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Im Trend: Produktmanipulationen

Da die Sicherheitsmerkmale von Software kontinuierlich verbessert werden, werden Fälschungen immer schwieriger. Viele Anbieter, die illegale Produkte vertreiben, splitten daher mittlerweile Softwarepakete auf und verkaufen die Original-Bestandteile einzeln. Diese Form der Piraterie wird Produktmanipulation genannt. Der Vorteil für die illegalen Anbieter: Im Gegensatz zur kompletten Fälschung einer Software, die technisch sehr aufwändig ist, sind Produktmanipulationen einfacher und billiger. Produktmanipulationen werden in erster Linie über den Großhandel an Unternehmen oder Behörden verkauft – aber auch im Internet gibt es diese manipulierten Produkte.

Produktmanipulationen auf einen Blick

Legale Software kann auf ganz unterschiedliche Arten manipuliert werden:

Original-Pakete mit CD, Handbuch und Echtheitszertifikat (Certificate of Authenticity, COA) werden in ihre Einzelteile zerlegt und anschließend als angebliche Vervielfältigungs- oder Einzellizenzen verkauft. Dem Kunden, der zum Teil bereits Microsoft-Software einsetzt, wird dabei suggeriert, er habe mit dem Kauf einer einzelnen Komponente eine legale Lizenz erworben.

Manche Softwarepiraten verfälschen auch preisgünstigere Schulversionen eines Softwareproduktes, die ausschließlich für Schüler, Studenten und Lehrkräfte bestimmt sind, und verkaufen diese manipulierten Produkte zum vollen Preis.

Es kommt auch immer wieder vor, dass Update-Softwareprodukte zu Vollversionen aufgerüstet und verkauft werden – natürlich zum normalen Vollversionspreis.

 

Unser Tipp:

Wenn Sie Software kaufen, achten Sie bitte immer auf die Vollständigkeit des Softwarepaketes! Eine Original-Einzelhandelsversion eines Microsoft-Produkts besteht in der Regel aus Originalverpackung, einer oder mehreren CDs, Handbuch, Echtheitszertifikat und Endnutzer-Lizenzvertrag (dieser kann auch online vorliegen).

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