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Vergleich von Lotus Domino/Notes und Microsoft Exchange Server 2010

Gründe für einen Wechsel von Lotus Domino/Notes zu Exchange 2010

In der Geschäftswelt von heute sind anpassungsfähige und kosteneffiziente Kommunikationswerkzeuge eine wichtige Voraussetzung für den Unternehmenserfolg. Microsoft Exchange Server 2010 ist eine umfassende Messaginglösung, die neue Maßstäbe in Sachen Zuverlässigkeit und Performance setzt, sodass Sie die Administration vereinfachen, Ihre gesamte Kommunikation schützen und Ihren Anwendern eine komfortable Umgebung für mobiles Arbeiten bieten können.

Exchange hat sich in den vergangenen 15 Jahren als die Lösung am Markt etabliert, die Anwendern innerhalb und außerhalb des Unternehmens eine optimale produktive Zusammenarbeit ermöglicht. Mit der aktuellen Version von Exchange profitieren Sie von flexiblen Bereitstellungsoptionen, einer nochmals verbesserten Bedienbarkeit sowie integrierten Funktionen für Informationsschutz und Compliance.

Über 13 Millionen Benutzer haben sich bereits für den Umstieg auf Exchange entschieden – und sie profitieren Tag für Tag von umfassender Funktionalität zu niedrigen Kosten. Wann sind Sie dabei?

Flexibel und zuverlässig

Eine wichtige Voraussetzung, um Ihre IT-Infrastruktur für ständig wechselnde Anforderungen aus Ihrem Marktumfeld zu optimieren, ist deren Agilität. Entscheiden Sie sich daher für Lösungen, die Ihnen in Ihrem Unternehmen flexible Wahlmöglichkeiten bieten. Mit Exchange 2010 erhalten Sie eine grundlegende Flexibilität, um die Installation Ihren spezifischen Anforderungen anzupassen, sowie eine hoch verfügbare E-Mail-Infrastruktur für Ihr gesamtes Unternehmen.

Sie haben die Wahl zwischen einer firmeninternen Bereitstellung von Exchange 2010 ("On-Premise"), einem von Microsoft gehosteten Dienst (Exchange Online) und einer Hybridlösung. Die zukunftsweisenden Investitionen von Microsoft im Bereich Software-plus-Services gewährleisten, dass Sie selbst bestimmen können, wie und wann Sie die Vorteile der flexiblen On-Premise- und Hosting-Optionen nutzen möchten. Unabhängig davon, wie Sie sich entscheiden: Ihre Benutzer werden zu keinem Zeitpunkt in ihren Arbeitsabläufen gestört.

Exchange unterstützt eine breite Palette an Speicherhardware – mehr als jede andere am Markt verfügbare Lösung. Diese Auswahl reicht von herkömmlichen SANs (Storage Area Networks) bis hin zu kostengünstiger Direct Attached Storage (DAS). Aufgrund der Innovationen bei der Exchange-Postfachdatenbank profitieren Sie im Vergleich zu Exchange 2007 von einer 50-prozentigen Verringerung des Disk-IOPS (Input/Output Per Second) sowie einer verbesserten Ausfallsicherheit.

Ortsunabhängiger Zugriff

Mit Exchange 2010 steigern Sie die Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter, da sie die Flexibilität erhalten, über nahezu alle Plattformen, Browser und Geräte auf sichere Weise und mithilfe von Standardprotokollen auf ihre gesamte Kommunikation zuzugreifen – also auf E-Mails, Voicemails, Instant Messaging und mehr.

Die Vorteile von Exchange 2010 gegenüber Lotus Notes und Domino

Exchange bietet Ihnen und Ihren Mitarbeitern eine umfassende Messaginglösung, die Ihre unternehmensspezifischen Anforderungen an Informationstechnologie erfüllt. Für IBM Lotus Notes und Domino werden ähnliche Leistungsmerkmale und Funktionen eingeführt, wie sie in Exchange bereits nativ vorhanden sind. Exchange hebt sich deshalb in folgender Weise von Lotus Notes und Domino ab:

Bessere Benutzerfreundlichkeit: Kundenbefragungen zeigen, dass eine Messaginginfrastruktur mit Exchange von Mitarbeitern schneller akzeptiert und produktiver genutzt wird. In Exchange 2010 profitieren Sie zudem von Verbesserungen der Benutzeroberfläche, die für mehr Produktivität sorgen, z. B. durch die Unterhaltungsansicht zur Vorsortierung von Nachrichten oder die Anzeige von E-Mail-Infos, mit denen Sie die Messagingeffizienz verbessern.

Flexible Bereitstellung: Microsoft liefert mehrinstanzenfähige, skalierbare Lösungen, die deutliche Vorteile im Hinblick auf Gesamtkosten, Flexibilität und IT-Kontrolle bieten. Gerade die Möglichkeit, Exchange Online als Hosting-Lösung in Microsoft-Rechenzentren bereitstellen zu lassen und bei Bedarf einfach auf eine On-Premise-Variante zu wechseln, sorgt für eine optimale Skalierbarkeit. Diese Architektur wird von Exchange Server 2010 nativ bereitgestellt, während bei IBM lediglich zusätzliche Outsourcinglösungen zur Verfügung stehen. Zudem basiert das LotusLive iNotes-Angebot auf der Übernahme von Outblaze durch IBM, das ursprünglich als reine Privatanwenderlösung konzipiert worden ist und nun als separate E-Mail-Umgebung fungiert. Daher lässt sich nicht abschätzen, ob Lotus Domino kostengünstig auch für Millionen von Anwendern skaliert werden kann.

Eine zentrale Plattform für Unified Communications: Exchange stellt in Verbindung mit Lync eine einheitliche, zentrale Lösung für Unified Messaging, E-Mail, Voicemail, Instant Messaging, SMS und mobiles Arbeiten bereit. Bei IBM hingegen sind mehrere verschiedene Produkte erforderlich, um einen vergleichbaren Funktionsumfang zu erzielen.

Integrierte Mobilität: Exchange ActiveSync wird von nahezu allen wichtigen Mobilplattformen unterstützt und wird sich als Standard für die Benutzerumgebung auf mobilen Geräten etablieren, z. B. für Windows Phone, Apple iPhone, Motorola, Nokia und viele andere.

Bei Exchange 2010 können Ihre mobilen Anwender deshalb über einen universellen Posteingang auf ihre gesamte Kommunikation zugreifen. Und Ihre IT-Administratoren können die Geräte, die sich mit dem Netzwerk verbinden, einfach über eine Freigabe-/Sperrliste kontrollieren, damit nur über zugelassene Geräte auf die Exchange-Messagingdaten zugegriffen werden kann.

Aufgrund der nativen Integration des mobilen Zugriffs in die Exchange-Messaginglösung müssen Sie keine Extraserver oder Client Access Licenses (CALs) für Drittanbieterlösungen erwerben und auch keine separate Infrastruktur für mobile Lösungen verwalten.

Im Gegensatz dazu bietet Lotus Notes Traveler – die mobile und kürzlich grundlegend für die Unterstützung von Exchange ActiveSync überarbeitete Lotus-Anwendung für Domino – nur Basisfunktionen für mobiles Arbeiten und sollte laut Analysten nicht ohne "eine Sicherheits- und Verwaltungslösung von Drittanbietern" bereitgestellt werden. Exchange verfügt über 47 mobile Richtlinien, um Ihre Informationen zu schützen und die Sicherheit der Geräte zu steuern, die sich mit Ihrem Netzwerk verbinden.

Marktführende Verzeichnisinteroperabilität: Vor fast zehn Jahren wurde mit Exchange 2000 die erste native Active Directory-Anwendung entwickelt. IBM kündigte diese Funktionen für Domino 8.5.x-Versionen an, sodass Exchange einen zehnjährigen Vorsprung bei der Interoperabilität mit dem heute führenden Verzeichnisdienst besitzt und Endbenutzern und IT-Experten gleichermaßen eine umfassende und leistungsstarke Infrastruktur bietet.

Speicherung, Archivierung und Aufbewahrung: In Exchange 2010 legen Sie selbst fest, welche Daten für welchen Zeitraum gespeichert werden, und zwar mithilfe systemeigener Archivierung und zuverlässiger Aufbewahrungsrichtlinien. Diese sind das Werkzeug, mit denen Sie die zunehmenden Compliance-Anforderungen sicher und kostengünstig abbilden können. Darüber hinaus bietet Exchange 2010 leistungsstarke Funktionen für postfachübergreifende Suchabfragen und die Weitergabe von administrativen Aufgaben über eine rollenbasierte Zugriffssteuerung. So wird gewährleistet, dass die richtigen Personen die richtigen Werkzeuge zum Schutz Ihres Unternehmens erhalten. Domino bietet hingegen eine eingeschränkte Archivierungslösung. Und um das Niveau an Compliance-Funktionen von Exchange zu erreichen, müssen in der Regel Drittanbieterprodukte eingebunden werden, die wiederum Kosten verursachen und Ihre Umgebung komplexer machen.

Bei Exchange 2010 können Sie sich außerdem für kostengünstigere Speichertypen wie DAS, SATA und JBOD entscheiden, ohne dass Zuverlässigkeit oder Performance eingeschränkt werden. IBM bietet hingegen DAOS (Domino Attachment Object Store) und damit kaum Auswahlmöglichkeiten an Speichermedien, mit denen Kunden ihre Speicherkosten senken könnten.

Werkzeuge für ein globales Wettbewerbsumfeld: Mit Exchange 2010 können Ihre Mitarbeiter ihre Kalender für Benutzer außerhalb des Unternehmens freigeben und dabei Berechtigungen individuell zuweisen. Zudem wird sicheres Messaging nicht nur innerhalb des Unternehmens, sondern auch mit externen Benutzern unterstützt. Exchange 2010 sorgt für eine sichere Kommunikation mit Zulieferern, Geschäftspartnern und Kunden, für die zuvor wie bei den IBM-Lösungen Anwendungen von Drittanbietern oder eine separate Benutzerkontensteuerung notwendig waren.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass Microsoft Innovationen und Funktionen liefert, die den Lösungen von Mitbewerbern in vielerlei Hinsicht überlegen sind und die den Kunden einen echten Mehrwert liefern.

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