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Immer am Puls der Zeit – mit den Branchenlösungen von Microsoft Dynamics für die Medien- und Unterhaltungsbranche

Medien und Unterhaltung in Deutschland: eine Bestandsaufnahme

Immer mehr Medien und Formate wetteifern um die Aufmerksamkeit von Zuschauern, Lesern und Hörern. Das Internet hat das Rezeptionsverhalten in den vergangenen Jahren noch einmal massiv verändert, und die damit einhergehende Digitalisierung von Inhalten ist für ein verstärktes Zusammenwachsen der Medien, also die Konvergenz von Fernsehen, Internet, Telekommunikation usw., verantwortlich. Die Folgen dieser Entwicklung, nämlich immer schnellere Veränderungen im Marktgeschehen sowie eine gestiegene Wettbewerbsintensität, bekommt die gesamte Medienbranche zu spüren. Gefragt sind innovative Strategien, um Inhalte crossmedial zu nutzen oder das Angebot, z. B. im Verlagswesen, attraktiver zu gestalten. Um dauerhaft am Markt zu bestehen, müssen Unternehmen flexibler auf neue Trends und Entwicklungen reagieren können. Schon heute dienen einzelne starke Medienmarken den Informationskonsumenten als Navigator in einem spezifischen Themenfeld und über alle medialen Ausdrucksformen hinweg. Ein gutes Beispiel für diese Syndizierung von Inhalten im Web-2.0-Zeitalter ist der SPIEGEL, der neben dem wöchentlich erscheinenden Printmagazin weitere Medienformate bedient: SPIEGEL TV, SPIEGEL ONLINE und eigene RSS-Feeds.

Für die Unternehmen in der Medien- und Unterhaltungsbranche bedeutet diese neue Vielfalt der Vertriebswege, dass Herstellungsprozesse und Geschäftsabläufe komplexer werden. In aller Munde sind derzeit auch die Herausforderungen und Chancen, die mit dem Zuwachs an User Generated Content im Web auf die Unternehmen zukommen. Das Internet wandelt sich von einem One-Way-Kommunikationskanal zu einem echten Dialogmedium, und aus dem passiven Informationskonsumenten wird ein aktiv am Kommunikationsprozess teilnehmender „Prosumer“, der Einträge zu den unterschiedlichsten Themen in Foren und Blogs verfasst oder selbstproduzierte Videos und Podcasts ins Netz stellt. Unternehmen in der Medien- und Unterhaltungsbranche können den Trend des lesergenerierten Contents für eigene Zwecke nutzen, z. B. um neue Erlösquellen zu identifizieren und am Aufwärtstrend in der Internetwerbung teilzuhaben.

Die Entwicklung hin zu dialogbasierten Formaten zieht bereits Budgetverschiebungen nach sich, um eine response-orientierte, individualisierte Kundenansprache zu ermöglichen. Mit den vielfältigen Informationen über Wünsche und Bedürfnisse auf Kundenseite aus den neuen Dialogformen haben es Unternehmen in der Medienbranche prinzipiell leichter, die aktuellen Trends zu identifizieren. So können Interessenten gezielt angesprochen und die Geschäftsbeziehungen zu Bestandskunden intensiviert werden. Das Internet ist zudem die optimale Plattform, um auch mit scheinbaren Nischenprodukten Umsätze zu erzielen (Stichwort Long-Tail).