
Eine im Jahr 2003 durchgeführte Studie über die Internetnutzung von Kindern zeigte, dass Vorschulkinder mittlerweile die am schnellsten wachsende Gruppe der Internetnutzer sind. Kinder in diesem Alter können sich zwar nur relativ kurz auf Aktivitäten im Internet konzentrieren; die Bilder und Klänge können jedoch ihr Vorstellungsvermögen stimulieren und ihren Erfahrungsschatz bereichern.
Eltern und ältere Geschwister können mit den Kleinen im Internet surfen, kinderfreundliche Websites besuchen und Online-Spiele spielen. Bei Kindern in diesem Alter spielen die Eltern eine wichtige Rolle: Sie müssen den Kleinen den sicheren Umgang mit dem Internet beibringen und ihre Reaktionen auf Webinhalte genauestens beobachten.
Im Folgenden finden Sie einige Sicherheitstipps für die Internetnutzung mit Ihrem 2- bis 4-jährigen Kind:
| • | Wenn Ihr Kind in diesem Alter im Internet surft, sollten Sie immer dabei sein. |
| • | Fügen Sie Ihren Favoriten geeignete Websites hinzu: So schaffen Sie eine auf Ihr Kind zugeschnittene Online-Umgebung. |
| • | Nutzen Sie Programme zum Filtern von Webinhalten (z. B. die Inhalts- und Zugangskontrollen von MSN Premium) als Ergänzung – nicht als Ersatz – zur elterlichen Kontrolle. |
| • | Verwenden Sie Software, die Popups blockiert, um Ihr Kind vor befremdlichen Popup-Fenstern zu schützen. In der aktuellste Version von Windows XP und der MSN Toolbar ist bereits ein Popup-Blocker integriert. |
| • | Klären Sie Ihr Kind über das Thema Datenschutz auf. Wird Ihr Kind auf einer Website dazu aufgefordert, zur Personalisierung des Webinhaltes seinen Namen preiszugeben, helfen Sie ihm dabei, einen Online-Spitznamen zu erfinden, der keinerlei Hinweise auf persönliche Daten enthält. |
| • | Sämtliche Familienmitglieder sollten den Jüngsten bei der Nutzung des Internets mit gutem Beispiel vorangehen. |