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Öffentliche Verwaltung, Unternehmen und Privathaushalte wollen unterschiedliche IT-Lösungen nutzen und unabhängig vom jeweiligen System Daten austauschen können. Deshalb ist das reibungslose Zusammenspiel von Produkten unterschiedlicher Anbieter notwendig. Als einer der führenden Softwarehersteller möchte Microsoft den Ansprüchen seiner Kunden gerecht werden: Microsoft unterstützt Interoperabilität durch den ganzheitlichen Ansatz "Interoperabilitätsstrategie". Sie umfasst die Entwicklung interoperabler Produkte, den offenen Dialog mit Partnern und Wettbewerbern und die Unterstützung von Standards.
1. Interoperable ProdukteMicrosoft entwickelt Produkte, die leicht zu verwenden und mit Technologien anderer Hersteller von vornherein interoperabel sind. Dazu lizenziert das Unternehmen notwendige Technologien wie etwa das Musikformat MP3 oder setzt offene Standards ein wie etwa das Internetprotokoll TCP/IP, das beispielsweise Windows-Nutzern den Internetzugang über verschiedene Browser ermöglicht.
2. Offener Dialog mit CommunitysGemeinsam mit Kunden, Partnern und Mitbewerbern arbeitet Microsoft daran, die Interoperabilität von Systemen zu verbessern. Um die Erfahrungen der Kunden stärker in die Produktentwicklung einzubeziehen, hat das Unternehmen 2006 den Interoperability Executive Customer Council gegründet. Außerdem ist Microsoft unter anderem Mitglied der Open Source Business Foundation e.V. (OSBF). Im Zuge seiner Open-Source-Strategie fördert Microsoft auch gezielt die Entwicklung von Open Source Code auf der Microsoft-Plattform sowie die Interoperabilität zwischen Microsoft-Produkten und Open Source Software.
3. Zugang zu geistigem EigentumMicrosoft ermöglicht den Zugang zu seinem geistigen Eigentum auf verschiedenen Wegen. Beispielsweise veröffentlicht das Unternehmen auf seiner Internetseite Schnittstellen-Informationen und Kommunikationsprotokolle der Kernprodukte. Die Informationen sind für Entwickler kostenlos. Bei kommerzieller Nutzung sind gegebenenfalls patentierte Technologien zu lizenzieren. Microsoft bietet dabei verschiedene Lizenzmodelle, wie die Community-Lizenzierung, die Open Specification Promise und zwei Open-Source-Lizenzierungen an.
4. Weltweite StandardsDas Festlegen von einheitlichen Standards für Datenformate und Schnittstellen ist ein weiterer Weg, um Interoperabilität herzustellen. Microsoft unterstützt deshalb zahlreiche Soft- und Hardware-Standards und arbeitet kontinuierlich mit mehr als 150 Standardisierungsgremien zusammen.
Ein Schritt hin zu noch mehr Transparenz im Rahmen der "Interoperabilitätsstrategie" sind die im Februar 2008 von Microsoft eingeführten Interoperabilitätsprinzipien. Sie gelten für sechs Kernprodukte des Unternehmens – darunter Windows Vista, Windows Server 2008 und Office 2007. Mehr dazu