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Anfang 2005 gründete Microsoft zusammen mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden die Initiative "Deutschland sicher im Netz". Ziel ist es, bei Verbrauchern und Unternehmen das Bewusstsein für mögliche Risiken im Umgang mit IT und Internet zu schärfen. Ein hersteller- und produktübergreifender Ansatz ist dabei besonders wichtig: Denn Sicherheit in einem weltweiten Netzwerk wie dem Internet lässt sich nur durch alle Beteiligten gemeinsam herstellen.
"Deutschland sicher im Netz" (DSiN) verbessert durch unterschiedliche Maßnahmen den sicheren Umgang mit digitalen Medien. Beispielsweise finden Eltern und Pädagogen auf der Webseite von DSiN Sicherheits-Checklisten, unter anderem zu Themen wie Downloads oder Filter-Software. Unternehmen können sich über S icherheitsmaßnahmen informieren und anhand von "Best Practice"-Beispielen sinnvolle Lösungsansätze kennenlernen.
Im Dezember 2006 ist aus der Initiative ein eingetragener Verein unter Schirmherrschaft des Bundesinnenministeriums entstanden. Er unterstützt seit Juni 2007 auch den Nationalen Plan zum Schutz von Informationsinfrastrukturen (NPSI). Zu den 13 Mitgliedern des Vereins zählen Unternehmen wie Microsoft, eBay, StudiVZ und die Deutsche Telekom, außerdem das Deutsche Kinderhilfswerk, die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) und viele andere.
DSiN e.V. bietet zahlreiche Maßnahmen, zum Beispiel:
IT-Sicherheitspaket Mittelstand: Es versorgt kleine und mittelgroße Unternehmen mit Sicherheitsrichtlinien, Verfahrensanweisungen und Checklisten zur Prävention. Notfallpläne vermitteln beispielhaft, was im Ernstfall zu tun ist.
Sicherheitsbarometer: Eine "Ampel" zeigt den aktuellen Online-Sicherheitsstatus an. Das Barometer warnt vor neuen und wiederkehrenden Risiken. Es kann kostenlos auf jeder – auch privaten – Webseite integriert sowie als Windows Live Gadget oder RSS-Feed genutzt werden.
Internetbeschwerdestelle: Der Verein unterstützt die Beschwerdestelle des Verbands der deutschen Internetwirtschaft eco und der FSM. Dort können Verbraucher illegale Inhalte melden, die sie auf Webseiten, in Tauschbörsen, Foren oder E-Mails finden.
Internauten: Auch beim Kinder- und Jugendschutz engagiert sich der Verein. Unter anderem mit den Internauten. Die drei cleveren Comicfiguren vermitteln Kindern online einen verantwortungsbewussten Umgang mit E-Mail, Chat und anderen Anwendungen.