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Alles für eine bürgernahe und kosteneffiziente Verwaltung: Branchenlösungen von Microsoft Dynamics für den Öffentlichen Dienst

Der öffentliche Dienst in Deutschland: eine Bestandsaufnahme

Die E-Government-Strategien, vor allem im Zuge der Deutschland Online-Initiative, haben in den letzten Jahren große Fortschritte mit sich gebracht – z. B. beim Aufbau von kommunalen Portalen, der Bereitstellung von webbasierten Dienstleistungen und der Integration von Fachverfahren und elektronischer Vorgangsbearbeitung. Doch längst nicht alle Möglichkeiten wurden bislang ausgeschöpft: Der Umgang mit der öffentlichen Verwaltung wird von vielen Einwohnern und Unternehmen noch immer als schwierig wahrgenommen – ein Resultat der meist komplexen Strukturen und wenig transparenten Abläufe in Behörden und Ämtern. Hier besteht weiterhin Handlungsbedarf. Auch die Interaktion mit ausländischen Unternehmen und Bürgern, die durch das Zusammenwachsen der europäischen Länder immer wichtiger wird, soll künftig einfacher werden.

Einen wichtigen Meilenstein markiert die EU-Dienstleistungsrichtlinie vom 12.12.2006, die bis Ende 2009 umgesetzt werden muss, um den Bürokratieabbau auf länder- und zwischenstaatlicher Ebene zu fördern. Die EU-DLR fordert die Schaffung eines Einheitlichen Ansprechpartners (EAP) und die Möglichkeit umfassender elektronischer Verfahrensabwicklung. Diese Anforderungen können im föderalen Deutschland jedoch nur erfüllt werden, wenn die Systeme aller beteiligten Stellen miteinander vernetzt werden. Handlungsbedarf besteht derzeit vor allem im Hinblick auf die vielfach veralteten IT-Systeme, die bei der öffentlichen Verwaltung im Einsatz sind. Für die meist organisch gewachsenen, heterogenen und wenig integrierten Systeme müssen Schnittstellen geschaffen oder kostengünstige neue Lösungen gefunden werden.

Die gegenwärtige wirtschaftliche Lage hat zudem zu einer angespannteren Haushaltslage der öffentlichen Hand geführt. Umso wichtiger ist es jetzt, dass alle Möglichkeiten genutzt werden, um die Zusammenarbeit im öffentlichen Dienst zu vereinfachen und die internen Prozesskosten im gesamten Verwaltungsapparat auf Ebene von Bund, Ländern und Kommunen zu reduzieren.