Tag 26: Alles eine Frage der Leistung
Heutzutage zählt nur noch die Leistung – aber wem sage ich das? Leistungsdruck überall. Selbst bei Windows, denn dort verschafft mir der Leistungsindex einen schnellen Einblick in die Leistung hinter einem System.
Der sogenannte Windows-Leistungsindex bewegt sich derzeit in einer Skala von 1,0 bis 5,9, wobei 5,9 die Bestnote darstellt (schaut man sich mal in Internetforen ein wenig um, scheint sich das noch nicht herumgesprochen zu haben - dort beschweren sich lautstark Kunden von superschnellen Rechnern, warum diese mit "nur" 5,9 bewertet wurden…).
Berechnet wird der Index aus fünf Teilnoten, wobei die schlechteste Note – frei nach dem Motto "das Schwächste Glied in der Kette" – die Endnote darstellt.

Die aktuellen Ergebnisse liegen zwar in irgendwelchen XML-Dateien gespeichert, doch gibt es auch eine viel freundlichere COM-Schnittstelle: das Windows System Assessement Tool (WinSAT) API. Dank COM klappt der Zugriff auch aus Skriptsprachen problemlos.
Aber: brauchen wir die Leistungswerte auch in unserer Software? Nun ja, vielleicht. Wie wäre es, bei besonders rechenintensiven Operationen den Benutzer zu warnen, wenn die Prozessorleistung unter einem bestimmten Wert liegt? Oder die vielseitigen Animationen bei integrierten Grafikkartenchips auszuschalten?
Morgen steht Strom sparen auf unserem Programm. Auch unsere Software ist da nicht ausgenommen!
Eine erfolgreiche Woche wünscht Ihnen
Ihr Neno Loje
P.S. Übrigens: Da das Ergebnis der Analyse, also die einzelnen Leistungswerte, in einer unverschlüsselten XML-Datei abgespeichert werden, sind diese nicht vor Manipulationen sicher! |  Neno Loje Freier Berater & Fachautor Sie haben Fragen zu Visual Studio Team System (VSTS) oder Anregungen und Kommentare zu meinem Vista-Tagebuch? Dann freue ich mich auf Ihre Nachricht. 
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