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Konjunkturpaket II: Investition in die Zukunft

Konjunkturpaket II: Investition in die Zukunft

Zusätzliche Investitionen von mindestens 625 Millionen Euro sollen im Bundesland Rheinland-Pfalz bis 2011 die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise abfedern. Ganz im Sinne der Forderung nach Nachhaltigkeit räumt das Konjunkturprogramm der Bildung einen wichtigen Platz ein: Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur unter Ministerin Doris Ahnen investiert unter anderem zusätzlich zehn Millionen Euro in die Förderung der Medienkompetenz.


Bereits im Frühjahr 2007 hat die Landesregierung von Rheinland-Pfalz das Zehn-Punkte-Programm „Medienkompetenz macht Schule“ gestartet, das mit Landesmitteln die Voraussetzungen für die Medienerziehung an allen Schulen und die IT-Ausstattung an mindestens 200 Schulen verbessert. „Mit den jüngst zugesagten Mitteln aus dem Konjunkturpaket II können wir die IT-Ausstattung an weiteren 200 Schulen ergänzen“, erklärt Gabriele Lonz, Leiterin der Geschäftsstelle „Medienkompetenz macht Schule“ im Landesmedienzentrum Rheinland-Pfalz. „Das Zehn-Punkte-Programm fördert mit verschiedenen Initiativen und Projekten die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern in allen Schulen. Die Investitionen aus dem Konjunkturpaket II konzentrieren sich jedoch auf die Sekundarstufen I und II und finanzieren in den beteiligten Schulen unter anderem Laptopwagen und interaktive Wandtafeln.“ Die aus diesen Mitteln erworbene Hard- und Software macht Schülern, Eltern und Lehrkräften zahlreiche Medienangebote zugänglich. „Wir möchten möglichst vielen in der Schule den Umgang mit digitalen Medien ermöglichen und die jungen Menschen im selbstverantwortlichen und kritischen Umgang mit modernen Medien schulen“, schildert Lonz die Ziele. Da die Schüler für Information und Kommunikation mittlerweile überwiegend elektronische Medien nutzen, sei es wichtig, sie über die Vorzüge, aber auch die Risiken umfassend aufzuklären und ihre Medienkompetenz zu fördern. Die Geschäftsstelle arbeitet dazu eng mit verschiedensten Partnern zusammen, um möglichst viele Aspekte abzudecken. „Die Jugendlichen sollen die Werkzeuge an die Hand bekommen, mit denen sie effizient recherchieren und kommunizieren können. Um sich andererseits auch vor Risiken wie dem Missbrauch persönlicher Daten schützen zu können, lernen sie unter anderem aber auch, welche persönlichen Daten sie veröffentlichen können und welche im Netz nichts verloren haben.“

Damit die Schüler das Erlernte gleich anwenden können, kommen im Unterricht zunehmend digitale Medien zum Einsatz. „Viele Lehrkräfte benötigen anfänglich Schulungen, damit sie die multimedialen Werkzeuge sinnvoll einsetzen können“, berichtet Lonz. Die Nachfrage nach den Weiterbildungen reißt auch im dritten Jahr der Projektlaufzeit nicht ab, „denn es gibt sehr viele positive Rückmeldungen über die Arbeit in virtuellen Lernumgebungen.“ Die Lehrkräfte freuen sich über den Motivationsschub, den das multimediale Lernen bei vielen Schülern bewirkt. Sie können mit den neuen Werkzeugen sehr viel selbstständiger arbeiten; und viele Eltern halten es für einen wichtigen Fortschritt, dass ihre Kinder das virtuelle Klassenzimmer auch dann besuchen können, wenn sie krank sind. „Da viele Lehrkräfte ihre Unterrichtsmaterialien und Übungsaufgaben im Netz ablegen, können die Schülerinnen und Schüler ihre Lücken leichter schließen, wenn sie im Unterricht gefehlt haben“, erläutert Lonz. Einen hohen Stellenwert genießt überdies die Zusammenarbeit mit den Eltern. „Viele Eltern kennen sich in der digitalen Welt nicht gut aus, möchten aber gern auf dem Wissensstand ihrer Kinder diskutieren können und die Verantwortung nicht allein den Lehrkräften überlassen“, schildert Lonz. „Dafür wurde eine zentrale Agentur eingerichtet, die die Schulen und Eltern bei der Organisation von Elternabenden unterstützt. Über ein Portal können sich die Eltern informieren und Elternabende mit externen Referenten zu verschiedenen Themen buchen.“ Für die Finanzierung der Veranstaltungen steht den Schulen ein Budget zur Verfügung.

Das umfassende Schulungsangebot für die verschiedenen Zielgruppen kann die Initiative „Medienkompetenz macht Schule“ dank zahlreicher starker Partner anbieten. „Zu unserem Netzwerk gehören die EU-Initiative ,Klicksafe‘, ‚jugendschutz.net‘, die Verbraucherzentrale, der Landesbeauftragte für den Datenschutz, die Polizei, das Institut für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung, die Medienkompetenznetzwerke, der Südwestrundfunk, die Dienstleistungsgesellschaft für Informatik, Elternbeiräte sowie weitere Institutionen und Unternehmen“, zählt Lonz stolz auf. „Diese enge Zusammenarbeit ist eine hervorragende Grundlage für unsere Arbeit, denn wir erhalten von etlichen Experten zu den verschiedensten Themen wertvolle Unterstützung. Und genau diese macht aus den Mitteln des Konjunkturprogramms eine zukunftssichere Investition: Wissen und Kompetenzen, die uns und der nachfolgenden Generation langfristig zugutekommen.“

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen zu diesem Thema? Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an egovinfo@microsoft.com

Weiterführende Informationen:

Medienkompetenz macht Schule
Das Zehn-Punkte-Programm „Medienkompetenz macht Schule“ wurde im Jahr 2007 vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur in Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und der „Zentralstelle IT-Management, Multimedia, eGovernment und Verwaltungsmodernisierung“ im Ministerium des Innern und für Sport auf den Weg gebracht. 50 allgemeinbildende und berufsbildende Schulen haben bereits in den Jahren 2007 und 2008 unter anderem eine zusätzliche technische Ausstattung – Laptopwagen und ein pädagogisches Standardnetzwerk – im Wert von 40.000 Euro erhalten.
http://medienkompetenz.rlp.de/10-punkte-programm.html

Digitales Klassenzimmer als Bildungsinvestition
Bildung ist eine Investition in die Zukunft Deutschlands. Gute IT-Ausstattung an Schulen in Verbindung mit innovativen Lehrkonzepten und elektronischen Lernressourcen ermöglicht allen Kindern Zugang zu einer längst unentbehrlich gewordenen Kulturtechnik – und damit Chancengleichheit für diejenigen, die keinen IT-Zugang zu Hause haben. Langfristige Perspektiven sind die Verbesserung der Berufschancen für alle Kinder, da immer mehr Arbeitsplätze IT-Kompetenzen verlangen – und damit die Sicherung des steigenden Fachkräftebedarfs.
www.microsoft.com/germany/government/schwerpunktthemen/konjunkturpaket

Kooperation für die Bildung: Microsoft und das Land Rheinland-Pfalz
Microsoft und das Land Rheinland-Pfalz haben im März 2005 eine weitreichende Kooperationsvereinbarung zur Zusammenarbeit in den Bereichen Medien und IT unterzeichnet. Zu den Inhalten der Kooperation gehören gemeinsame Projekte in den Bereichen Bildung, Gründerförderung und eGovernment, die den Zugang zu modernen Informations- und Kommunikationstechnologien fördern. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf Projekten im Bildungsbereich, angefangen von der Schlaumäuseinitiative (in Kindergärten spielerisch Sprachkompetenz ausbauen), bis hin zu Programmen für Auszubildende (IT-Fitness Initiative) und an Schulen (IT Academies). Künftig wird auch der Aspekt Medienkompetenz und Jugendschutz in der Kooperation eine zunehmende Rolle einnehmen.
www.microsoft.de/politik
www.schlaumaeuse.de
www.it-fitness.de
http://msdn.microsoft.com/de-de/academic

Microsoft für Medienkompetenz und Jugendschutz
Microsoft ist Mitglied in mehreren bundesweiten Netzwerken und Initiativen, die sich für Medienkompetenz und Jugendschutz starkmachen:
Sicherheit macht Schule
www.sicherheit-macht-schule.de

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