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Geistiges Eigentum

Geistiges Eigentum bewahren

Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung investieren, haben das Recht, ihr geistiges Eigentum zu schützen. Gleichzeitig sind Innovationen und Interoperabilität nur dann möglich, wenn auch Dritte – gegen Gebühr oder kostenlos – Zugang zu geschützten Informationen haben.

Industriespionage und Produktpiraterie – dadurch entstehen der Wirtschaft jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe. Geistiges Eigentum muss deshalb geschützt werden. Urheberrechte und Patente tragen dazu bei, dass sich Investitionen in Innovationen auszahlen und Kreativität belohnt wird. Gleichzeitig ermöglichen Lizenzen, dass Dritte das geistige Eigentum anderer unter bestimmten Bedingungen verwenden dürfen. Wie groß das Potenzial allein in der IT-Branche ist, belegen die Zahlen: Ein Drittel aller in der Europäischen Union angemeldeten Patente kommt aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien.

Wettbewerb zum Schutz geistigen Eigentums

Für Microsoft ist der Schutz geistigen Eigentums ein zentrales Anliegen. Das Unternehmen engagiert sich aktiv in diesem Bereich und lässt zahlreiche seiner Erfindungen patentieren. Um die wirtschaftliche Bedeutung geistigen Eigentums bekannter zu machen und Verständnis für dessen Schutz zu wecken, hat Microsoft den Wettbewerb "Die Idee – Zum Schutz des geistigen Eigentums" ins Leben gerufen. Prämiert werden vorbildliche Aktionen von Unternehmen, Verbänden, Initiativen und Einzelpersonen, die den gesellschaftlichen Wert geistigen Eigentums thematisieren, auf Missbrauch hinweisen und Schäden vor Augen führen.

Kontrollierte Offenlegung von Informationen

Microsoft gewährt Partnern, Wettbewerbern und Open-Source-Entwicklern auf verschiedenen Wegen den Zugang zu seinem geistigen Eigentum. Ziel ist es, zum Beispiel die Interoperabilität zwischen Produkten unterschiedlicher Hersteller zu fördern. Deshalb legt das Unternehmen auf seiner Webseite Schnittstelleninformationen und Kommunikationsprotokolle für die wichtigsten Produkte offen. Diese können Software-Entwickler kostenlos und ohne Lizenzen nutzen, um interoperable Anwendungen zu schaffen.

Lizenzvergabe zu vernünftigen Konditionen

Gleichzeitig bietet Microsoft Lizenzmodelle zu günstigen Konditionen an. Die Lizenzierung von Patenten zu vernünftigen und nicht diskriminierenden Bedingungen, also zu sogenannten RAND-Terms (Reasonable and Non-Discriminatory), ist eine weitere Möglichkeit, Dritten den Zugriff auf patentgeschützte Microsoft-Produkte zu gewähren. Mit der Open Specification Promise (OSP) geht Microsoft einen Schritt weiter: Das Unternehmen erlaubt beispielsweise der Open Source Community, sein geistiges Eigentum kostenlos zu nutzen. Der Patentschutz bleibt dabei erhalten. Nur wenn eine kommerzielle Nutzung der so entwickelten neuen Anwendungen vorgesehen ist, ist auch hier der Erwerb einer Lizenz fällig.

Definition geistiges Eigentum

Geistiges Eigentum ist der Oberbegriff für die individuellen Schutzrechte wie beispielsweise Patentrechte, Urheberrechte und Markenrechte. Das geistige Eigentum gewährt dem Erfinder oder „geistigen Schöpfer“ ein exklusives Recht zur Nutzung seiner Werke, inklusive der Möglichkeit, Dritte von der Nutzung auszuschließen. Geistige Schöpfungen sind literarische, musikalische und künstlerische Werke sowie Symbole, Namen, Computerprogramme, Bilder und Designs, die zu wirtschaftlichen Zwecken verwendet werden.

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Sandra Heuser
Senior Government Affairs Manager Tel. 030 / 39097-0

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