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Speicherung

Exchange 2010 beinhaltet Verbesserungen im Hinblick auf Leistung, Zuverlässigkeit und hohe Verfügbarkeit, die es Unternehmen ermöglichen, Exchange mit einer Vielfalt von Speicheroptionen auszuführen. Die neueste Version von Exchange baut auf den Verbesserungen bei der Datenträger-Eingabe/Ausgabe (E/A) auf, die mit Exchange 2007 eingeführt wurden. Es erfordert weniger Speicherleistung und ist toleranter bei Speicherausfällen.

Für Exchange Server 2010 wurden der Auswahl an Speichermöglichkeiten neue Optionen hinzugefügt, darunter der Einsatz von SATA-Festplattenlaufwerken (Serial Advanced Technology Attachment) und Konfigurationen ohne RAID (Redundant Array of Inexpensive Disks). Ganz gleich, ob Administratoren sich für SAN-, direkt angeschlossene oder JBOD-Speicherlösungen entscheiden, sie können mithilfe von Exchange größere Postfächer zu geringeren Kosten bereitstellen, ohne dass dies auf Kosten der Systemverfügbarkeit geht.

Funktionsbeschreibungen

E/A-Reduktionen: Exchange  2010 bietet eine Reduktion von bis zu 50 % bei der Datenträger-E/A im Vergleich zu Exchange 2007. Dies bedeutet, dass mehr Datenträger die Mindestanforderungen zur Ausführung von Exchange erfüllen, was eine Senkung der Speicherkosten zur Folge hat.

Optimierungen für SATA-Festplatten: E/A-Muster werden optimiert, sodass Datenträgerschreibvorgänge nicht schubweise stattfinden. Dadurch wird ein Hindernis beseitigt, durch das zuvor der Einsatz von SATA-Festplatten (Serial Advanced Technology Attachment) der Desktopklasse eingeschränkt wurde.

Automatische Fehlerbehebung für Seiten: Exchange Server 2010 zeigt mehr Widerstandsfähigkeit bei Speicherproblemen. Wenn eine Beschädigung von kleineren Datenträgerfehlern herrührt, repariert Exchange automatisch die betroffenen Datenbankseiten mithilfe einer der Datenbankkopien, die für hohe Verfügbarkeit konfiguriert wurden. Die automatische Erkennung und Behebung von Datenbeschädigungen durch kleinere Datenträgerfehler bedeutet, dass Sie von preisgünstigeren Speicheroptionen profitieren und dennoch die Systemzuverlässigkeit aufrechterhalten können.

JBOD-Unterstützung: Exchange 2010 kann mit bis zu 16 replizierten Kopien jeder Postfachdatenbank bereitgestellt werden. Ein schnelles Failover auf Datenbankebene sorgt dafür, dass Administratoren ausgefallene Laufwerke mit nur minimaler Beeinträchtigung der Benutzer austauschen können. Diese Redundanz auf Anwendungsebene macht den Einsatz von RAID-losen (JBOD) Speicherkonfigurationen möglich, die zu drastischen Kosteneinsparungen führen.

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