 | Wenn ich ein persönliches Highlight von Windows Vista benennen müsste: es wären die Dateiorganisations- & Verwaltungsfunktionen. Endlich kann ich neben der herkömmlichen Art und Weise, Dateien in Ordnern zu organisieren, beliebig viele Stichworte verwenden und mir damit virtuelle Ordner bilden, in denen eine Datei auch mal an mehreren Stellen auftreten kann. So liegen meine Fotos jetzt in einem großen physikalischen Ordner und werden mit Hilfe von Tags ("Markierungen" in der dt. Version) sowohl in (virtuellen) Suchordnern nach Jahreszahl, Thema oder sonstigen Kategorien dargestellt. Das finde ich super, denn so bin ich nicht mehr an eine Dimension (Ordner) gebunden, sondern kann beliebig viele haben (Jahreszahl, Bewertung, Thema, Personen auf dem Foto, etc.) Ebenfalls dazu gehört die Suchfunktion von Windows Vista. Startmenü anzeigen und lostippen. Vista durchsucht daraufhin einen Index – der die installierten Programme (= Einträge im Startmenü), die eigenen Dateien und – sofern installiert & genutzt – E-Mails, Termine und Aufgaben von Outlook anzeigt. Weitere Ordner können in der Systemsteuerung vom Benutzer hinzugefügt werden. Steht eine spezielle IFilter-Implementierung bereit, können bestimmte Dateitypen auch volltextindiziert werden (siehe auch diese drei C++ - Beispiele für eigene IFilter sowie ein C#-Beispiel, wobei für diesen Zweck der Einsatz von nativen, nicht .NET-Code von Microsoft empfohlen wird). Was bedeutet das für Sie als Softwareentwickler / Softwarehersteller? | • | Wenn Sie eigene Daten haben, die sinnvollerweise über das Startmenü durchsucht werden sollen, können Sie - so wie es auch Outlook macht – Ihre eigenen Elemente in den Suchindex aufnehmen lassen. Das ist allerdings auch mit ein wenig Arbeit verbunden, denn Sie müssen dafür einen eigenen Protocol Handler schreiben. Das klappt wohl auch mit .NET. | | • | Haben Sie ein eigenes Dateiformat mit Inhalten, die in die Vista-Volltextsuche integriert werden sollen? Dann ist ein eigener IFilter (siehe oben) genau das Richtige. |
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