Tag 9: Installationen unter Windows VistaMicrosoft empfiehlt, Installationen entweder basierend auf der Windows Installer-Technologie durchzuführen oder ClickOnce (ab .NET Framework 2.0) zu verwenden. Weiterhin bleibt die Wahl, ob man Anwendungen für alle oder nur für einen Benutzer installieren möchte. Letzteres kann dann auch von Standardbenutzern ohne administrative Berechtigungen durchgeführt werden. Windows InstallerDer neue Windows Installer, Version 4, ist nun Teil des Betriebssystems. Nutzt man die neuen Funktionen, so werden diese in älteren Versionen ignoriert. So ist es möglich, weiterhin eine .MSI-Datei für alle Plattformen bereitzustellen. Ein weiterer Vorteil des Windows Installer: er kümmert sich selbst darum, mit dem User Account Control konform zu sein. Aufpassen muss man allerdings noch, ob es sich um die 32- oder 64-bit-Version des Betriebssystems handelt, damit man nicht aus Versehen ein 32-bit-.NET Framework auf einem 64-bit-System installiert.
ClickOnceEine interessante Alternative für Benutzerinstallationen stellt ClickOnce aus dem .NET Framework da. Dort werden die zu installierenden Dateien auf einen zentralen Ort, wie einen Webserver oder ein Netzlaufwerk, kopiert. Von dort können die Benutzer die Installation starten. Diese kopiert ausschließlich Dateien auf den lokalen PC und prüft auf Wunsch bei jedem Programmstart, ob am zentralen Ort eine aktuellere Version zu finden ist, um diese nach Bestätigung einzuspielen. Die Technologie passt nicht immer, ist aber insbesondere für Geschäftsanwendungen optimal geeignet, die nicht viel auf der lokalen Maschine verändern, sondern hauptsächlich als Frontend für Datenbanken oder Webdienste dienen. Software, die von Microsoft für Windows Vista zertifiziert wird, darf nur eine der genannten Technologien einsetzen. Was es mit diesen Zertifizierungen auf sich hat, lesen Sie morgen hier im Vista-Tagebuch.
Bis dahin,
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