 Drei Grundtypen von Firewalls stehen zur Auswahl: | • | Softwarefirewalls | | • | Hardwarerouter | | • | Drahtlosrouter |
Um zu bestimmen, welche Firewall am besten für Ihre Zwecke geeignet ist, beantworten Sie die folgenden Fragen, und notieren Sie sich Ihre Antworten: 1. | Wie viele Computer sollen durch die Firewall geschützt werden? | 2. | Welches Betriebssystem nutzen Sie? (Hier können Sie eine Version von Microsoft Windows, Apple Macintosh oder Linux angeben.) |
So einfach ist das. Jetzt können Sie sich überlegen, welche Art Firewall Sie verwenden möchten. Verschiedene Möglichkeiten mit individuellen Vor- und Nachteilen stehen zur Verfügung. Windows-Firewall (nur Windows Vista und Windows XP ab Service Pack 2)
Wenn Sie Windows Vista oder Windows XP ab Service Pack 2 (SP2) verwenden, verfügen Sie über eine integrierte Firewall, die standardmäßig aktiviert ist.
Weitere Informationen zur Windows-Firewall, mit der Windows Vista und Windows XP ab SP2 ausgestattet sind, finden Sie unter Das Wichtigste zur Windows-Firewall.
 Tipp: Wenn Sie Service Pack 2 oder höher noch nicht heruntergeladen haben, können Sie auf der Website Microsoft Update nachlesen, wie Sie dazu vorgehen müssen.
Falls Sie Windows XP verwenden, aber Service Pack 2 oder höher nicht herunterladen möchten, können Sie immer noch auf die in Windows XP integrierte Internetverbindungsfirewall (ICF) zugreifen, müssen diese jedoch erst aktivieren.
Hinweis: Die Windows-Firewall und die Internetverbindungsfirewall sind nicht als eigenständige Produkte erhältlich. Außerdem sind sie nicht für andere Betriebssysteme (wie Apple Macintosh oder Linux) oder für andere Windows-Versionen außer Windows Vista und Windows XP erhältlich.
SoftwarefirewallsSoftwarefirewalls eignen sich besonders für einzelne Computer und lassen sich problemlos mit Windows 98, Windows Me und Windows 2000 verwenden. (Windows Vista und Windows XP verfügen beide über eine integrierte Firewall – die Installation einer weiteren Firewall ist daher nicht erforderlich.)
Softwarefirewalls sind von anderen Softwareherstellern erhältlich. Informationen zu Sonderangeboten für Antiviren- und Firewallprodukte finden Sie auf der Seite Sicherheitssoftware: Downloads und Testversionen.
Keine zusätzliche Hardware erforderlich. | Zusätzliche Kosten: Die meisten Softwarefirewalls sind nicht kostenlos erhältlich. | Keine zusätzlichen Kabel erforderlich. | Es sind zunächst möglicherweise Installations- und Konfigurationsschritte notwendig. | Gute Möglichkeit für einzelne Computer. | Meistens ist ein Exemplar pro Computer erforderlich. |
HardwarerouterHardwarerouter sind besonders für private Netzwerke mit Internetverbindung zu empfehlen. Hardwarerouter verfügen in der Regel über mindestens vier Netzwerkports, um mehrere Computer miteinander zu verbinden. | Erfordern Verkabelung, die an Ihrem Arbeitsplatz störend wirken kann. | Bieten Firewallschutz für mehrere Computer. | |
DrahtlosrouterWenn Sie ein Drahtlosnetzwerk haben oder planen, benötigen Sie einen Drahtlosrouter. Über Drahtlosrouter können Sie Computer, tragbare Computer, PDAs und Drucker kabellos miteinander verbinden. | Drahtlose Geräte senden Daten über Funksignale, die von Dritten außerhalb Ihres Hauses abgefangen werden können. | Drahtlosrouter eignen sich hervorragend, um Notebooks mit dem Internet und Netzwerken zu verbinden. | Unter Umständen entstehen Kosten für zusätzliche Geräte. | | Nicht alle Drahtlosrouter sind mit integrierter Firewall ausgestattet, das heißt eventuell muss diese separat erworben werden. |
Nutzen Sie ab sofort eine FirewallInternetverbindungen können bei mangelnder Vorsicht diverse Gefahren mit sich bringen. Durch eine Firewall können Sie das Risiko begrenzen.
Die Installation einer Firewall ist nur der erste Schritt in Richtung Onlinesicherheit. Sie können die Sicherheit Ihres Computers weiter erhöhen, indem Sie Ihre Software regelmäßig aktualisieren und Antivirensoftware sowie Antispyware verwenden.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Schützen Sie Ihren Computer.
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