Board of Directors Teil 3: Anpassung
Inhalt
Für die Windows SharePoint Services (WSS) können auf zwei Arten Workflows entwickelt werden: Mit Hilfe des SharePoint Designer 2007 und über den Workflows Designer aus Visual Studio 2008. Die beiden Ansätze unterscheiden sich wie folgt:
- SharePoint Designer 2007
- Ist primär für Information Worker gedacht
- Enthält einen regelbasierten Assistenten mit dem Workflowschritte definiert werden und konfiguriert wird, unter welchen Bedingungen ein Workflow starten soll
- Nur sequentielle Workflows werden unterstützt
- Visual Studio mit WF Workflow Designer
- Ist primär für Entwickler gedacht, der Einsatz von Visual Studio ist erforderlich
- Eine grafische Entwicklung, etwa als Flussdiagramm ist möglich
- Neben sequentiellen Workflows können auch Zustandsmaschinen-Workflows erstellt werden
Der Einsatz des SharePoint Designers eignet sich insbesondere für Ad-Hoc zu erzeugende Workflows. Es sind dazu keine Entwicklerkenntnisse nötig. Entsprechend könnte dies auch der Seiteneigentümer, etwa der Abteilungsleiter nutzen.
Allerdings sind die Workflows, die mit Visual Studio erzeugt werden, in der Verwaltung deutlich flexibler. Während SharePoint Designer-Workflows speziell für eine einzelne Liste oder Bibliothek erstellt werden und dann nicht wiederverwendbar sind, werden mit Visual Studio erzeugte Workflows als Vorlagen erstellt, die zentral verwaltet und beliebig oft zum Einsatz kommen können.
Das nachträgliche Umwandeln der Workflows von SharePoint Designer zu Visual Studio und umgekehrt ist nicht möglich.
Der SharePoint Designer ist inzwischen kostenlos unter der unten angegebenen Adresse erhältlich.
Weiterführende Links
Windows SharePoint Services 3.0 SP2