Tag 2: Die Qual der Wahl (Teil 1 von 2)Noch bevor Windows Vista auf einen Produktivrechner kommt, stehen bei den meisten erst einmal viele Fragen im Raum:
Treiber für Ihre Hardware
Wenn Sie das "Abenteuer Vista" nicht mit neuer Hardware beginnen, sollten Sie unbedingt vorher die Verfügbarkeit von Vista-Treibern für das System und ggf. alle externen Zusatzgeräte prüfen. Beachten Sie dabei, dass Sie für die 64-bit-Versionen von Windows Vista spezielle Treiber brauchen und diese, insbesondere für ältere Geräte, nicht von jedem Hersteller bereitgestellt werden.
Laufen meine Anwendungen noch?
Der Kompatibilitätskiller Nummer 1 ist Vista's Sicherheitsfeature "User Account Control" ("Benutzerkontensteuerung" in der dt. Version). Es sorgt dafür, dass alle Benutzer mit gleichen Berechtigungen – nämlich als einfacher Benutzer – auf dem System unterwegs sind. Ein Vista kommt selten allein: Welche Edition sollte ich installieren?Es gibt insgesamt 6 Editionen von Windows Vista. So gibt es aus Windows XP Professional bekannte Funktionen wie Remote Desktop und Fax-Funktionalität nur in der Business-Edition, die Media Center-Funktionalität wiederum in der Home Premium-Variante. Möchte man beides, kommt man an der Ultimate Edition nicht umher.
Die gute Nachricht trotz vieler Editionen: sie basieren alle auf der selben Codebasis (was bei Windows XP mit der Media Center Edition und der Tablet PC Edition nicht immer der Fall war). Der Produktschlüssel entscheidet bei der Installation, welche Version tatsächlich installiert wird. Der Vorteil für Sie als Softwareentwickler: Sie brauchen Ihre Anwendungen nur noch gegen die alles umfassende Ultimate Edition zu testen – natürlich einmal gegen die 32-bit und dann nochmals gegen die 64-bit Version, sofern Sie diese unterstützen (und ich rate es Ihnen unbedingt an, da die Zahl der 64-bit-Installationen momentan kontinuierlich zunimmt und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sie sich durchsetzen!). |
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