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Microsoft und Justizministerium Niedersachsen vereinbaren Sicherheitskooperation

Die Werkzeuge und Möglichkeiten, die moderne ITK-Technologie ihren Nutzern zur Verfügung stellt, kommen leider auch bei illegalen Machenschaften zum Einsatz. Während noch vor wenigen Jahren Hacker mit Viren und Würmern vor allem Aufsehen erregen wollten, gehen die Gefahren heute häufig von Kriminellen und organisierten Banden mit wirtschaftlichen Interessen aus. Diese Gefährdungen in Verbindung mit den verfügbaren technischen Möglichkeiten erfordern professionelle und schnelle Reaktion auf drohende Attacken. Angelika Gifford, Direktorin Public Sector und Mitglied der Geschäftsführung der Microsoft Deutschland GmbH, erklärt den Stellenwert des Themas für Microsoft: „Für uns hat Sicherheit höchste Priorität. Wir halten es daher für eine zentrale Aufgabe, unsere Kunden für Sicherheitsaspekte zu sensibilisieren und ihr Bewusstsein in diesem Bereich zu stärken. Die Möglichkeit, sich umfassend über aktuelle Sicherheitsrisiken zu informieren, ist dabei eine wesentliche Voraussetzung.“

Die niedersächsische Justizverwaltung arbeitet deshalb direkt mit der Microsoft Corporation in Redmond (USA) zusammen, um stets die aktuellen sicherheitsrelevanten Informationen zu erhalten. Zur Vertiefung dieser Zusammenarbeit hat die niedersächsische Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann auf der CeBIT 2007 das „Kooperationsabkommen zur Verbesserung der Sicherheit von Informationssystemen und Netzwerken“ mit Microsoft unterzeichnet. Bei einem sicherheitsrelevanten Vorfall stellt Microsoft Experten zur Verfügung, die das Justizministerium kompetent beraten und bei der Bewältigung auftauchender Probleme helfen. Darüber hinaus tauschen Microsoft und das Justizministerium kontinuierlich Informationen aus, sodass das Ministerium die Sicherheitslage immer aktuell im Blick hat. Zudem bietet Microsoft Schulungen für die Sicherheitsexperten des Ministeriums an.

„Für das Justizministerium ist das Thema Sicherheit aus zwei Gründen sehr wichtig: Erstens sind unsere Mitarbeiter auf die ständige Verfügbarkeit des Systems dringend angewiesen. Und zweitens spielt der Datenschutz in unserem Ministerium eine bedeutende Rolle – man denke nur an persönliche Daten von Menschen, die an laufenden Strafverfahren beteiligt sind“, erklärt Heister-Neumann den Nutzen des Abkommens. „Im Interesse der Sicherheit unserer rund 15.000 PC-Arbeitsplätze ist der direkte Draht zu Microsoft für uns von großem Nutzen.“

Neben der Systemsicherheit hat die Ministerin die Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter und die Investitionssicherheit im Blick. Auch die Justiz Niedersachsens steht vor der Herausforderung, IT-Systeme und Fachverfahren in immer schnelleren Aktualisierungszyklen mit tendenziell sinkendem Budget anzubieten. Im Rahmen des Projekts „Migration der Informationstechnik in der niedersächsischen Justiz“ (mit@justiz) hat das Ministerium deshalb bereits im vergangenen Jahr begonnen, den IT-Betrieb weitgehend zu zentralisieren und ein Servicedesk als erste Anlaufstelle für alle Anwender einzurichten. Gleichzeitig werden neueste Microsoft-Technologien eingeführt. „Wir als modernes und aufgeschlossenes Bundesland haben dieses Modellprojekt gestartet und waren auch bereit, Probleme in Kauf zu nehmen, die mit der Pilotphase zwangsläufig verbunden sind“, schildert die Justizministerin. „Aber wir haben festgestellt, dass die Vorteile, von denen wir als Erste profitieren können, die vergleichsweise kleinen Nachteile mehr als wettmachen.“ So hätte das Projekt mittlerweile echten Modellcharakter und zöge auch das Interesse anderer Bundesländer auf sich. „Mit Nordrhein-Westfalen herrscht bereits reger Austausch.“

Die Ministerin zeigte sich besonders interessiert am modernen Verwaltungsarbeitsplatz, den Microsoft in Halle 4 präsentierte. Im Zentrum des modularen Lösungskonzepts steht Microsoft Office. Über dessen vertraute Benutzeroberfläche erhalten Anwender Zugriff auf Fachanwendungen, Fachinformationen, Buchhaltungssysteme und Dokumentenmanagement-Lösungen. Der moderne Verwaltungsarbeitsplatz fungiert dabei nicht nur als bereits bekannte Bürokommunikationssoftware, sondern auch als intelligente Integrationsplattform. Über diese können die Mitarbeiter aus der gewohnten Office-Umgebung heraus auf historisch gewachsene Fachanwendungen zugreifen.

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Bild: Die Niedersächsische Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann testete auf der CeBIT 2007 bereits den Arbeitsplatz von morgen (von rechts: Dr. Ralph Guise-Rübe, Referatsleiter IT, Justizministerium Niedersachsen; Elisabeth Heister-Neumann, Justizministerin des Landes Niedersachsen; dahinter Norman Heydenreich, Government Relationship Manager, Microsoft Deutschland GmbH; Angelika Gifford, Direktorin Public Sector, Microsoft Deutschland GmbH)


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