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TU München: Ortsunabhängige Nutzung von Software durch Windows Server 2008

Etwa 1.000 Studenten der Fakultät Physik der Technischen Universität München (TUM) können ab sofort an jedem PC mit Online-Verbindung auf wichtige Standardapplikationen zugreifen. Neben Programmen des Microsoft Office 2007 Systems stehen auch wissenschaftliche Programme zur Datenauswertung und für physikalische Berechnungen zur Verfügung. Durch Beratung und Know-how-Transfer unterstützt Microsoft als Technologiepartner die von der TUM ins Leben gerufene Initiative „Windows für Wissenschaft“. So verbessert sich das Softwareangebot für die zukünftigen Physiker der TUM deutlich.

Die Studenten benötigen nicht mehr unbedingt die Standardprogramme auf ihren PCs zu Hause. Denn sie können nicht nur in allen Hörsälen und Labors der Universität, sondern auch am heimischen PC oder unterwegs die Software der Uni kostenlos nutzen. Die Programme lassen sich durch einen Doppelklick wie lokale Applikationen starten. Tatsächlich laufen diese aber auf Basis von Microsoft Windows Server 2008 und der Schlüsselfunktion Hyper-V im Rechenzentrum. Die Studenten können damit, unabhängig von ihrem Arbeitsplatz, immer auf die notwendigen Programme sicher zugreifen. Da sie neben den Standard-Lösungen auch spezielle Anwendungen in den Gebieten Elementarteilchen- und Kernphysik, kondensierte Materie und Biophysik benötigen, steht neben den Microsoft Office-Programmen auch Software zur Durchführung physikalischer Berechnungen, Analysen und Visualisierungen wie Mathematica von Wolfram, Matlab von Mathworks und Origin von OriginLab zur Verfügung.

Die Initiative „Windows für Wissenschaft" hat Prof. Dr. Peter Vogl, Inhaber des Lehrstuhls für Theoretische Physik III der TUM, ins Leben gerufen. Microsoft ist neben Dell, infoWAN und IntegraTUM an der Initiative beteiligt. Ziele sind neben Kosteneinsparungen die Steigerung der Professionalität der Ausbildung und ein effizienteres Studium. „Gemeinsam mit den Studierenden haben wir dies dank der Studiengebühren realisieren können und die hohe Akzeptanz und Intensität der Nutzung des Applikationsservers hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen", so Vogl. Die Lösung, Software über einen Applikationsserver anzubieten, erweist sich für die TUM als äußerst wirtschaftlich: Gegenüber den Kosten für die lokale Installation der Programme auf jedem einzelnen studentischen oder universitären PC ist der Server-basierte Einsatz deutlich günstiger. So fallen die reinen Anschaffungskosten bis zu 90 Prozent geringer aus. Darüber hinaus ergeben sich Einsparpotentiale aufgrund des niedrigeren Administrations- und Wartungsaufwands. Damit erhalten Studierende der Physik einen wertvollen Gegenwert für ihre Studienbeiträge: kürzeres Studium, professionellere Hilfsmittel, nützliche IT-Kenntnisse. Die TUM leistet so zusammen mit Microsoft und den anderen Unternehmen einen wichtigen Beitrag, die Qualität ihrer Ausbildung weiter zu steigern.

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