Der Einsatz der Windows 7-Entwicklerschnittstellen ist für .NET-Entwickler zwar nicht kompliziert, bedarf aber dennoch des Zugriffs auf die nativen API-Funktionen des Betriebssystems. Urlaub klingt anders? Stimmt. Mit dem Windows API Code Pack stellt Microsoft eine vorgefertigte .NET-Kapselung der Funktionserweiterungen im Sourcecode zur Verfügung, auf die .NET-Entwickler ohne API-Deklarationschaos direkt zugreifen können. Dank definierter Schnittstellen profitieren Sie auch in Bestandsprojekten von zukünftigen Erweiterungen und Verbesserungen des Sourcecode-Projekts. Oder Sie nehmen die Möglichkeit wahr, die Codes für Ihren Bedarf anzupassen, ohne lizenzvertraglich einem Unternehmen oder einer Community Rechenschaft schuldig zu sein - geschweige denn, Ihre eigene Arbeit kostenlos auch anderen bereitstellen zu müssen. Klingt gut? Stimmt.
Alvin Ashcraft hat auf
dotnet.dzone.com die zehn aus seiner Sicht wichtigsten Open Source-Programme für .NET-Entwickler zusammengestellt. Mit in der Liste sind unter anderem der O/R Mapper NHibernate, das Unit Testing Framework NUnit oder die JavaScript Library jQuery.
Für alle, die in die Verlegenheit kommen, ihre Anwendungen, die auf Features des .NET Services Bus zurückgreifen, per Hand deployen zu müssen, bietet MVP
Christian Weyer in seinem Blog die passenden Einstellungen für das machine.config-File. Normalerweise übernimmt diese Aufgabe der .NET Services SDK Installer oder .NET Services Redist Installer. Zu einer manuellen Einstellung kann es zum Beispiel beim Deployen über eine FTP-Verbindung kommen.
.NET-Experte und MVP
Damir Dobric gibt in seinem Blog einen kleinen Ausblick auf die nächste Version des .NET Framework, genauer gesagt auf die Workflow Services. In einem englischsprachigen Posting von Mitte April beschreibt er die verschiedenen Zustände, die ein Workflow, eine Activity oder eine Instanz des Workflow Services bei .NET 4.0 haben kann.
Die Entwicklung mit den Azure .NET Services im Blick haben 4 neu veröffentlichte Whitepaper. Von der Einführung über Entwicklerguides zum .NET Access Control Service und dem .NET Service Bus bis hin zum .NET Workflow Service werden Konzepte dargelegt und Startbeispiele gegeben. Voll kompatibel sind die Beispiele mit den
Azure Tools for Visual Studio 2008 (March CTP).
Michael Hülskötter, Experte für Multicore-Programmierung, hat in seinem Blog eine kleine Serie zum Thema .NET-Threads gestartet. In vier Teilen beschäftigt sich der Workshop mit der Erstellung, Verwaltung und der Synchronisierung von .NET-Treads. Der
erste Teil der Serie widmet sich ganz der Erzeugung eines .NET-Threads und der
zweite Teil stellt das Verwalten, also das Beenden, Warten, Anhalten und Fortsetzen eines Threads, vor. Im
dritten Teil geht es um die so genannten Thread-Pools, mit denen eine größere Zahl von Threads verwaltet werden kann. Der
vierte und letzte Teil beschäftigt sich schließlich noch ausführlich mit dem Synchronisieren mehrerer Threads und atomaren Aktionen.
Ende April tourt MSDN Österreich mit einer kostenlosen ".NET Basics Roadshow" durch die Alpenrepublik. In sechs Städten können sich Besucher dabei über die Microsoft-Plattform informieren; der Schwerpunkt liegt auf ASP.NET und Silverlight. Zielgruppe der eintägigen Veranstaltung sind Web-Entwickler, die derzeit mit PHP und/oder Flash arbeiten sowie .NET-Einsteiger, die einen Einblick in die Microsoft Web-Plattform gewinnen wollen. Start der Roadshow ist am 20. April in Dornbirn.
Maschinen sind doof. Zumindest aber dumm. Jetzt aber mal im Ernst: Mit Elektronen-Bashing kommen wir ja auch nicht wirklich weiter. Kaum steht ein Computer auf jedem nächstbesten Schreibtisch, schon soll's das gewesen sein? Wo sind sie, die Visionäre, die sich der
altkanzlerischen Empfehlung ärztlicher Konsultation entzogen haben? Bei Microsoft finden sie einen Platz in der Forschungsabteilung
Microsoft Research. Und mit der Beta-Version Infer .NET 2.2 liefern eben die ein .NET-basierendes Framework für selbstlernende Maschinen. Das Prinzip der
Bayes-Netze ist Interessierten fraglos bekannt, doch das Öffnen der Spielwise für alle mit Infer.NET ist uns allemale eine Meldung wert. Nehmen Sie davon mal eine Nase; bis die Dinger Ihnen auf derselben herumtanzen, werden sicher noch ein paar Jahrzehnte vergehen.
Ein erweiterbares Content Management System als Open Source-Projekt auf Basis von
ASP.NET MVC hat Microsoft jetzt auf
CodePlex frei gegeben. Besonders gut eignet sich das Projekt „Oxite“ als Blogging-Plattform. Und natürlich vermittelt es herausragend die praktische Anwendbarkeit des MVC-Frameworks in einem überschaubaren Umfeld. Schauen Sie mal auf
MIX Online vorbei, um Oxite im Einsatz zu sehen. Dort erfahren Sie auch noch
mehr über Oxite, sogar ein
Channel 9-Video ist drin.
Entwickler mit Spezialkenntnissen in Sachen C# und .NET sind immer stärker gefragt. Das zeigt auch die wachsende Zahl entsprechender Ausschreibungen im aktuellen Marktmonitor der Hamburger Auftragsbörse
projektwerk. Seit März dieses Jahres stieg die Nachfrage nach IT-Freelancern in diesem Kompetenzumfeld kontinuierlich. Nachdem zum Jahresauftakt 2008 ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen war, meldet projektwerk für November insgesamt 60 Projektausschreibungen in der Kategorie C#/.NET – mehr als im gesamten ersten Quartal des vergangenen Jahres. Details im
Heise.de Developer-Channel.
Wenn Sie mit Visual Studio 2008 SP1 ein Setup für eine Anwendung erstellen, zu der Sie auch das .NET Framework 3.5 SP1 mit ausliefern wollen oder müssen, wird Ihren Kunden standardmäßig abverlangt, diese Framework-Version von den Microsoft-Servern aus dem Internet herunterzuladen. Für sämtliche Anwendungen, die sich nicht auf eine bestehende Internetanbindung und zudem verträgliche Datentransferpreise auf Kundenseite verlassen wollen oder können, darf das wohl als grober Unfug gelten. Das
VSTO-Team zeigt in diesem Blogbeitrag, wie Sie die betroffene Framework-Version in Ihrem Setup für die lokale Installation mitliefern und einbauen können.
Mit einem ersten Mitgliedertreffen ist Mitte November im Westen der Republik eine neue .NET-Anwendervereinigung gestartet - Name „OecherCoder“, übersetzt etwa „Aachener Programmierer“. Die User Group ist bereits Mitglied in der internationalen .NET-Organisation
INETA – nach offizieller Zählung Nummer 55 in Deutschland. Das nächste User Group Treffen findet am 18. Dezember statt.
Präsentationen, „Hands on“-Übungen und Demos bietet das Training Kit für die
Vorschauversionen von Visual Studio 2010 und .NET Framework 4.0. In diesem ersten Trainingspaket von Microsoft, das sich naturgemäß ebenfalls als Vorschauversion versteht, lernen Sie mehr über C# 4.0, Visual Basic 10, F#, die Parallel Computing-Plattform, WCF, WF, WPF, ASP.NET AJAX 4.0 und ASP.NET MVC Dynamic Data.
Was ist anders beim .NET Framework 4, welche Komponenten sind hinzu gekommnen? Antwort darauf gibt in guter alter Tradition ein Poster mit dem Titel ".NET Framework 4 Universe", das Microsoft zusammen mit der Verlag Addison Wesley kreiert hat. Dort finden sich alle neuen Typen und Namesspaces in den Bereichen Core, Workflow, Data, Communications, Client und Web. Das .NET 4.0-Poster steht im bewährten
PDF-Format zum herunterladen bereit; darüber hinaus kann man sich das Schaubild auch in Microsofts
’Deep Zoom’-Technologie anschauen. Hintergrundinfos zu „Deep Zoom“ liefert ein englischsprachiger Artikel in der
MSDN Library.
Zugriff auf die Interna laufender Anwendungen auf .NET-Basis bietet Microsoft MVP
Josh Smith mit dem kostenlosen und dank CodePlex im Sourcecode vorliegenden Tool
Crack.NET an. Basis des Tools ist das Inspizieren und sogar Modifizieren des verwalteten Heap-Speichers einer ablaufenden .NET-Anwendung.
In seinem Blog weist der Autor auch auf weitere Knaller hin: Weckruf für allzu sorglose Entwickler und Debugging-Tool für Profis zugleich.
Die mittlerweile siebte Ausgabe ihres Nachschlagewerks „.NET BlogBook“ haben die Autoren Norbert Eder (Graz) und Kai Gloth (Katlenburg-Lindau) fertiggestellt. Die kostenlose .NET-Entwicklungshilfe zum herunterladen soll künftig nicht mehr als ein Sammelfile angeboten werden, sondern aufgeteilt in unterschiedliche Themenbereiche. Abrufbar ist bereits ein Kapitel zur „
Windows Presentation Foundation“; die Kapitel „.NET Core“ und ASP.NET“ sind für die kommenden Tage angekündigt.
Das
ASP.NET MVC Framework hat von sich Reden gemacht; Microsofts Chefentwickler
Scott Guthrie publizierte beständig neue Details zu den inzwischen gar
fünf Vorschauversionen. Microsoft MVP
Robert Mühsig hat in diesem Blogposting eine kompakte deutschsprachige Zusammenfassung veröffentlicht zu der nicht ganz uninteressanten Frage: Was kann ich damit eigentlich anfangen? Robert steht übrigens auf dem
Technical Summit 2008 sowie auf der
Xtopia in Berlin als einer der „Ask The Experts“-Spezialisten für Ihre Fragen bereit.
Microsoft hat die Service Packs 1 (SP1) von .NET Framework 3.5 und Visual Studio 2008 zur Produktion freigegeben. Sie enthalten zahlreiche neue Funktionen, unter anderem für die Entwicklung von Windows- und Datenbank-Anwendungen auf aktuellen Microsoft-Plattformen. Zusätzlich erleichtern Neuerungen in ASP.NET die Erstellung dynamisch erzeugter Webseiten. Damit lassen sich einfacher branchenspezifische, individuell angepasste Applikationen für Unternehmen aller Branchen und Größen entwickeln. Viele der neuen Funktionen stehen auch für die kostenfreie Alternative 'Visual Studio 2008 Express' bereit. Alle Downloads übersichtlich zusammengefasst finden Sie im
MSDN Download-Center. Mehr über die neuen Service Packs erfahren Sie
hier.
In frischer Version kommt F# daher - ein Vertreter der Programmiersprachenfamilie ML (Meta Language) von Microsoft Research, der im Kernbereich OCaml (Objective Categorical Abstract Machine + ML) ähnlich ist. Als gemischt funktionale, imperative und objektorientierte Programmiersprache eignet sich F# herausragend für Programmierer mit mittleren bis fortgeschrittenen Kenntnissen ebenso wie als Referenzsprache für den Lehrbetrieb. Es versteht sich fast von selbst, dass F# voll, wie für .NET Sprachen üblich, auf tausende .NET Libraries und Konstrukte in anderen .NET-Sprachen zugreifen kann. Mit F# erhalten Sie kostenlos Kommandozeilencompiler, „F# für Visual Studio“ samt interaktivem Syntax-Highlighting, Parsen, Typprüfung und Intellisense für F#-Code in Visual Studio ab Version 2003, und einige weitere attraktive Entwicklungsoptionen.
Was genau ist nun eigentlich der Unterschied zwischen .NET Framework 3.5 und dessen Vorgängerversionen? Das .NET Framework 3.5 baut direkt auf den früheren Versionen 2.0 und 3.0 auf - einschließlich der Service Packs für .NET Framework 2.0 und 3.0. Die tatsächliche Beziehung zwischen den Versionen 2.0, 3.0 und 3.5 von .NET Framework wird in diesem
MSDN Library-Artikel dargelegt.
Im MSDN Developer Center „.NET“ steht ab sofort eine aktuelle Version 2.0 von .NET StockTrader, einer End-to-End-Beispielanwendung für .NET Enterprise Application Server-Technologien, zum herunterladen bereit. StockTrader ist eine dienstorientierte Anwendung, die auf Windows Communication Foundation und ASP.NET basiert und zahlreiche der .NET 3.0-Technologien zum Erstellen skalierbarer, unternehmensweit verbundener Anwendungen veranschaulicht. Sie wurde als Benchmark-Kit zur Darstellung alternativer Technologien innerhalb von .NET und von deren Leistung entwickelt. Die Anwendung ist vollständig kompatibel mit J2EE und der Beispielanwendung
IBM WebSphere Trade 6.1. Sie bietet somit Entwicklern eine ausgezeichnete Gelegenheit, mehr über .NET und das Erstellen kompatibler, dienstorientierter Anwendungen zu erfahren. Weitere Infos unter
msdn.microsoft.com/stocktrader; eine Übersicht der verfügbaren Downloads gibt’s im
Microsoft Download-Center.
Ab sofort können Sie die Betaversionen der ersten Service Packs
für Visual Studio 2008 und
für .NET Framework 3.5 herunterladen. Die finalen Pakete sollen noch in diesem Sommer erscheinen und nicht nur bekannt gewordene Fehler und Performanceengpässe in den Produkten beheben, sondern sie auch um einige Funktionalitäten erweitern. So sind etwa neue und verbesserte Möglichkeiten für 2D- und 3D-Grafikfähigkeiten, neue Steuerelemente und Extensibility-Möglichkeiten, ein schlankeres Framework-Setup für reine Clientanwendungen sowie Interoperabilität mit HTML/DOM und DirectX, ADO.NET Entity Framework und ADO.NET Data Services Framework exemplarisch als wichtige Erweiterungen zu nennen. Auch Team Foundation Server kann von einigen Vereinfachungen profitieren. Auf unserer Zielseite und in
Scott Guthries Blog erfahren Sie weitere Details.
Mit dem „.NET 3.5 Enhancements Training Kit“-Download erhalten Sie Präsentationen, Hands-On Labs und Demos, die Ihnen spezifisch die Neuerungen und Verbesserungen der Version 3.5 von .NET Framework nahe bringen und einfach verständlich machen wollen, vertreten sind dabei die Themen ASP.NET MVC, ASP.NET Dynamic Data, ASP.NET AJAX History, ASP.NET Silverlight-Steuerelemente, ADO.NET Data Services und ADO.NET Entity Framework.
Nur wenige Wochen nach dem Start der „.NET User Group Dortmund“ ist in der Ruhrmetropole jetzt eine weitere .NET-Anwendergruppe angetreten, die „Offizielle Dortmunder .NET User Group“. Infos zur Gruppe gibt’s unter
www.do-dotnet.de; ein erstes Treffen soll am 25. April stattfinden. Derweil meldet die „Konkurrenz“ von der „.NET User Group Dortmund“ ihre offizielle Aufnahme in die internationale .NET-Organisation
INETA.
Seit Mitte März ist auch in der Weltkulturerbe-Stadt Regensburg eine .NET-Anwendervereinigung aktiv. Die Gruppe hat sich mittlerweile auch erfolgreich um eine Mitgliedschaft bei INETA beworben und ist jetzt die 53. deutsche User Group unter dem Dach der internationalen .NET-Organisation. Das Gründungstreffen fand am 13.3. statt, ein weiteres Meeting ist für den 15. April geplant.
Eine umfassende „Sneak Preview“ des kommenden
Silverlight 2, zu dem in Kürze die erste öffentliche Betaversion erscheint, steht in Scott Guthries Blog zur Verfügung. Ein ausführliches Tutorial zeigt die schrittweise Entwicklung eines einfachen Digg-Readers auf Basis des übrigens rückwärtkompatiblen Silverlight 2. Die neue Version basiert auf .NET 3.5 - Websitebesucher benötigen aber nicht das umfassende .NET Framework, sondern lediglich das schlanke Silverlight-Plugin.
Wie schon im vergangenen Herbst angekündigt, wird Microsoft nach und nach den kompletten Quellcode des .NET Framework zugänglich machen. Jetzt sind ersten Sourcen erschienen – für die .NET Base Clase Libraries, ASP.NET, Windows Forms, Windows Presentation Foundation, ADO.NET und XML. In Kürze folgen sollen LINQ, WCF and Windows Workflow Foundation. Details zur Veröffentlichung gibt’s im
Weblog von Scott Guthrie, General Manager der Microsoft Developer Division. Wie man an den Quellcode kommt, erklärt der Blogbeitrag von Shawn Burke „
Configuring Visual Studio to Debug .NET Framework Source Code” sowie ein
Screencast, den Daniel Moth auf Channel 9 zeigt.
Microsoft hat angekündigt, im Zuge der Veröffentlichung von .NET Framework 3.5 und Visual Studio 2008 den Source Code für .NET Base Class Libraries (BCL) unter der Microsoft Reference License (MS-RL) bereitzustellen. In der Folge soll auch der Quellcode für weitere Bibliotheken veröffentlicht werden, beispielsweise WCF, Workflow und LINQ. Wer den "MS-RL"-Lizenzvertrag abschließt, kann den gesamten Code einsehen, aber nicht verändern oder weiterleiten. Weitere Informationen dazu im
Weblog von Scott Guthrie, General Manager der Microsoft Developer Division. Ein Podcast mit einem Interview zum Thema gibt’s bei
Hanselminutes.
Für Informatik-Studenten und Entwickler organisiert die Leipziger .NET-Anwendergruppe in diesem Jahr zum fünften Mal in Folge ihr „.NET Summercamp“. Vom 24 . bis 28. September haben Teilnehmer dabei Gelegenheit, sich intensiv mit dem „Ökosystem“ rund um .NET vertraut zu machen; im Rahmenprogramm gibt’s zur Freude und Entspannung u.a. einen Xbox-Contest sowie einen Besuch im Porsche-Werk Leipzig. Studierende einer Universität oder Fachhochschule zahlen für die Veranstaltung eine Schutzgebühr von 10 €.
265 .NET User Groups mit insgesamt mehr als 70.000 Anwendern sind laut aktueller INETA-Statistik in Europa inzwischen unter dem Dach der .NET-Vereinigung organisiert. Zu den mitgliederstärksten Ländern zählen Deutschland mit 51 User Groups, Polen mit 42 sowie Großbritannien und Russland mit jeweils 28.
Zum Testen bereit steht ab sofort eine erste Beta-Release der kommenden Version von „Visual Studio“, die derzeit noch unter dem Codenamen „Orcas“ firmiert. Das Entwicklerwerkzeug bietet mehr als 200 neue Merkmale, darunter verbesserte Sprach- und Datenfeatures mit LINQ und ADO.NET. Ebenfalls neu ist das
.NET Framework 3.5, die neueste Version des .NET Framework, u.a. mit Unterstützung für Web 2.0-AJAX-Anwendungen. Hintergrund-Infos zu beiden Veröffentlichungen liefern das
Blog von Soma Somasegar und ein
Video-Interview mit dem Vize-Chef von Microsofts Developer-Division.
Nach Abschluss der Betatestphase steht im Microsoft Download-Center ab sofort die endgültige Version von .NET 3.0 als Laufzeitumgebung zum herunterladen bereit. Das neue Programmiermodell kombiniert das .NET Framework 2.0 mit den neuen GUI- und Kommunikationstechnologien von Windows Vista, das heißt mit Windows Presentation Foundation, Windows Communication Foundation, Windows Workflow Foundation und Windows CardSpace.
Ergänzend zum deutschsprachigen Redistributable Package ist außerdem in englischsprachiger Version ein
Microsoft Windows SDK für .NET Framework 3.0 als Download verfügbar.
Neue Mitgliedszahlen von der europäischen Sektion der .NET-Vereinigung INETA: aktuell sind unter dem Dach von INETA Europe 223 User Groups aus 32 Ländern und mit insgesamt mehr als 61.000 Anwendern organisiert. Zu den Ländern mit den meisten .NET-Anwendervereinigungen gehören Deutschland, Russland, Großbritannien und Polen. Weltweit zählt INETA derzeit 858 User Groups mit rund 807.000 Mitgliedern.
Eine Woche lang dreht sich Mitte September in Leipzig alles ums Thema „.NET Framework“: vom 19. bis 23.9. organisiert die dortige .NET User Group in Zusammenarbeit mit der Uni Leipzig und Microsoft Academic eine breit angelegte Aus- und Fortbildungsveranstaltung unter dem Titel „.NET Summercamp 2005“ . Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro; Schüler, Studenten und Mitarbeiter der Uni Leizipig zahlen die Hälfte.