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Illegale Software im Netz

Zwar sind viele Software-Angebote auf Internetseiten legal und kommen von seriösen Anbietern. Doch leider tummeln sich im Internet auch Anbieter, die die Anonymität und Unübersichtlichkeit des Internets ausnutzen, um illegale Software zu vertreiben. Diese Form der Softwarepiraterie hat viele Facetten: Zum Beispiel werden gefälschte Produkte angeboten. Oder Pakete werden in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt und die Einzelkomponenten als angebliche volle Lizenzen verkauft. Auch illegale Downloads, für die keine Erlaubnis vom Urheber vorliegt, werden immer wieder angeboten.

Verbraucher, die sich auf einen solchen Deal einlassen, sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie illegal handeln und mit unangenehmen Konsequenzen rechnen müssen. Wer illegale Software kauft, hat kein Nutzungsrecht an der Software. Wenn der Betrug des Händlers aufliegt, wird die Software beschlagnahmt. Egal, welchen Preis der Kunde dafür bezahlt hat. Außerdem haben Nutzer von Raubkopien keinen Anspruch auf die wichtigen Service- und Supportleistungen und Produktupdates die sie bei einem Original-Produkt hätten.

Unser Tipp:

Schützen Sie sich selbst vor diesen bösen Überraschungen, indem Sie sich bereits vor dem Kauf gründlich über die Original-Softwareprodukte informieren.

So wird illegale Software im Netz angeboten

Das Netz ist riesig. Dementsprechend zahlreich sind die Vertriebswege, über die illegale Software online angeboten wird. Insbesondere bei den folgenden Internet-Angeboten sollten Sie vorsichtig sein und sich vergewissern , dass die entsprechende Software autorisiert vertrieben wird:

Warez-Sites:
Websites, auf denen urheberrechtlich geschützte Inhalte (Software, Musik, Filme etc.) illegal per Mailorder (Mail Order Sites) oder ohne Berechtigung durch den Urheber zum direkten Download angeboten werden. Auf diesen Seiten bekommt man auch Programme (Crackz), die den Kopierschutz von Software, Filmen und anderen urheberrechtlich geschützten Materialien umgehen (Circumvention Sites).

Internet-Auktionsseiten:
Lesen Sie dazu auch, wie Microsoft und eBay gemeinsam gegen den Softwarebetrug bei Online-Auktionen vorgehen.

Spezielle FTP-Server (File Transfer Protocol):
Nicht selten werden private PCs zu FTP-Servern umfunktioniert und von Softwarepiraten dazu genutzt, illegale Software in stattlicher Größenordnung online zu vertreiben.

Spezielle Newsgroups-Sites:
Für den einfacheren Vertrieb von illegaler Software integrieren die Teilnehmer aufgesplittete, kodierte Software als kleinere Files in ihre Newsgroup-Nachrichten.

Websites, auf denen Seriennummern verbreitet werden, die für die gewünschte Programminstallation von Raubkopien erforderlich sind.

Filesharing-Programme (z.B. edonkey, emule, mldonkey, Kazaa, Bit Torrent, Freenet u.a.), über die urheberrechtlich geschützte Dateien getauscht und verbreitet werden.

Auf Internet Relay Chat Sites (Echtzeit-Chat-System) findet ein lebhafter Austausch über die verschiedenen Quellen für illegale Software statt.

Spezielle FTP-Server (File Transfer Protocol):
Nicht selten werden private PCs zu FTP-Servern umfunktioniert und von Softwarepiraten dazu genutzt, illegale Software in stattlicher Größenordnung online zu vertreiben.

 

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