Produktaktivierung: Mit Microsoft-Software starten

Microsoft-Produktaktivierung für Volumenlizenzkunden

Einige Produkte, die über OEM-Partner, den Einzelhandel und Volumenlizenzprogramme verkauft werden, enthalten Microsoft-Technologie zur Produktaktivierung. Für das Betriebssystem Windows Vista benötigen Volumenlizenzkunden einen neuen Typ der Aktivierung namens Volume Activation. Volume Activation ist eine flexible Lösung, mit der Volumenlizenzkunden Computer unter Windows Vista einfach und sicher aktivieren können. Die für Windows Vista erstmals eingeführte Volume Activation-Technologie soll künftig für weitere Microsoft-Produkte verwendet werden.

Volume Activation 1.0
Volume Activation 1.0 (VA 1.0)

Volume Activation 1.0 ist die erste Generation von Volume License Keys (VLKs), mit denen Volumenlizenzkunden Produkte, die Produktaktivierung enthalten, administrativ im Unternehmen installieren können. Auch 2007 Microsoft Office System wird weiterhin diese Volume License Keys verwenden.

Volume Activation 2.0
Volume Activation 2.0 (VA 2.0)

Beginnend mit Windows Vista werden zwei Typen von VLKs eingeführt: Multiple Activation Keys und Key Management Service.

Multiple Activation Keys (MAK)

Multiple Activation Keys (MAK) aktivieren entweder einzelne Computer oder eine Gruppe von Computern, indem sie über das Internet oder per Telefon direkt mit Microsoft-Servern verbunden werden. Die Schlüssel können nicht unbegrenzt oft verwendet werden. Angaben dazu, wie Sie Ihr Aktivierungslimit erhöhen können, erhalten Sie im Microsoft Activation Center.
Hier finden Sie die Telefonnummer für Ihr zuständiges Microsoft Activation Center.

Sie haben zwei Möglichkeiten, einen PC mithilfe eines MAK zu aktivieren:
1. Proxy Activation: Mit dieser Methode werden mehrere Computer gleichzeitig über eine einzelne Verbindung zu Microsoft aktiviert.
2. Independent Activation: Jeder Computer stellt eine eigene Verbindung zu Microsoft-Servern her und wird einzeln aktiviert.

Key Management Service (KMS)

Ihr Unternehmen kann den Key Management Service (KMS) intern einsetzen und Computer unter Windows Vista automatisch aktivieren. Um KMS verwenden zu können, benötigen Sie mindestens 25 miteinander verbundene Computer, die unter Windows Vista ausgeführt werden. Computer, die über KMS aktiviert wurden, müssen mindestens alle sechs Monate über eine Verbindung zu Ihrem Unternehmensnetzwerk reaktiviert werden. Die KMS-Software kann derzeit auf einem lokalen Computer unter Windows Vista oder dem Betriebssystem Microsoft Windows Server mit dem Codenamen "Longhorn" ausgeführt werden.

Tools für die Windows Vista-Volumenaktivierung

Microsoft bietet IT-Professionals verschiedene Tools zur Windows-Volumenaktivierung an, darunter das Volume Activation Management Tool, den Schlüsselverwaltungsdienst (Key Management Service, KMS) für Windows Server 2003 und das KMS Management Pack für Microsoft Operations Manager 2005.

Mit dem Volume Activation Management Tool (VAMT) können IT-Professionals den Volumenaktivierungsprozess mittels Mehrfachaktivierungsschlüssel (Multiple Activation Key, MAK) automatisieren und zentral verwalten. Das VAMT kann sowohl mittels MAK Proxy Activation als auch MAK Independent Activation einzelne oder mehrere Remotecomputer aktivieren. Darüber hinaus ermittelt das Tool den Aktivierungsstatus aller Computer in der Umgebung, die Windows Vista ausführen, und die noch verbleibende Anzahl zulässiger MAK-Aktivierungen. VAMT kann im Microsoft Download Center heruntergeladen werden.

Mit dem Schlüsselverwaltungsdienst (Key Management Service, KMS) für Windows Server 2003 (x86) erhalten Kunden die häufig angefragte Möglichkeit, den Schlüsselverwaltungsdienst unter Windows Server 2003 auszuführen. Mithilfe von KMS können Kunden einen lokalen Dienst in ihrer Umgebung hosten, den Volumeneditionen von Windows Vista Business und Windows Vista Enterprise für die Aktivierung nutzen können. KMS ist derzeit als x86- und x64-Version für die folgenden Editionen von Windows Server 2003 erhältlich: Standard, Enterprise und Datacenter, Service Pack 1 oder 2. Es werden alle Standardsprachen von Windows Server 2003 unterstützt. Kunden können die 64-Bit-Version im Microsoft Download Center unter Schlüsselverwaltungsdienst (x64) für Windows Server 2003 ab SP1 herunterladen.

Mit dem dritten Tool, KMS Management Pack für Management Operations Manager 2005, können Unternehmenskunden den Status des KMS-Hosts, der die Aktivierungsanforderungen in ihrer Organisation verarbeitet, überwachen und Berichte generieren. Systemadministratoren können Warnungen für Bedingungen, die möglicherweise auf KMS-Ausfälle oder bevorstehende Probleme hinweisen könnten, erstellen. In Verbindung mit anderen Datenquellen wie dem System Center Configuration Manager können IT-Professionals eine vollständige Ansicht aller Computer mit Volumenlizenzen in ihrer Umgebung anzeigen. Das MOM Management Pack ist seit Februar 2007 als x86- und x64-Version in englischer Sprache erhältlich.

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