![]() Hacker verwenden im Internet schädlichen Code wie Viren, Würmer und Trojaner, um ungeschützte Computer zu finden. Manche Angriffe sind nichts weiter als ein Ärgernis, bei dem einfach ein Streich gespielt wird, hinter anderen steckt jedoch böswillige Absicht. Zu diesen schwerwiegenderen Fällen zählen beispielsweise Versuche, Daten von Computern zu löschen, ihn zum Absturz zu bringen oder gar persönliche Daten wie Kennwörter oder Kreditkartennummern zu stehlen. Zum Glück können Sie das Risiko einer Infektion mithilfe einer Firewall deutlich verringern. Auswahl einer FirewallEine Firewall prüft eingehende Daten aus dem Internet ebenso wie Daten, die von Ihrem Computer ausgehen. Daten, die von riskanten Stellen kommen oder verdächtig erscheinen, werden dabei identifiziert und gestoppt. Wenn Sie Ihre Firewall korrekt einrichten, können Hacker, die gefährdete Computer suchen, Ihren Computer nicht sehen. Es gibt drei grundlegende Arten von Firewalls. Zunächst müssen Sie ermitteln, welche für Sie am geeignetsten ist. Zur Auswahl stehen:
Beantworten Sie zunächst folgende Fragen, und halten Sie Ihre Antworten fest:
So einfach ist das. Jetzt können Sie sich überlegen, welche Art Firewall Sie verwenden möchten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit individuellen Vor- und Nachteilen. Windows-Firewall (nur Windows Vista und Windows XP Service Pack 2)Wenn Sie Windows Vista oder Windows XP Service Pack 2 (SP2) verwenden, verfügen Sie über eine integrierte Firewall, die standardmäßig aktiviert ist. Weitere Informationen zur Windows-Firewall, die in Windows Vista und Windows XP SP2 enthalten ist, finden Sie unter Das Wichtigste zur Windows-Firewall. ![]() Tipp: Wenn Sie Service Pack 2 nicht heruntergeladen haben, können Sie im Abschnitt Schützen Sie Ihren PC nachlesen, wie Sie dazu vorgehen müssen. Falls Sie Windows XP verwenden, aber Service Pack 2 nicht herunterladen möchten, können Sie immer noch auf die Internetverbindungsfirewall (ICF) zugreifen, die in Windows XP integriert ist, müssen diese jedoch erst einmal aktivieren. Hinweis: Die Windows-Firewall und die Internetverbindungsfirewall sind nicht als eigenständige Produkte erhältlich. Außerdem sind sie nicht für andere Betriebssysteme (wie Apple Macintosh oder Linux) oder für andere Windows-Versionen außer Windows Vista und Windows XP erhältlich. Windows Live OneCareWindows Live OneCare ist ein umfassender Sicherheitsdienst mit zusätzlicher Firewall. Die Windows Live OneCare-Firewall funktioniert in beide Richtungen, d. h. sowohl eingehender als auch ausgehender Datenverkehr wird kontrolliert. Außerdem wird die Firewall laufend aktualisiert, um Sie zu schützen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, lesen Sie 5 Gründe für die Nutzung von Windows Live OneCare zum Schutz Ihres Computers oder Testen Sie Windows Live OneCare 90 Tage lang kostenlos. SoftwarefirewallsSoftwarefirewalls eignen sich besonders für einzelne Computer und lassen sich problemlos mit Windows 98, Windows Me und Windows 2000 verwenden. (Windows Vista und Windows XP verfügen über eine integrierte Firewall - die Installation einer weiteren Firewall ist daher nicht erforderlich.) Softwarefirewalls sind von anderen Softwareherstellern erhältlich. Informationen zu Sonderangeboten für Antiviren- und Firewallprodukte finden Sie auf der Seite Sicherheitssoftware: Downloads und Testversionen.
HardwarerouterHardwarerouter sind besonders für private Netzwerke mit Internetverbindung zu empfehlen.
DrahtlosrouterWenn Sie ein Drahtlosnetzwerk haben oder planen, benötigen Sie einen Drahtlosrouter.
Weitere Schritte: Nutzen Sie ab sofort eine FirewallEine Verbindung mit dem Internet kann für unvorbereitete Benutzer Gefahren bergen. Durch eine Firewall können Sie das Risiko begrenzen. Die Installation einer Firewall ist nur der erste Schritt in Richtung Onlinesicherheit. Sie können die Sicherheit Ihres Computers weiter erhöhen, indem Sie Ihre Software regelmäßig aktualisieren und Antivirensoftware sowie Antispywaresoftware verwenden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Schützen Sie Ihren PC. |