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Der IT-Markt lebt vom Wettbewerb. Nur wenn Unternehmen um die besten Lösungen konkurrieren, entstehen Innovationen, die die Branche voranbringen und den Anwendern nützen. Ein Beispiel dafür ist die zunehmende Interoperabilität von Software-Produkten. Hier achtet Microsoft unter anderem schon bei der Entwicklung seiner Produkte darauf, dass die Anwender sie problemlos in ihre vorhandenen Systeme integrieren können.
Anstöße aus der PolitikSensibilisiert für die Notwendigkeit, sich gegenüber Wettbewerbern zu öffnen, wurde Microsoft auch durch die EU-Kommission. Diese hatte dem Unternehmen 2004 vorgeworfen, gegen das europäische Wettbewerbsrecht zu verstoßen. Ein Vorwurf, den das Europäische Gericht im September 2007 bestätigte. Das damals von der EU-Kommission geforderte Bußgeld in Höhe von 497 Millionen Euro hat das Unternehmen längst gezahlt. Auch die anderen Forderungen sind erfüllt: So ist seit 2005 eine Windows-Version ohne Media Player auf dem Markt, die Anbietern anderer Medienabspielprogramme faire Chancen bietet. Außerdem stellt Microsoft wichtige Schnittstelleninformationen zur Herstellung von Interoperabilität zwischen Windows-Servern und anderen Server-Systemen bereit.
Wandel in der IT-WeltGleichzeitig fordert der rasante Wandel der IT-Welt Microsoft immer wieder neu heraus. Steckte das Internet vor zehn Jahren noch in den Kinderschuhen, ist es heute längst zum Massenmedium geworden. Auch die Zahl großer IT-Unternehmen ist deutlich gestiegen. 1983 teilten sich nur eine Handvoll IT-Anbieter den Markt der Computerindustrie. Heute sind es weit über 20 Unternehmen, die auf unterschiedliche Bereiche wie Betriebssysteme, Anwendungen, Hardware und Beratung spezialisiert sind. Zudem haben sich über die Jahre die Ansprüche der Kunden verändert. Viele Unternehmen und Behörden arbeiten heute mit heterogenen IT-Infrastrukturen, die sie wirtschaftlich und effizient betreiben wollen. Gleichzeitig erwarten Privatpersonen, dass sie – unabhängig vom Betriebssystem und Hardwarehersteller – externe Geräte anschließen und unterschiedlichste Multimediaanwendungen nutzen können.
Mit klaren Richtlinien zum ErfolgAll diese Faktoren haben Microsoft dazu veranlasst, seine Geschäftsstrategie in den vergangenen Jahren regelmäßig zu überdenken und anzupassen. So stellt das Unternehmen unter anderem Schnittstelleninformationen bereit, die helfen, die Zusammenarbeit zwischen Windows-Servern und anderen Server-Systemen zu verbessern. Darüber hinaus hat Microsoft mit den Windows-Prinzipien und der Strategie "Interoperability by design" klare Richtlinien entwickelt, wie neue Funktionen in Microsoft-Produkte eingebunden werden können. Die Ergebnisse sprechen für sich: Windows Vista unterstützt beispielsweise schon heute 77.000 Drucker, Kameras und andere Geräte. Rund 2.700 Softwareprogramme sowie 97 der 100 beliebtesten Softwareanwendungen können mit dem Betriebssystem verwendet werden. Den eingeschlagenen Weg wird Microsoft auch in Zukunft weiter gehen. Zusätzlich wird es den Dialog mit den Behörden bei der Produktentwicklung intensivieren.
Um sein Betriebssystem kontinuierlich weiterzuentwickeln und dessen Interoperabilität zu fördern, hat Microsoft drei Prinzipien formuliert:
freie Auswahl für Kunden und Computerhersteller - durch die Möglichkeit, Produkte von Fremdanbietern zu installieren
verbesserte Chancen für externe Entwickler - durch Lizenzen, die die Herstellung und Vermarktung innovativer Produkte für die Windows-Plattform erlauben
Interoperabilität für Nutzer - durch den zuverlässigen Austausch von Informationen zwischen verschiedenen Computersystemen und Applikationen