohnt an ihr Postfach anmelden und E-Mails versenden und empfangen. Auf diese Weise werden Ausfallzeiten reduziert, und Ihre Administratoren können die Systemwartung flexibel auch während der Geschäftszeiten durchführen, anstatt sie in die Nacht oder auf die Wochenenden verlagern zu müssen.
Ihre Administratoren legen selbst fest, wie lange gelöschte und bearbeitete E-Mails im Ordner „Wiederherstellbare Objekte” aufbewahrt werden und wie lange irrtümliche Löschungen rückgängig gemacht werden können, ohne dass die betroffene E-Mail aus einer Datensicherung wiederhergestellt werden muss.
Exchange 2010 bietet im Vergleich zu Exchange 2007 eine Reduzierung des Festplatten-IO um bis zu 70 % – und im Vergleich zu Exchange 2003 eine Reduzierung um 90 %. Das bedeutet, dass mehr Festplatten die Mindestperformance bieten, die für die Ausführung von Exchange benötigt wird, sodass Sie Ihre Speicherkosten senken können.
Dank der optimierten IO Pattern erfolgen Schreibvorgänge auf Ihren Festplatten kontinuierlich und gleichmäßig, sodass Sie im vollen Umfang von Serial Advanced Technology Attachment (SATA)-Festplatten profitieren können.
Die Widerstandsfähigkeit gegen Speicherprobleme wurde in Exchange 2010 deutlich erhöht. Bei kleineren Festplattendefekten kann Exchange betroffene Seiten automatisch reparieren, indem eine Kopie der Datenbank genutzt wird, die für Hochverfügbarkeit konfiguriert wurde. Mit dieser automatischen Aufdeckung und Reparatur von fehlerhaften Daten profitieren Sie direkt von kostengünstigeren Speicheroptionen und zugleich von einer höheren Zuverlässigkeit des Gesamtsystems.
Exchange 2010 kann mit bis zu 16 replizierten Kopien jeder Postfachdatenbank bereitgestellt werden. Dank des schnellen Failovers auf Datenbankebene können Ihre Administratoren ausgefallene Festplatten mit nur minimalen Auswirkungen auf Ihre Anwender einfach austauschen. Exchange kann außerdem Datenbankseiten, die von kleineren Festplattenfehlern betroffen sind, automatisch reparieren, indem eine Kopie der Datenbank genutzt wird, die für Hochverfügbarkeit konfiguriert wurde. Diese Redundanz auf Applikationsebene ermöglicht die Verwendung von RAID-less (JBOD) Storage-Konfigurationen, die bei Ihnen wiederum für Kosteneinsparungen sorgen.

Drei gute Gründe für Microsoft

Große Postfächer, niedrige Kosten

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Vereinfachte Datenbankverwaltung

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Flexibilität wie in der Cloud, aber im eigenen Unternehmen

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