Neno Lojes Vista-Tagebuch

Tag 38: Partnersuche – mit Peer-to-Peer (P2P)-Technologie

Wer sucht, der findet ja bekanntlich. Aber eigentlich wollen wir gar nicht selber suchen, sondern das der Infrastruktur überlassen.

Bisher kannte man Peer-to-Peer (P2P) hauptsächlich aus dem zwielichtigen Umfeld von Tauschprogrammen. Wichtigstes Merkmal von P2P-Anwendungen ist, dass sie nur in sehr geringem Maße von zentralen Servern abhängen – und es somit keinen "Single Point of Failure" gibt.

Eine sehr gute Einführung und Beschreibung findet sich im MSDN Magazine.

Um die Verbindung zwischen zwei Rechnern zu gewährleisten – selbst hinter Firewalls (mit IPv6) - kommt das Microsoft-eigene "Peer Name Resolution (PNRP)" zum Einsatz.

Dass man dafür nicht mal unbedingt programmieren muss, zeigt dieses hübsche "C4 Vista Peer-to-Peer Toolkit" auf Codeplex.

Viel Spaß beim Verbinden!

Ihr Neno Loje

P.S. Wussten Sie schon: das bei Vista mitgelieferte Programm Windows-Teamarbeit ("Windows Meeting Space" in der englischen Originalversion) nutzt die Peer-to-Peer-APIs in Kombination mit "People Near Me (PNM)" – einer Technologie, die andere Vista-PCs in näherer Entfernung sucht (vgl. auch das Programmierbeispiel).

Neno Loje
Freier Berater & Fachautor
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