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Sicherheit hat Vorrang vor Funktionalität – so lautet der oberste Leitsatz bei Microsoft. Seit Unternehmensgründer Bill Gates diese Strategie im Jahr 2002 verkündet hat, gilt das Prinzip der vertrauenswürdigen Computernutzung („Trustworthy Computing“) für die Entwicklung aller Produkte und Services. Sie markiert einen Meilenstein in der Software-Entwicklung: Die Sicherheit eines Produkts ist wichtiger, als zu viele Funktionen zu integrieren oder standardmäßig zu aktivieren. Diese können die Sicherheit der Nutzer, der Computer und des gesamten Netzwerks gefährden. Gleichzeitig ist die komfortable Bedienung der Software gewährleistet. Gerade Sicherheitsanwendungen und -funktionen müssen nutzerfreundlich gestaltet sein – nur dann werden die Verbraucher diese akzeptieren und auch einsetzen.
Mit seinen Produkten und Initiativen trägt Microsoft zu einer lückenlosen Vertrauenskette – dem sogenannten End-to-End-Trust – bei. Das Unternehmen hat zahlreiche innovative Technologien entwickelt, um die Sicherheit der Anwender zu verbessern. Seit 2005 gilt für alle Entwickler bei Microsoft: Sicherheit und Datenschutz werden über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg in alle Software- und Serviceentwicklungen integriert (Secure Development Lifecycle (SDL)). Die Entwickler prüfen jeden einzelnen Entwicklungsschritt von den ersten Zeilen des Programmcodes bis hin zum fertigen Produkt.
Integrierte Sicherheitstechnologien von Microsoft, beispielhaft:
Windows Vista: Der SDL-Prozess ist die Basis für das sicherste Betriebssystem aus dem Hause Microsoft. Durch zahlreiche innovative Funktionen verbessert es den Schutz der Anwender. Beispielsweise aktiviert Windows Vista automatisch die Firewall und die automatische Update-Funktion. Eltern können außerdem spezielle Jugendschutzeinstellungen vornehmen und damit unter anderem den Zugriff auf bestimmte Webseiten und Spiele sperren.
Internet Explorer 8: Der Browser erhöht Schnelligkeit, Sicherheit und Datenschutz beim Surfen. Er unterstützt beispielsweise das anonyme Navigieren auf Webseiten mit der Funktion „InPrivate-Browsen“. Der Nutzer bleibt unerkannt, weil Browserverlauf, Formulardaten, Cookies und Kennwörter nicht gespeichert werden. Ein SmartScreen-Filter identifiziert Phishingseiten und blockiert unerlaubte Software-Installationen. Auch erkennt der Internet Explorer 8 manipulierte Webseiten.
Windows CardSpace: Diese Funktion in Windows Vista erleichtert Identifikation und Autorisierung im Internet – und schützt dabei die sensiblen Daten des Anwenders. Der Nutzer erstellt eine oder mehrere virtuelle Karten mit seinen persönlichen Informationen – und bewahrt sie in CardSpace wie in einer Brieftasche auf. Beim Online-Shopping beispielsweise übermittelt er dem Verkäufer eine Karte mit den für Kauf und Bezahlung relevanten Informationen.