Tipps zur Onlinesicherheit von Kindern im Alter zwischen 5 und 6 Jahren

Veröffentlicht: 14. Apr 2007
Mädchen mit Buch.

Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren sind im Allgemeinen begeisterungsfähig und offen für alles Neue. Sie sind stolz darauf, wenn sie endlich lesen und rechnen können und lieben es, sich mit anderen zu unterhalten und Ideen auszutauschen. Kinder in diesem Alter sind meist bemüht, sich gut zu benehmen. Sie glauben beinahe alles, was ihnen gesagt wird, und stellen die Autorität anderer, insbesondere die ihrer Eltern, selten in Frage.

Was 5- bis 6-Jährige im Internet tun können

Kinder in diesem Alter sind für gewöhnlich schon in der Lage, Anweisungen am PC zu befolgen, mit der Maus umzugehen und Spiele zu spielen. Beim Suchen von Websites, beim Beurteilen von Webinformationen sowie beim Senden von E-Mails sind sie jedoch in hohem Maße von Tipps und Unterstützung der Eltern oder älteren Geschwister abhängig.

Sicherheitstipps

Im Folgenden erhalten Sie Tipps für den sicheren Umgang Ihres Kindes mit dem Internet:

1.

Sie sollten sich darum bemühen, mit Ihren Kindern offen und mit einer positiven Einstellung zu sprechen. Unterhalten Sie sich mit ihnen über Computer, und bleiben Sie offen für ihre Fragen und ihren Wissensdurst.

2.

Verwenden Sie Sicherheitstools für die Familie, um für jedes Familienmitglied ein geeignetes Profil erstellen zu können.

Weitere Informationen finden Sie unter Windows Live OneCare - Sicherheit für die Familie oder Jugendschutzeinstellungen in Windows Vista.

3.

Verwenden Sie kinderfreundliche Suchmaschinen (z. B. MSN Kids Suche) oder Suchmaschinen mit Jugendschutz-Funktionen.

4.

Stellen Sie den Computer an einen Platz in Ihrer Wohnung, der häufig frequentiert wird, um die Aktivitäten Ihres Kindes beobachten zu können.

5.

Nutzen Sie Programme zum Filtern von Webinhalten (z. B. Windows Live OneCare - Sicherheit für die Familie) als Ergänzung - nicht als Ersatz - zur elterlichen Kontrolle.

6.

Verwenden Sie den in Internet Explorer integrierten Popupblocker, um Ihre Kinder vor anstößigen Popupfenstern zu schützen.

Mit Windows Defender können auch Popupfenster geblockt werden, die angezeigt werden, wenn Sie nicht im Internet surfen.

7.

Klären Sie Ihr Kind über das Thema Datenschutz auf. Wenn Ihre Kinder auf einer Website dazu aufgefordert werden, zur Personalisierung des Webinhalts ihren Namen einzugeben, helfen Sie ihnen dabei, einen Onlinespitznamen zu erfinden, der keinerlei Hinweise auf persönliche Daten enthält.

8.

Bringen Sie Ihrem Kind bei, Sie zu informieren, wenn ihm im Internet etwas nicht geheuer ist oder Angst einflößt. Bleiben Sie ruhig und sagen Sie Ihrem Kind wiederholt, dass es keinen Ärger bekommt, wenn es Sie auf etwas aufmerksam macht. Loben Sie Ihr Kind, und ermuntern Sie es, sich wieder an Sie zu wenden, wenn sich ein solcher Vorfall wiederholen sollte.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Artikeln Pädophilie im Internet und Cyberbullies.



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Hier erhalten Sie Tipps für den sicheren Umgang mit dem Internet, unterteilt nach Altersstufen:

2 bis 4 Jahre

5 bis 6 Jahre

7 bis 8 Jahre

9 bis 12 Jahre

13 bis 17 Jahre