| Einleitung | |
| Vorbereitung | |
| Sichern der Server | |
| Wiederherstellen von Daten aus der Sicherung | |
| Weiterführende Informationen |
In diesem Dokument wird erläutert, wie Sie Ihre Server und Ihre Daten mithilfe einer Sicherung schützen.
Eine Sicherung verhindert den Verlust von Daten bei einem Ausfall der Hardware oder der Speichermedien des Servers. Wenn die ursprünglichen Daten auf der Festplatte versehentlich gelöscht oder überschrieben werden oder wenn der Zugriff auf diese Daten aufgrund einer Fehlfunktion der Festplatte nicht mehr möglich ist, können Sie die Daten problemlos aus der archivierten Kopie heraus wiederherstellen.
Dieses Dokument deckt die folgenden Aufgaben ab:
| • | Erstellen einer Notfalldiskette. Diese Aufgabe nimmt etwa 5 Minuten oder länger in Anspruch. |
| • | Sichern der Datei- und Druckserver und anschließendes Archivieren der Daten. Diese Aufgabe nimmt etwa 10 Minuten in Anspruch. Bei umfangreichen Daten für die Sicherung ist der Zeitaufwand höher. |
| • | Wiederherstellen von Dateien aus der Sicherung. Diese Aufgabe nimmt etwa 5 Minuten in Anspruch. |
| • | Wiederherstellen der Systemdateien mithilfe einer Notfalldiskette. Diese Aufgabe nimmt etwa 5 Minuten in Anspruch. |
Sobald Sie die oben genannten Aufgaben erledigt haben, ist Ihr Server besser vor Datenverlusten und Hardware-Fehlfunktionen geschützt.
WICHTIG: Die schrittweisen Anleitungen in diesem Dokument gehen jeweils von der Standardform des Startmenüs aus, die beim Installieren des Betriebssystems angelegt wird. Falls Sie die Einstellungen für Ihr Startmenü geändert haben, können entsprechend geringfügige Abweichungen auftreten.
Die Empfehlungen in diesem Dokument gelten nur für Datei- und Druckserver, auf denen Microsoft® Windows® 2000 Server ausgeführt wird. In den nachstehenden Abschnitten werden die Optionen aufgeführt, die Sie vor dem Anfertigen von Sicherungskopien der Server in Betracht ziehen sollten.
Der Sicherungsspeicher kann aus einer Festplatte oder auch aus einem separaten Speichergerät bestehen, z. B. aus einem Bandlaufwerk.
Die Sicherung auf Band empfiehlt sich, weil Sie in diesem Fall eine Sicherung erstellen und dann das Band an einem anderen Ort getrennt vom Computer aufbewahren können. So sind Sie nicht nur gegen einen Ausfall der Festplatte geschützt, sondern auch vor Datenverlusten aufgrund eines Brandes oder anderer katastrophaler Ereignisse.
Wenn Sie die Sicherung auf einer Festplatte vornehmen, verwenden Sie eine Festplatte, die von der primären Festplatte getrennt ist, für den Fall, dass die primäre Festplatte ausfällt. Die Sicherung auf einer Festplatte ist zwar bequem, bietet jedoch keinen Schutz bei katastrophalen Ereignissen.
Sicherungen sollten nach Möglichkeit spät am Abend oder am Wochenende vorgenommen werden oder auch zu einem Zeitpunkt, an dem der Server nicht genutzt wird. Es ist zwar möglich, Dateien zu sichern, die geöffnet sind oder bereits verwendet werden. Unter Umständen werden jedoch bestimmte Dateien, die von anderen Prozessen offen gehalten werden, bei der Sicherung übersprungen. Beim Ausführen der Sicherungsfunktion sollten Sie daher alle Anwendungen schließen, damit die Anzahl der nicht gesicherten Dateien auf ein Minimum reduziert wird.
Planen Sie in wöchentlichen Abständen eine normale Sicherung aller Daten (einschließlich Systemstatusdaten für den Server) ein. Bei einer normalen Sicherung werden alle ausgewählten Dateien erfasst; diese Dateien werden dann als gesichert gekennzeichnet. Des Weiteren sollten Sie eine wöchentliche differenzielle Sicherung einplanen, die an einem anderen Wochentag als die normale Sicherung durchzuführen ist. Bei einer differenziellen Sicherung werden alle Dateien kopiert, die seit der letzten normalen Sicherung erstellt oder geändert wurden (also die „Differenzen“). Die Dateien werden dabei nicht als gesichert gekennzeichnet. Geänderte Dateien werden somit im Rahmen der nächsten normalen Sicherung wie gewohnt erfasst. Eine differenzielle Sicherung nimmt weniger Zeit in Anspruch als eine normale Sicherung. Wenn Sie eine Kombination aus normalen und differenziellen Sicherungsvorgängen ausführen, benötigen Sie für die Wiederherstellung von Daten entsprechend die letzte normale Sicherung und die letzte differenzielle Sicherung. Die Systemstatusdaten für den Server bestehen aus einer Reihe systemspezifischer Daten, die vom Betriebssystem gepflegt werden und als Einheit zu sichern sind. Dies ist keine Sicherung des gesamten Systems. Die Systemstatusdaten umfassen die Registrierung, die COM+-Klassen in der Registrierungsdatenbank, die Systemdateien und die Startdateien. Hinzu kommen außerdem noch die Dateien, die unter Windows-Dateischutz stehen. Auch alle Verschlüsselungsschlüssel sollten in die Sicherung aufgenommen werden.
Zum Sichern von Dateien und Ordnern benötigen Sie bestimmte Berechtigungen und Benutzerrechte. Beim zeitlichen Planen der Sicherungen werden Sie aufgefordert, Informationen zu den Benutzern einzugeben, die die Sicherung ausführen. Wenn Sie der Gruppe „Administratoren“ oder „Sicherungs-Operatoren“ auf dem lokalen Computer angehören, können Sie alle Dateien und Ordner auf dem lokalen Computer sichern. Falls Sie zur Gruppe „Administratoren“ oder „Sicherungs-Operatoren“ der Domäne gehören, können Sie jedoch nur Daten auf den Domänencontrollern sichern. Um Daten auf anderen Computern in der Domäne zu sichern, muss die Gruppe „Administratoren“ der Gruppe „Domänen-Admins“ hinzugefügt werden (bzw. die Gruppe „Sicherungs-Operatoren“ der lokalen Gruppe „Sicherungs-Operatoren“ auf einem Computer, der der Domäne angehört).
Wenn Sie Dateien sichern möchten, ohne der Gruppe „Sicherungs-Operatoren“ für die Domäne anzugehören, müssen Sie als Eigentümer der zu sichernden Dateien und Ordner fungieren oder mindestens eine der folgenden Berechtigungen für die zu sichernden Dateien und Ordner besitzen: Lesen, Lesen und Ausführen, Ändern, Vollzugriff.
Neben regelmäßigen Sicherungen Ihrer Daten sollten Sie eine Notfalldiskette mit der Sicherungsfunktion erstellen, sobald Sie den Server in die Produktionsumgebung integrieren. Auch vor und nach größeren Änderungen am System, beispielsweise bei Software- und Hardware-Aktualisierungen, sollte eine solche Diskette angelegt werden. Die Notfalldiskette enthält eine Sicherungskopie der Betriebssystemdateien und fungiert als bootfähige Diskette, mit der Sie den Computer starten können, falls ein normaler Start nicht möglich ist. Zum Erstellen einer Notfalldiskette halten Sie eine Diskette bereit, die als bootfähige Diskette eingerichtet werden kann.
Alternativ reparieren Sie das System über die Wiederherstellungskonsole. Diese Vorgehensweise wird jedoch nur für fortgeschrittene Benutzer empfohlen, die die fehlerhaften Treiber und Dateien mithilfe einfacher Befehle erkennen und lokalisieren können. Des Weiteren benötigen Sie das Kennwort für das Konto des vordefinierten Administrators, um die Wiederherstellungskonsole nutzen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter „Checklist: Recovering a system that will not start“ auf der Microsoft TechNet-Website unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=22449 (englischsprachig).
Der nachstehende Abschnitt enthält schrittweise Anleitungen für folgende Vorgänge:
| • | Erstellen einer Notfalldiskette |
| • | Sichern der Datei- und Druckserver |
Eine Notfalldiskette dient als letzter Ausweg bei der Wiederherstellung eines Systems, der erst dann herangezogen wird, wenn alle anderen Möglichkeiten erschöpft sind, z. B. die Startoptionen zum Starten im abgesicherten Modus oder mit der letzten als funktionierend bekannten Konfiguration.
| • | Sie können dieses Verfahren nur dann ausführen, wenn Sie der Gruppe „Administratoren“ oder „Sicherungs-Operatoren“ auf dem lokalen Computer angehören oder die entsprechenden Berechtigungen besitzen. Falls der Computer ein Teil einer Domäne ist, können die Mitglieder der Gruppe „Domänen-Admins“ dieses Verfahren ausführen. |
| • | Für diesen Schritt benötigen Sie die Sicherungsfunktion. Halten Sie außerdem eine leere Diskette bereit, die als Notfalldiskette eingerichtet wird. Hinweis: Die Bildschirmfotos in diesem Dokument stammen aus einer Testumgebung. Die Domänen- und Servernamen in Ihrer eigenen Umgebung können ggf. von den hier gezeigten Namen abweichen. |
So erstellen Sie eine Notfalldiskette
1. | Klicken Sie auf Start, dann auf Ausführen, geben Sie ntbackup ein, und klicken Sie auf OK. |
2. | Das Sicherungsprogramm wird geöffnet. Klicken Sie auf Notfalldiskette. |
3. | Der Bildschirm Notfalldiskette wird geöffnet. Folgen Sie den Anweisungen in diesem Bildschirm. Legen Sie eine Diskette in das Laufwerk A ein, und klicken Sie auf OK. Mit der Option Die Registrierung im Wiederherstellungsverzeichnis sichern speichern Sie die aktuellen Registrierungsdateien in einem Ordner im Ordner „ %systemroot% \repair“. Dies ist insbesondere dann von Nutzen, wenn das System bei einem Ausfall der Festplatte wiederhergestellt werden muss. |
4. | Im Bildschirm Notfalldiskette wird die Meldung angezeigt, dass Sie die Diskette entnehmen können. Beschriften Sie die Diskette dabei in jedem Fall mit den angezeigten Angaben. |
5. | Bewahren Sie die Diskette an einem sicheren Ort in der Nähe des Computers auf. Mit dieser Diskette (gemeinsam mit der Installations-CD) können Sie den Computer starten und wiederherstellen. Hinweis: Bei der Reparatur werden Informationen aus dem Ordner „ %systemroot% \repair“ herangezogen. Dieser Ordner darf unter keinen Umständen geändert oder gelöscht werden. |
Zum Schutz Ihrer Server sollten Sie alle Daten in regelmäßigen Abständen sichern. Es wird empfohlen, in wöchentlichen Abständen eine normale Sicherung aller Daten (mit Systemstatusdaten für den Server) einzuplanen. Bei einer normalen Sicherung werden alle ausgewählten Dateien erfasst; diese Dateien werden dann als gesichert gekennzeichnet. Des Weiteren sollten Sie auch eine wöchentliche differenzielle Sicherung einplanen. Bei einer differenziellen Sicherung werden alle Dateien kopiert, die seit der letzten normalen Sicherung erstellt oder geändert wurden (also die „Differenzen“).
| • | Sie können dieses Verfahren nur dann ausführen, wenn Sie der Gruppe „Administratoren“ oder „Sicherungs-Operatoren“ auf dem lokalen Computer angehören oder die entsprechenden Berechtigungen besitzen. Falls der Computer ein Teil einer Domäne ist, können die Mitglieder der Gruppe „Domänen-Admins“ dieses Verfahren ausführen. |
| • | Für diesen Schritt benötigen Sie das Sicherungsprogramm. |
So planen Sie eine wöchentliche normale Sicherung
1. | Klicken Sie auf Start, dann auf Ausführen, geben Sie ntbackup ein, und klicken Sie auf OK. |
2. | Das Sicherungsprogramm wird geöffnet. Klicken Sie auf Sicherungs-Assistent und dann auf Weiter. |
3. | Klicken Sie im Sicherungs-Assistenten auf der Seite Zu sichernde Daten auf Ausgewählte Dateien, Laufwerke oder Netzwerkdaten sichern und dann auf Weiter. Sollen alle Daten auf dem Computer bei der geplanten Sicherung berücksichtigt werden, klicken Sie auf Alle Dateien auf diesem Computer sichern. |
4. | Klicken Sie auf der Seite Zu sichernde Elemente auf die gewünschten Elemente, um weitere Informationen anzuzeigen. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Systemstatus sowie die Kontrollkästchen für alle Laufwerke oder Ordner, in denen sich Daten befinden, die in regelmäßigen Abständen gesichert werden sollen. Klicken Sie anschließend auf Weiter.
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5. | Klicken Sie auf der Seite Speicherort der Sicherung auf das Dropdown-Menü, oder klicken Sie auf Durchsuchen, und wählen Sie den Pfad aus, unter dem die Sicherungskopie gespeichert werden soll. Geben Sie unter Sicherungsmedium oder Dateiname einen aussagekräftigen Namen für die Sicherungskopie ein, und klicken Sie auf Weiter.
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6. | Klicken Sie auf der Seite Fertigstellen des Assistenten auf Erweitert. |
7. | Klicken Sie auf der Seite Typ der Sicherung im Dropdown-Menü auf Normal, und klicken Sie auf Weiter.
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8. | Aktivieren Sie auf der Seite Sicherungsoptionen das Kontrollkästchen Daten nach der Sicherung überprüfen, und klicken Sie auf Weiter. |
9. | Aktivieren Sie auf der Seite Optionen der Medien die Option Sicherungskopie dem Medium anhängen, und klicken Sie auf Weiter.
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10. | Übernehmen Sie die Standardbezeichnung auf der Seite Sicherungsbezeichnung, oder geben Sie eine andere Bezeichnung ein, und klicken Sie auf Weiter.
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11. | Klicken Sie auf der Seite Zeitpunkt der Sicherung auf Später, so dass die Sicherung erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt wird. |
12. | Geben Sie im Dialogfeld Kontoinformationen festlegen unter Ausführen als die Domäne oder die Arbeitsgruppe sowie den Benutzernamen des Kontos ein, das die Berechtigung zum Ausführen von Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgängen besitzt. Verwenden Sie das Format Domäne \ Benutzername bzw. Arbeitsgruppe \ Benutzername. Geben Sie unter Kennwort das Kennwort für das Benutzerkonto ein. Wiederholen Sie das Kennwort unter Kennwort bestätigen, und klicken Sie auf OK.
Aktualisieren Sie das Kennwort in der geplanten Aufgabe, wenn das Kennwort des Kontos geändert wird oder abläuft, damit sichergestellt ist, dass die Sicherungsvorgänge tatsächlich wie geplant ausgeführt werden. |
13. | Geben Sie unter Zeitplaneintrag einen aussagekräftigen Namen unter Auftrag ein, und klicken Sie auf Zeitplan festlegen. |
14. | Klicken Sie im Dialogfeld Auftrag planen unter Task ausführen im Dropdown-Menü auf Wöchentlich.
|
15. | Wählen Sie unter Startzeit die gewünschte Startzeit für den Sicherungsvorgang mit den Pfeilen nach oben und unten aus. Klicken Sie auf Erweitert, wenn Sie ein Anfangs- und Enddatum für die geplante Aufgabe festlegen möchten oder wenn die geplante Aufgabe wiederholt in einem bestimmten Zeitabstand ausgeführt werden soll. |
16. | Wählen Sie unter Task wöchentlich ausführen mindestens einen Wochentag aus, an dem die Sicherung vorgenommen werden soll, und klicken Sie auf OK. |
17. | Klicken Sie auf der Seite Zeitpunkt der Sicherung auf Weiter. |
18. | Prüfen Sie die Einstellungen auf der Seite Fertigstellen des Assistenten, und klicken Sie auf Fertig stellen. Hinweis: Lassen Sie ein zusammenfassendes Sicherungsprotokoll erstellen, aus dem hervorgeht, ob die Sicherung erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Klicken Sie hierzu auf das Menü Extras und dann auf Optionen. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Sicherungsprotokoll die Option Zusammenfassung. |
So planen Sie eine wöchentliche differenziale Sicherung
1. | Klicken Sie auf Start, dann auf Ausführen, geben Sie ntbackup ein, und klicken Sie auf OK. |
2. | Das Sicherungsprogramm wird geöffnet. Klicken Sie auf Sicherungs-Assistent und dann auf Weiter. |
3. | Klicken Sie im Sicherungs-Assistenten auf der Seite Zu sichernde Daten auf Ausgewählte Dateien, Laufwerke oder Netzwerkdaten sichern und dann auf Weiter. |
4. | Klicken Sie auf der Seite Zu sichernde Elemente auf die gewünschten Elemente, um weitere Informationen anzuzeigen. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Systemstatus sowie die Kontrollkästchen für alle Laufwerke oder Ordner, in denen sich Daten befinden, die in regelmäßigen Abständen gesichert werden sollen. Klicken Sie anschließend auf Weiter.
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5. | Klicken Sie auf der Seite Speicherort der Sicherung auf das Dropdown-Menü, oder klicken Sie auf Durchsuchen, und wählen Sie den Pfad aus, unter dem die Sicherungskopie gespeichert werden soll. Geben Sie unter Sicherungsmedium oder Dateiname einen aussagekräftigen Namen für die Sicherungskopie ein, und klicken Sie auf Weiter.
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6. | Klicken Sie auf der Seite Fertigstellen des Assistenten auf Erweitert. |
7. | Klicken Sie auf der Seite Typ der Sicherung unter Wählen Sie den Sicherungsvorgang, der ausgeführt werden soll auf Differenziell, und klicken Sie auf Weiter.
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8. | Aktivieren Sie auf der Seite Sicherungsoptionen das Kontrollkästchen Daten nach der Sicherung überprüfen, und klicken Sie auf Weiter. |
9. | Aktivieren Sie auf der Seite Optionen der Medien die Option Sicherungskopie dem Medium anhängen, und klicken Sie auf Weiter.
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10. | Übernehmen Sie die Standardbezeichnung auf der Seite Sicherungsbezeichnung, oder geben Sie eine andere Bezeichnung ein, und klicken Sie auf Weiter.
|
11. | Klicken Sie auf der Seite Zeitpunkt der Sicherung auf Später, so dass die Sicherung erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt wird. |
12. | Geben Sie im Dialogfeld Kontoinformationen festlegen unter Ausführen als die Domäne oder die Arbeitsgruppe sowie den Benutzernamen des Kontos ein, das die Berechtigung zum Ausführen von Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgängen besitzt. Verwenden Sie das Format Domäne \ Benutzername bzw. Arbeitsgruppe \ Benutzername. Geben Sie unter Kennwort das Kennwort für das Benutzerkonto ein. Wiederholen Sie das Kennwort unter Kennwort bestätigen, und klicken Sie auf OK.
Aktualisieren Sie das Kennwort in der geplanten Aufgabe, wenn das Kennwort des Kontos geändert wird oder abläuft, damit sichergestellt ist, dass die Sicherungsvorgänge tatsächlich wie geplant ausgeführt werden. |
13. | Geben Sie unter Zeitplaneintrag einen aussagekräftigen Namen unter Auftrag ein, und klicken Sie auf Zeitplan festlegen. |
14. | Klicken Sie im Dialogfeld Auftrag planen unter Task ausführen im Dropdown-Menü auf Wöchentlich.
|
15. | Wählen Sie unter Startzeit die gewünschte Startzeit für den Sicherungsvorgang mit den Pfeilen nach oben und unten aus. Legen Sie dann unter Task wöchentlich ausführen die Wochentage fest, an denen die differenzielle Sicherung vorgenommen werden soll. Es wird empfohlen, die differenzielle Sicherung an einem anderen Wochentag einzuplanen als die normale Sicherung. Klicken Sie auf Erweitert, wenn Sie ein Anfangs- und Enddatum für die geplante Aufgabe festlegen möchten oder wenn die geplante Aufgabe wiederholt in einem bestimmten Zeitabstand ausgeführt werden soll. Klicken Sie abschließend auf OK. |
16. | Klicken Sie auf der Seite Zeitpunkt der Sicherung auf Weiter. |
17. | Prüfen Sie die Einstellungen auf der Seite Fertigstellen des Assistenten, und klicken Sie auf Fertig stellen. Hinweis: Lassen Sie ein zusammenfassendes Sicherungsprotokoll erstellen, aus dem hervorgeht, ob die Sicherung erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Klicken Sie hierzu auf das Menü Extras und dann auf Optionen. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Sicherungsprotokoll die Option Zusammenfassung. |
Durch einen Vergleich der gesicherten Daten mit den ursprünglichen Daten auf der Festplatte stellen Sie sicher, dass die Daten völlig identisch sind. Es wird empfohlen, nur die Sicherungskopien von Datendateien zu überprüfen. Bei Systemsicherungen gestaltet sich eine Überprüfung aufgrund der fortlaufenden Änderungen an den Systemdateien eher schwierig. Einige Datendateien, die während des Sicherungsvorgangs anderweitig in Gebrauch waren, führen ggf. zu einem Fehler bei der Datenüberprüfung. Im Allgemeinen können diese Fehler jedoch ignoriert werden. Falls zahlreiche Überprüfungsfehler vorliegen, kann dies auf ein Problem bei den Medien hinweisen oder auch bei der Datei, in der die Daten gesichert werden sollten. Verwenden Sie in diesem Fall ein anderes Medium, oder legen Sie eine andere Datei fest, und wiederholen Sie den Sicherungsvorgang.
Zum Überprüfen der Daten nach der Sicherung aktivieren Sie bei der Sicherungsfunktion auf der Seite Sicherungsoptionen das Kontrollkästchen Daten nach der Sicherung überprüfen.
Hinweis: Bei Aktivierung dieser Option dauert die Sicherung unter Umständen erheblich länger.
Für die Wiederherstellung des Servers stehen verschiedene Optionen zur Auswahl. Dies richtet sich danach, welche Dateien wiederhergestellt werden müssen und ob das System normal gestartet werden kann oder nicht. Dieser Abschnitt behandelt die folgenden Verfahren:
| • | Wiederherstellen von Dateien aus der Sicherung |
| • | Wiederherstellen der Systemdateien mithilfe einer Notfalldiskette |
Wenn die ursprünglichen Daten auf der Festplatte versehentlich gelöscht oder überschrieben wurden oder wenn der Zugriff auf diese Daten aufgrund einer Fehlfunktion der Festplatte nicht mehr möglich ist, können Sie die Daten aus der Sicherungskopie heraus wiederherstellen.
| • | Sie können dieses Verfahren nur dann ausführen, wenn Sie der Gruppe „Administratoren“ oder „Sicherungs-Operatoren“ auf dem lokalen Computer angehören oder die entsprechenden Berechtigungen besitzen. Falls der Computer ein Teil einer Domäne ist, können die Mitglieder der Gruppe „Domänen-Admins“ dieses Verfahren ausführen. |
| • | Für diesen Schritt benötigen Sie die Sicherungsfunktion. Wenn Sie normale und differenzielle Sicherungen gemeinsam durchführen, müssen für das Wiederherstellen der Dateien und Ordner sowohl die letzte normale als auch die letzte differenzielle Sicherung vorhanden sein. |
So stellen Sie Dateien aus der Sicherung wieder her
1. | Klicken Sie auf Start, dann auf Ausführen, geben Sie ntbackup ein, und klicken Sie auf OK. | ||||||
2. | Das Sicherungsprogramm wird geöffnet. Klicken Sie auf Wiederherstellungsassistent und dann auf Weiter. | ||||||
3. | Wählen Sie auf der Seite WiederherzustellendesObjekt die gewünschten Dateien und Ordner aus, und klicken Sie auf Weiter. | ||||||
4. | Klicken Sie auf der Seite Fertigstellen des Assistenten auf Erweitert. | ||||||
5. | Führen Sie auf der Seite Zielort der Wiederherstellung in der Dropdown-Liste Dateien wiederherstellen in einen der folgenden Schritte aus:
Bei den Optionen Alternativer Bereich und Einzelner Ordner geben Sie jeweils den Pfad für den Ordner unter Alternativer Bereich ein, oder wechseln Sie mit Durchsuchen zum gewünschten Ordner. Klicken Sie anschließend auf Weiter. | ||||||
6. | Führen Sie auf der Seite Optionen der Wiederherstellung einen der folgenden Schritte aus:
Klicken Sie anschließend auf Weiter. | ||||||
7. | Auf der Seite Erweiterte Wiederherstellungsoptionen erhalten Sie die Möglichkeit, die speziellen Optionen für die Wiederherstellung anzupassen, beispielsweise die Wiederherstellung der Sicherheitseinstellungen, die Wechselmediendatenbank oder die Daten zu den Abzweigungspunkten.
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8. | Klicken Sie anschließend auf Weiter. | ||||||
9. | Prüfen Sie die Einstellungen auf der Seite Fertigstellen des Assistenten, und klicken Sie auf Fertig stellen. |
| • | Für diesen Schritt benötigen Sie die bereits erstellte Notfalldiskette und die Original-Installations-CD für Windows 2000 Server. |
So führen Sie Systemreparaturen mithilfe einer Notfalldiskette durch
1. | Legen Sie die Windows 2000 Setup-CD bzw. die erste von der CD erstellte Diskette in das entsprechende Laufwerk ein:
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2. | Starten Sie den Computer neu. Falls Sie Disketten verwenden, folgen Sie den Eingabeaufforderungen, mit denen die einzelnen Disketten nacheinander angefordert werden. | ||||
3. | Sobald der textbasierte Teil von Setup beginnt, befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm. Wählen Sie die Reparatur- oder Wiederherstellungsfunktion aus. Drücken Sie hierzu R. | ||||
4. | Wenn Sie dazu aufgefordert werden, legen Sie die Windows 2000 Setup-CD in das entsprechende Laufwerk ein. | ||||
5. | Wenn Sie dazu aufgefordert werden, wählen Sie die Reparatur per Notfallreparaturkonsole aus. Drücken Sie hierzu R. | ||||
6. | Wenn Sie dazu aufgefordert werden, wählen Sie unter den folgenden Punkten:
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7. | Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, und legen Sie die Notfalldiskette in das entsprechende Laufwerk ein, sobald Sie dazu aufgefordert werden. Im Rahmen der Reparatur werden fehlende oder beschädigte Dateien durch die entsprechenden Dateien von der Windows 2000-CD oder aus dem Ordner „ %systemroot%\ repair“ in der Systempartition ersetzt. Die Ersatzdateien aus diesen Quellen umfassen keine Änderungen an der Konfiguration, die nach Abschluss von Setup vorgenommen wurden. | ||||
8. | Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Notieren Sie ggf. die Namen der Dateien, die als defekt oder fehlerhaft erkannt wurden, für die spätere Diagnose der Schadensursache. | ||||
9. | Falls eine Reparatur möglich ist, lassen Sie den Vorgang bis zum Schluss ablaufen; der Computer wird abschließend neu gestartet. Beim Neustart des Computers wird angezeigt, dass die Ersatzdateien erfolgreich auf die Festplatte kopiert wurden. |
Hinweis: Aufgrund der potenziellen Auswirkungen auf die gesicherten Daten sollte die Notfallreparaturkonsole nur von fortgeschrittenen Benutzern und Administratoren eingesetzt werden.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Sichern und Wiederherstellen von Daten:
| • | „Sichern und Wiederherstellen von Daten“ auf der Microsoft TechNet-Website unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=22347 (englischsprachig). |
| • | „Repair Overview“ auf der Microsoft TechNet-Website unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=22448 (englischsprachig). |
| • | „Checklist: Recovering a system that will not start“ auf der Microsoft TechNet-Website unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=22449 (englischsprachig). |
Hier finden Sie weitere Informationen zu Sicherungstechniken:
| • | „Understanding Backup“ auf der Microsoft-Website unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=22348 (englischsprachig). |