Schützen Sie Ihre Arbeitsplatzcomputer und Notebooks

Die folgenden drei Maßnahmen geben Ihren Firmen-PCs bereits einen wichtigen Grundschutz:
  1. Aktualisieren Sie Ihre Software regelmäßig.
  2. Schützen Sie sich vor Viren und Spyware.
  3. Richten Sie eine Firewall ein.
Zwar sind Sie damit nicht vollständig vor Sicherheitsbedrohungen geschützt, dennoch stellen diese drei Maßnahmen in Kombination einen leistungsstarken Abwehrmechanismus dar.

1. AKTUALISIEREN SIE IHRE SOFTWARE REGELMÄSSIG.
Hacker haben es sich zum Hobby gemacht, Programmfehler und Sicherheitslücken in verbreiteten Softwareprodukten zu suchen und auszunutzen. Einige tun dies, um Geld zu verdienen, andere, um Aufmerksamkeit zu erregen. Wieder andere wollen einfach nur Ärger machen. Und Ärger können sie sicherlich verursachen - so stehlen sie zum Beispiel Kreditkartennummern auf Webseiten oder Computerkennwörter. Für eine Firma kann dies verheerende Folgen haben.

Grundlegende Schritte zum besseren Schutz

Wenn Microsoft oder eine andere Softwarefirma eine Sicherheitslücke in ihren Programmen entdeckt, wird normalerweise ein Update veröffentlicht, das über das Internet zur Verfügung gestellt wird. Mit jedem Update werden Sicherheitslücken oder Softwarefehler beseitigt und die Softwareprodukte dadurch sicherer. So ist Windows XP Professional mit Service Pack 2 (SP2) zum Beispiel sicherer als Windows 95. Und Windows Vista mit Service Pack 1 (SP1) bietet noch leistungsstärkere Sicherheitseinstellungen, die zur Abwehr von Hackern, Viren und Würmern beitragen. Es ist jedoch dennoch äußerst wichtig, Patches sofort nach der Veröffentlichung herunterzuladen und zu installieren.

Installieren Sie Updates für Windows XP:
  • Gehen Sie auf die Microsoft Update-Website, und klicken Sie auf Updates suchen. Die Webseite analysiert automatisch Ihren PC und stellt fest, welche Updates erforderlich sind. Anschließend können Sie die Updates herunterladen und installieren. Mit der Funktion für automatische Updates in Windows XP können Sie diese Aktualisierungen auch automatisch vornehmen lassen. Wenn wichtige Updates wie SP2 veröffentlicht werden, aktualisiert sich Ihr Computer automatisch.

So veranlassen Sie, dass Updates automatisch auf einen Windows XP-Rechner heruntergeladen und dort installiert werden:
  1. Klicken Sie auf Start.
  2. Gehen Sie anschließend auf Systemsteuerung.
  3. Klicken Sie auf System.
  4. Wählen Sie im Dialogfeld Systemeigenschaften die Registerkarte Automatische Updates aus (siehe Abbildung 1).
  5. Aktivieren Sie Automatisch (empfohlen).
  6. Wählen Sie in den Drop-down-Listen den Tag und die jeweilige Uhrzeit aus, wann die Updates heruntergeladen und installiert werden sollen.
  7. Bestätigen Sie mit OK.
Abbildung 1
Abbildung 1

Updates für Ihren Windows Vista-basierten PC
Mitte April wird das Service Pack 1 auf Windows Vista-basierten PCs, die automatische Updates aktiviert haben, selbstständig heruntergeladen und installiert. Dies ist der einfachste und komfortabelste Weg, einen Windows Vista-basierten PC zu aktualisieren, und wir empfehlen diese Methode ausdrücklich. Sie können Windows Vista SP1 natürlich auch manuell herunterladen und installieren - über das Microsoft Download Center

Windows Vista mit Service Pack 1 auf neuen PCs
Die ersten PCs mit vorinstalliertem Windows Vista Service Pack 1 werden ab Mitte 2008 bei den Händlern verfügbar sein. Aber Sie müssen nicht warten, sondern Sie können einen PC mit Windows Vista einfach und kostenlos über das Internet aktualisieren. Sollten Sie noch über Windows XP verfügen, können Sie Ihren PC möglicherweise auf Windows Vista inklusive dem Service Pack 1 updaten. Überprüfen Sie mit Hilfe des Windows Vista Upgrade Advisors, ob auf Ihrem PC Windows Vista ausgeführt werden kann.
Installieren Sie Updates für Microsoft Office
Halten Sie Office auf dem neuesten Stand, indem Sie regelmäßig Sicherheits-Patchs installieren. Diese finden Sie, neben anderen Add-ins, auf Office Update

2. INSTALLIEREN SIE EINEN VIREN- UND SPYWARESCHUTZ
Viren, Würmer und Trojanische Pferde sind Programme, die auf Ihrem Computer ausgeführt werden und großen Schaden anrichten können. Manche Viren löschen oder ändern Dateien. Andere wiederum verbrauchen Computerressourcen. Wieder andere ermöglichen Eindringlingen den Zugriff auf Ihre Dateien. Charakteristisch für Viren ist, dass sie sich selbst vervielfältigen beziehungsweise kopieren können. Ein Virus ist zum Beispiel dazu in der Lage, sich selbst an alle E-Mail-Adressen in einer Kontaktliste zu verschicken. So verbreiten sich Viren in Ihrem gesamten Unternehmen und verursachen teure Ausfallzeiten und Datenverlust. Zudem besteht das Risiko, dass Sie die Computer von Kunden und Geschäftspartnern infizieren, mit denen Sie über E-Mail kommunizieren.

Grundlegende Schritte zum Schutz
  1. Installieren Sie eine Antivirensoftware. Sämtliche Desktop- und Laptop-Computer sollten mit einem Virenschutz ausgestattet sein. Antivirensoftware durchsucht den Inhalt eingehender E-Mails (sowie Dateien, die sich bereits auf Ihrem Computer befinden) nach Virensignaturen. Wird ein Virus gefunden, wird er gelöscht oder in ein sicheres Verzeichnis verschoben. Jeden Monat erscheinen Hunderte neuer Viren. Deshalb sollten Sie Ihre Antivirensoftware regelmäßig mit den neuesten Signaturdefinitionen aktualisieren, damit die Software immer gegen die neuesten Viren Schutz bietet. Verwenden Sie am besten eine Software, die neue Definitionen und Programme automatisch aus dem Internet herunterlädt. Im Folgenden sind Links zu Antivirenprogrammen von bekannten Herstellern von Sicherheitssoftware aufgeführt:

  2. Öffnen Sie keine Dateien von unbekannten Absendern. Erklären Sie allen Mitarbeitern, dass sie alle Dateianlagen aus E-Mails von unbekannten, verdächtigen oder unseriösen Absendern löschen sollten, ohne sie zu öffnen.
  3. Verwenden Sie die Sicherheitsfunktionen der E-Mail-Programme. So enthält Outlook 2007 einen umfassenden Junk-E-Mail-Filter, der sich präzise Ihren Anforderungen anpasst. Auch Outlook 2003 und Outlook Express 6.0 bieten Einstellungen, mit denen sich potenziell infizierte E-Mails besser erkennen und eliminieren lassen. Sie sollten möglichst die neuesten Versionen dieser Programme verwenden.

    So legen Sie die Spam-Mail-Einstellungen in Outlook 2003 fest:
    1. Klicken Sie auf das Menü Aktionen.
    2. Markieren Sie Junk-E-Mail, und klicken Sie auf Junk-E-Mail-Optionen.
    3. Wählen Sie die gewünschte Stufe für den Schutz vor Spam-Mails in der Liste aus (siehe Abbildung 2).
    4. Bestätigen Sie mit OK.

    Abbildung 2
    Abbildung 2

  4. Suchen Sie nach Spyware. Laden Sie ein Programm zum Entfernen von Spyware herunter. Wählen Sie z. B. Microsoft Windows Defender. Dieses Programm durchsucht Ihren Computer und identifiziert verdächtige Programme, die Sie anschließend entfernen können.
3. RICHTEN SIE EINE FIREWALL EIN
Wenn Sie über eine permanent aktivierte Breitbandverbindung verfügen, wird das Computernetzwerk Ihres Unternehmens höchstwahrscheinlich irgendwann von Hackern angegriffen. Sobald diese eine gültige E-Mail-Adresse ausfindig machen, versuchen sie, Sicherheitslücken in der Software auszunutzen oder Kennwörter zu entschlüsseln, um Zugriff auf Ihr Netzwerk, Ihre Rechner und damit Ihre Daten zu erlangen.

Grundlegende Schritte zum Schutz

Wie ein Wassergraben um eine Burg kann eine Firewall Eindringlinge daran hindern, Zugriff auf Ihr Unternehmensnetzwerk zu erhalten. Es gibt zwei grundlegende Arten von Firewalls:
  1. Hardware-Firewalls blockieren sämtlichen Verkehr zwischen dem Internet und Ihrem Netzwerk, der nicht ausdrücklich zugelassen wurde. Beispielsweise können Sie die Firewall so konfigurieren, dass sie bestimmte Arten von E-Mails und Internetverbindungen zulässt, jedoch alle anderen Arten zurückweist. Diese Firewalls sind außerdem in der Lage, die Adressen der Computer hinter der Firewall zu verbergen, so dass die einzelnen Computer im Netzwerk außerhalb des Netzwerks nicht sichtbar sind. Eine Firewall kann in Router oder DSL-/Kabelmodems integriert werden, die von Ihrem ISP bereitgestellt werden.
  2. Die Software-Firewall bei Windows XP mit SP2 ist standardmäßig aktiviert. Das bedeutet, dass alle Verbindungen durch die Windows-Firewall geschützt sind − einschließlich drahtgebundener und drahtloser LAN-, DFÜ- und VPN-Verbindungen.
Wenn Sie nicht über Windows XP verfügen, können Sie eine im Handel erhältliche Software-Firewall erwerben. ZoneLabs, McAfee und Symantec bieten Firewall-Produkte an.

Sicherheitszentrale für Windows Vista
Das Windows Vista Sicherheitscenterhilft Ihnen bei der Verwaltung, Überwachung und Konfiguration sicherheitsrelevanter Einstellungen. Mit Windows Vista können Sie außerdem kritische Updates automatisch verwalten und problemlos auf Sicherheitsanwendungen von anderen Herstellern zugreifen (z. B. auf Antivirenprogramme und Firewalls).

Weitere Informationen

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Security Bulletin

Sicherheitsupdates Juli 2008
Die insgesamt vier Sicherheitsupdates für Juli 2008 betreffen Microsoft Windows und Microsoft Exchange Server. Sie sollten die entsprechenden Updates von der Microsoft Update-Website herunterladen und installieren.

Microsoft Sicherheits-Portal

So finden Sie heraus, welche Windows-Version im Einsatz ist

Informieren Sie sich über Windows XP SP3

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