 Ihnen stehen leistungsfähige Tools zur Verfügung, mit
denen Sie die Flut von Spam zurückhalten können. Verwenden Sie ein E-Mail-Programm mit integrierter
SpamfilterungMicrosoft SmartScreen ist eine intelligente
Spamfilterungslösung, die in alle
Microsoft-E-Mail-Plattformen integriert ist: Über SmartScreen-Technologie wird festgelegt, wie
legitime E-Mail-Nachrichten anhand von umfassenden
Benutzerdaten von Hunderttausenden von MSN Hotmail- und
Windows Live Mail-Benutzern von Spam unterschieden
wird. Das führt dazu, dass Sie mehr legitime E-Mails erhalten
und über 95 % an Spam blockiert wird. Weitere
Informationen zum Schutz vor Spam mit Microsoft Office
Outlook 2007 finden Sie unter
Microsoft Office System 2007: Neue
Sicherheitsfunktionen Blockieren Sie BilderÄhnlich wie ein Leuchtturm Nachrichten per
Lichtsignal übermittelt, können Bilder in
E-Mail-Nachrichten, die auch als „Web-Bugs“ bezeichnet
werden, so angepasst werden, dass sie Nachrichten unbemerkt
zurück an den Absender senden. Spammer nutzen die
Informationen, die von diesen Bildern zurückgesendet
werden, um aktive E-Mail-Adressen ausfindig zu machen. Die
Bilder können auch eingebetteten gefährlichen Code
enthalten, so dass die Spam-Nachricht trotz Filter
empfangen wird. Sie können sich am besten vor Web-Bugs schützen, wenn
Sie das Herunterladen der Bilder stoppen, bis Sie die
Nachricht gelesen haben. In MSN Hotmail und Microsoft
Outlook 2003 ist diese Einstellung automatisch für
E-Mails festgelegt, die von Adressen empfangen werden, die
sich nicht im Adressbuch befinden. In Outlook Express wird
der Schutz vor Web-Bugs zusätzlich erhöht, wenn Sie
Windows XP Service Pack 2 verwenden. Aktualisieren Sie Ihre FilterSpam ist ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Spammer
unermüdlich versuchen, Filter zu überlisten. Tragen Sie
Ihren Teil zum Schutz bei, indem Sie Ihre Filter für
Junk-E-Mails ständig aktualisieren. Wenn Sie
Outlook 2003 verwenden,
gehen Sie zu Microsoft Update, und folgen Sie den
Anweisungen auf dem Bildschirm. Weitere Informationen zu
Microsoft Update finden Sie unter
Verwenden Sie Microsoft Update, um Ihren Computer auf dem
neuesten Stand zu halten. Teilen Sie nicht jedem Ihre E-Mail-Adresse oder Ihre
Adresse für Sofortnachrichten mit| • | Geben Sie Ihre
Haupt-E-Mail-Adresse nur an Personen weiter, die Sie
auch kennen. Vermeiden Sie den Eintrag
Ihrer E-Mail-Adresse in umfangreichen
Internetadressenverzeichnissen und Job-Websites. Geben
Sie Ihre E-Mail-Adresse auch nicht auf Ihrer Website an
(es sei denn, Sie maskieren diese wie im Folgenden
beschrieben). | | • | Richten Sie eine nur für
Webtransaktionen bestimmte E-Mail-Adresse
ein. Verwenden Sie einen kostenlosen
E-Mail-Dienst, um Ihre Haupt-E-Mail-Adresse zu
schützen. Wenn Sie zu viele Spam-E-Mails erhalten,
können Sie diese E-Mail-Adresse einfach aufgeben und
eine neue erstellen. | | • | Verwenden Sie einen
E-Mail-Namen, der schwer zu entschlüsseln
ist. Versuchen Sie es mit einer Kombination
aus Buchstaben, Zahlen und anderen Zeichen, z. B.
Don2Funk9@beispiel.de oder J0e_Y0ng@beispiel.de (wobei
Sie eine Null statt des Buchstabens "O" verwenden).
Studien haben ergeben, dass Personen mit derartigen
E-Mail-Adressen weniger Junk-E-Mails erhalten. | | • | Verschlüsseln Sie Ihre
E-Mail-Adresse, wenn Sie diese in
Newsgroups, Chaträumen, auf schwarzen Brettern oder
anderen öffentlichen Webseiten verwenden, z. B.
SairajUdin AT beispiel PUNKT de. Ihre Adresse kann
somit von einer Person korrekt gelesen werden, was mit
den von Spammern verwendeten automatisierten Programmen
nicht immer möglich ist. | | • | Achten Sie auf standardmäßig
aktivierte Kontrollkästchen. So mancher
Onlinehändler fügt seinen Formularen bereits aktivierte
Kontrollkästchen hinzu, die Ihr Einverständnis damit
bestätigen, dass Ihre E-Mail-Adresse an Dritte
weitergegeben oder verkauft werden darf. Deaktivieren
Sie derartige Kontrollkästchen, wenn Sie nicht
kontaktiert werden möchten. |
 Tipp: Lesen
Sie beim Beantragen von webbasierten Diensten wie Banking,
Shopping oder Newslettern sorgfältig die
Datenschutzrichtlinien, bevor Sie Ihre E-Mail-Adresse
preisgeben, so dass Sie sich nicht versehentlich damit
einverstanden erklären, vertrauliche Daten
freizugeben. Aus den Datenschutzrichtlinien sollte hervorgehen, ob
und inwiefern Ihre auf der Website angegebenen Daten
weitergegeben werden. Wenn Sie auf einer Website keine
Datenschutzrichtlinien finden, sollten Sie ggf. einen
anderen Onlinehändler in Betracht ziehen. Erhöhen Sie die Sicherheit Ihres ComputersSie können das Risiko, von Hackern, Viren oder Würmern
angegriffen zu werden, deutlich reduzieren, wenn Sie eine
Firewall einsetzen, Ihre Windows- und Office-Software stets
auf dem neusten Stand halten und Antivirensoftware
installieren (und diese regelmäßig aktualisieren).
Ausführliche Informationen und Anweisungen zum Schutz Ihres
Computers mithilfe dieser Tools finden Sie im Abschnitt
Schützen Sie Ihren PC.
Handhabung von SpamTrotz aller Bemühungen haben Sie sicherlich schon
einmal E-Mail- und Sofortnachrichten erhalten, die Sie nicht
angefordert haben. Im Folgenden erhalten Sie Informationen,
wie Sie mit solchen Junk-Mails umgehen können. Ignorieren Sie Spam| • | Löschen Sie
Junk-E-Mail-Nachrichten, ohne diese zu
öffnen. In manchen Fällen werden lediglich
durch das Öffnen der Spam-Nachrichten Spammer
benachrichtigt oder der Computer gefährdet. | | • | Antworten Sie nicht auf
Spam, es sei denn, Sie sind sich sicher,
dass die Nachricht von einer seriösen Quelle stammt.
Dies schließt auch Nachrichten mit ein, die eine Option
zum Entfernen aus der Verteilerliste enthalten.
Kündigen Sie kein
Abonnement, es sei denn die E-Mail stammt
von einem Ihnen bekannten oder vertrauenswürdigen
Absender. Mit Windows Live Mail haben Sie die Möglichkeit,
sich von E-Mails abzumelden, denen Sie vorher vertraut
oder die Sie zuvor angefordert haben. Hiermit erhält
der Absender die Aufforderung, Sie aus der Liste zu
entfernen, und er wird gleichzeitig automatisch Ihrer
Liste blockierter Absender hinzugefügt. | | • | Aktualisieren Sie Ihr
Junk-E-Mail-Programm und Ihren E-Mail-Filter
regelmäßig. Spammer versuchen ständig neue
Tricks, um Antispamtechnologien zu umgehen. Der
Junk-E-Mail-Filter von Outlook setzt die Microsoft
SmartScreen-Technologie ein, mit der verhindert wird,
dass Spam Ihren Posteingang überflutet.
Updates sind über
Office Update und
Microsoft
Update erhältlich und können automatisch
heruntergeladen werden, so dass Sie stets über den
aktuellsten Schutz vor Spam und Phishing verfügen.
| | • | Übermitteln Sie keine
persönlichen Daten in E-Mail- oder
Sofortnachrichten. Es könnte sich um einen
Trick handeln. Die meisten seriösen Unternehmen fragen
nicht per E-Mail nach Ihren persönlichen Daten. Wenn Sie von einem vertrauenswürdigen Unternehmen
wie Ihrer Bank per E-Mail nach persönlichen Daten
gefragt werden, erkundigen Sie sich am besten bei der
entsprechenden Organisation nach der Legitimität der
Anfrage. Rufen Sie das Unternehmen unter der Nummer an,
die Sie auf der Rückseite Ihrer Kreditkarte, einer
Rechnung oder im Telefonbuch finden, jedoch auf keinen
Fall unter der Nummer, die in der E-Mail-Nachricht
genannt wird. Wenn es sich um eine seriöse Anfrage
handelt, sollte Ihnen der Kundendienst des Unternehmens
behilflich sein können. | | • | Lassen Sie beim Öffnen von
Anhängen oder Klicken auf Links in E-Mail- oder
Sofortnachrichten Vorsicht walten, auch
wenn Ihnen der Absender bekannt ist. Wenn Sie beim
Absender keine Bestätigung der Echtheit und
Virenfreiheit des Anhangs oder des Links einholen
können, löschen Sie die Nachricht umgehend. Wenn Sie einen Anhang öffnen müssen, der Ihnen
verdächtig erscheint, speichern Sie den Anhang vor dem
Öffnen auf Ihrer Festplatte, so dass Sie ihn mithilfe
Ihrer Antivirensoftware vor dem Öffnen überprüfen
können. | | • | Tätigen Sie keine Käufe oder
Spenden bei Organisationen, die über Spam Werbung
machen. Spammer tauschen oder verkaufen
häufig die E-Mail-Adressen von Kunden, so dass Sie noch
mehr Spam erhalten, wenn Sie über Spam kaufen. Darüber hinaus verdienen auch Spammer am Verkauf
dieser Produkte - und nicht zu wenig. Widerstehen Sie
der Versuchung, sich durch Spam zu Käufen verleiten zu
lassen, und tragen Sie dazu bei, Spammern das Handwerk
zu legen.
Kriminelle nutzen durch Spam die
Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft anderer Personen
aus. Wenn Sie eine E-Mail-Anfrage von einer wohltätigen
Organisation erhalten, die Sie finanziell unterstützen
möchten,
verhindern Sie Spendenbetrug, indem Sie die
Organisation direkt anrufen und in Erfahrung bringen,
wie dort Spenden angenommen werden. | | • | Leiten Sie keine Kettenbriefe
weiter. Durch das Weiterleiten verlieren
Sie nicht nur die Kontrolle darüber, wer Ihre
E-Mail-Adresse erhält, sondern verbreiten unter
Umständen auch einen Hoax oder Virus. Außerdem sammeln Spammer Berichten zufolge
gezielt E-Mail-Adressen mithilfe von Kettenbriefen.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich bei einer
Nachricht um einen Hoax handelt, können Sie dies auf
Sites wie
Hoaxbusters schnell überprüfen. |
Hinweis: Es ist äußerst
unangenehm, Spam-Nachrichten zu erhalten, die vermeintlich
vom eigenen Konto gesendet wurden. Die erste Vermutung
hierbei ist, dass sich jemand in Ihr Konto eingeloggt hat,
um Ihnen oder, schlimmer noch, anderen Personen E-Mails zu
senden, die angeblich von Ihnen stammen. Diese Vermutung entspricht höchstwahrscheinlich nicht
der Realität. Es ist wahrscheinlicher, dass ein Spammer die
Header (die Ihre E-Mail-Adresse enthalten) gefälscht hat,
um der Junk-E-Mail Glaubwürdigkeit zu verleihen und
E-Mail-Filter zu umgehen. Melden Sie betrügerische und missbräuchliche
E-MailsWenn Sie missbräuchliche, belästigende oder
bedrohende E-Mails erhalten oder Ziel eines
Phishing-E-Mail-Betrugs sind, melden Sie diesen Tatbestand.
Sie können damit zumindest erreichen, dass andere Personen
davon verschont bleiben. | • | Melden Sie missbräuchliche,
belästigende oder bedrohende E-Mails bei
Ihrem Internetdienstanbieter (ISP). | | • | Melden Sie Phishingbetrug und
andere betrügerische E-Mails bei dem
Unternehmen, dessen Name zu diesem Zweck missbraucht
wurde. Leiten Sie dazu nicht die E-Mail weiter, die Sie
erhalten haben, sondern wenden Sie sich direkt an die
Organisation. Das Unternehmen verfügt unter Umständen
über eine spezielle E-Mail-Adresse für solche Fälle.
Unter
abuse@msn.com z. B. kann der der Missbrauch
von MSN gemeldet werden. |
 Tipp: Wenn Sie
MSN Hotmail verwenden, können Sie Junk-E-Mails über
die Schaltfläche
Junk melden, ohne die
Nachrichten öffnen zu müssen. | • | Leiten Sie Ihre Beschwerde an
Systemadministratoren weiter, die weitere
Schritte mit Unterstützung des
Network Abuse
Clearinghouse (auf Englisch) einleiten
können. |
Blockieren Sie unerwünschte Sofortnachrichten
(Instant Messages; IM)(engl.)Neben der gebotenen Vorsicht ist Ihre beste
Verteidigung gegen IM-Spam (oder
Spim, wie dieser
mittlerweile bezeichnet wird) das Blockieren unerwünschter
Nachrichten. Wenn Sie MSN Messenger oder Windows
Messenger verwenden, erhalten Sie hier weitere
Informationen,
wie Sie Sofortnachrichten-Spam reduzieren
können.
| |