Erhöhen der Internetsicherheit für Ihre Familie in 4 Schritten

Aktualisiert: 26. März 2007
Frau und Mädchen gemeinsam am Computer

Zwar kann keine Technologie die Aufsicht der Eltern ersetzen, Software von Microsoft kann jedoch dazu beitragen, Ihre Kinder vor unerwünschten Inhalten zu schützen.

Im Folgenden sind einige Tipps aufgeführt, wie Sie bei den Aktivitäten Ihres Kindes am Computer seine persönlichen Daten schützen und seine Sicherheit erhöhen können.

Schritt 1: Bestimmen Sie, auf welche Websites Ihr Kind zugreifen darf.

Besuchen Sie selbst einige Sites für Kinder. Achten Sie dabei besonders auf Sites, die persönliche Daten abfragen.

Wenn Sie mit der Datenschutzerklärung einer Site nicht einverstanden sind oder keine persönlichen Daten über Ihr Kind preisgeben möchten, suchen Sie einfach weiter. Vielleicht finden Sie eine ähnliche Site, die keine Daten abfragt.

Sperren Sie unangemessene Inhalte
Eine höchst effektive Verteidigung gegen unangemessene Inhalte besteht darin, diese zu sperren, bevor sie zu Ihnen gelangen. Software von Microsoft bietet Ihnen dazu verschiedene Möglichkeiten.

Windows Vista-Einstellungen „Sicherheit für die Familie“.
Als Elternteil haben Sie Ihre ganz eigenen Vorstellungen davon, welche Inhalte für Ihr Kind geeignet sind. Dabei spielen Alter und Reife des Kindes sowie Ihre persönlichen Überzeugungen eine Rolle. Windows Vista enthält eine Vielzahl effizienter Funktionen für die Zugangskontrolle. Mit diesen Funktionen können Sie die Computernutzung Ihrer Kinder besser beaufsichtigen, lenken und verwalten und so Ihre Kinder schützen. Weitere Informationen finden Sie unter Windows Vista-Einstellungen „Sicherheit für die Familie“.

Xbox-Jugendschutzfunktionen.
Xbox enthält ähnliche Jugendschutzfunktionen, mit denen Sie die Möglichkeiten Ihres Kindes, unangemessene Spiele zu spielen und unangemessene Filme auf DVD zu sehen, einschränken können. Weitere Informationen zur Sicherheit Ihrer Kinder beim Spielen im Internet finden Sie unter Sicherheit und Spaß beim Videospielen im Internet.

Schritt 2: Erhöhen Sie Ihre Sicherheit und den Schutz Ihrer Daten.

Neben der Sperrung unangemessener Inhalte empfiehlt es sich, Sites und Downloads zu sperren, die Ihre Sicherheit und persönlichen Daten gefährden könnten.

Erstellen Sie verschiedene Benutzerkonten.
Mit Windows Vista und Windows XP können Sie mehrere Benutzerkonten für Ihren Computer erstellen. Jeder Benutzer kann sich separat anmelden und erhält ein individuelles Profil mit eigenem Desktop und „Eigene Dateien“-Ordner.

Als Elternteil können Sie sich selbst ein Administratorkonto mit Kontrolle über den gesamten Computer einrichten und Ihren Kindern Standardbenutzerkonten mit bestimmten Einschränkungen geben.

Standardbenutzer können weder Systemeinstellungen ändern noch neue Hard- oder Software, z. B. die meisten Spiele, Media Players und Chatprogramme, installieren. Weitere Informationen zum Einrichten verschiedener Benutzerkonten finden Sie unter Wie das richtige Benutzerkonto die Sicherheit Ihres Computers verbessern kann.

Passen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Webbrowsers an.
Sie können die Sicherheit Ihres Kindes auch über Ihren Webbrowser erhöhen. In Internet Explorer können Sie Ihre Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen steuern, indem Sie Websites Sicherheitsstufen zuweisen.

Zum Schutz Ihrer Daten beim Surfen bietet Internet Explorer 6 außerdem Funktionen, mit denen Sie steuern können, wie Websites Ihre Aktivitäten verfolgen.

Schritt 3: Verfolgen Sie die Onlinebewegungen Ihrer Kinder.

Sie können vielleicht nicht immer dabei sein, wenn Ihre Kinder im Internet surfen. Sie können allerdings später nachsehen, wo Ihre Kinder ihre Onlinezeit verbracht haben.

Anhand der Verlaufsliste von Internet Explorer lässt sich nachvollziehen, welche Websites Ihre Kinder besucht haben. Klicken Sie dazu in der Browsersymbolleiste auf die Schaltfläche „Verlauf“. Weitere Informationen finden Sie unter Find and Return to Web Pages You've Recently Visited (So gelangen Sie zu kürzlich besuchten Webseiten zurück - ggf. in englischer Sprache).

Internet-Verlaufsliste

Klicken Sie auf einen Ordner, um sich die einzelnen Seiten anzeigen zu lassen, die Ihr Kind auf einer bestimmten Site besucht hat.

Schritt 4: Erinnern Sie Ihre Kinder daran, dass sie online nicht mit Fremden kommunizieren dürfen.

Über Echtzeit-Chats und Instant Messaging können Ihre Kinder über ihre Interessen sprechen und Freundschaften aufbauen. Die Anonymität des Internets bedeutet jedoch, dass sie nicht wissen können, wer sich dort als Freund ausgibt. Um die Risiken für Ihre Kinder so gering wie möglich zu halten, machen Sie sie mit folgenden Vorsichtsmaßnahmen vertraut:

Immer nur einen Vornamen oder Spitznamen angeben.

Niemals eine Telefonnummer oder Adresse preisgeben.

Niemals Fotos von sich selbst verschicken.

Niemals einwilligen, unbeaufsichtigt eine Onlinebekanntschaft zu treffen.

Um Ihre Kinder beim Instant Messaging vor Kontakten mit Fremden zu schützen, sollten Sie Ihre Software so konfigurieren, dass nur genehmigte Kontakte zugelassen werden.

So sperren Sie unbekannte Kontakte in Windows Messenger

1.

Klicken Sie auf Extras.

2.

Wählen Sie Optionen aus.

3.

Wählen Sie die Registerkarte Datenschutz.

4.

Setzen Sie Bekannte auf die Liste Zulassen, und sperren Sie alle anderen Benutzer.

Eine „genehmigte Liste“, mit der Eltern den E-Mail-Verkehr ihrer Kinder begrenzen können, ist auch Bestandteil von MSN 9.

Legen Sie Familienregeln für die Nutzung des Internets fest
Software kann zwar zum Schutz Ihrer Familie vor unangemessenen Inhalten im Internet beitragen, es ist jedoch unverzichtbar, Ihren Kindern einige Grundregeln beizubringen. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Onlinerisiken, und erklären Sie ihnen, wie sie mit unangenehmen Situationen umgehen sollten. Ein letzter Punkt: Setzen Sie klare Grenzen, und besprechen Sie diese mit Ihren Kindern. Gemeinsam können Sie eine Onlineumgebung für Ihre Kinder schaffen, die Sicherheit und Spaß verbindet.



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Sicherheitstipps für Kinder

1.

Gib niemals persönliche Daten (Name, Telefonnummer, Adresse, Kennwörter usw.) bekannt.

2.

Wenn dir irgendetwas auf dem Computer merkwürdig vorkommt, schalte ihn einfach aus.

3.

Lass dich nie darauf ein, jemanden persönlich zu treffen, den du online kennen gelernt hast.

Das Gesetz

Nach dem amerikanischen „Children's Online Privacy Protection Act“ (COPPA) müssen die Verantwortlichen von Websites, die bewusst Daten von Kindern unter 13 Jahren sammeln, offen legen, welche Informationen sie einholen und wie diese verwendet werden. In vielen Fällen muss die Website die Zustimmung der Eltern einholen, bevor persönliche Informationen über ein Kind gesammelt, verwendet oder offen gelegt werden dürfen. Eltern sollten sich die Datenschutzerklärungen sorgfältig durchlesen, bevor sie über ihre Zustimmung entscheiden.